Willkommen bei Hans Reime
Willkommen bei Hans Reime

"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" Immanuel Kant

"Der Terror beginnt nicht mit der Pest, sondern mit den Maßnahmen gegen sie", Gerd Göckenjan

"Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie die hassen, die sie aussprechen" George Orwell

"Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen , was er will".

Arthur Schoppenhauer

Wer die wesentliche Freiheit aufgibt, um ein wenig vorübergehende Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. Benjamin Franklin

Die Goslarsche Zeitung im Blick

Ein Zeichen setzen…

Überschreibt Oliver Stade seinen Kommentar in der GZ vom 19.01.2021. Er äußert darin seine Meinung zu den sogenannten „Montagsspaziergängen“ in Goslar, die laut GZ bisher immer friedlich, allerdings nicht immer „ordnungspolitisch“ legal verliefen und, wie Demonstration aller Couleur, auch vereinzelt dubiose Gestalten anlockten.

Die GZ berichtete, dass die Teilnehmerzahl kontinuierlich auf bis zu 600 angestiegen sei, was für Stade „gemessen an der Bevölkerungszahl verschwindend wenige sind, die sich montags zur Kundgebung treffen.“

Verschwindend wenige? Er unterschätzt die Relationen gewaltig. Hochgerechnet auf eine Stadt wie Hamburg mit 1.5 Mio. Einwohnern wären das über 20.000 und damit die bisher größte Demo dort.

Interessant wäre auch, wie Stade, gemessen an der Bevölkerungszahl, die aktuell 207 Coronainfizierten in Goslar einstufen würde? Als deutlich weniger als verschwindend wenige?

Aktuell

16.01.2021

Hamburg: Friedliche Corona-Demonstrationen verboten – Linksextreme dürfen mit Pyrotechnik aufmarschieren

Besonderes Vorgehen der Behörden in Hamburg: Trotz der bisher ausgesprochen friedlichen Demonstrationen, bei denen sich Demonstranten in großen Teilen an Corona-Auflagen hielten, wurde nun die angemeldete Demonstration für 15.000 Teilnehmer mit Hinweis auf die steigenden Corona-Zahlen und des Infektionsrisikos verboten. Dennoch protestierten nach Polizeiangaben 3.000. Teilnehmer sprechen von deutlich höheren Zahlen.
Die Gegenkundgebung des Hamburger Bündnis gegen Rechts, unterstützt von den GRÜNEN, DIE LINKE, DKP, Verdi und weiteren linken Organisationen durfte hingegen mit angemeldet knapp 3.000 Menschen stattfinden. Bilder zeigen nicht nur eindeutige Verstöße gegen den Mindestabstand, sondern einen klassischen Schwarzer-Block-Auftritt: Pyrotechnik, Vermummung und Sprüche, die Gewalt ankündigen. Auf einem Plakat stand: „Die schönsten Nazis haben blaue Augen und eine gebrochene Nase“.
Teilnehmer skandierten u.a. „Kein Intensivbett für Impfgegner“ oder „Querdenker über die Klippe lenken“. Für die Polizei kein Grund, diesen Protest aufzulösen.

München: Coronaverbreitung durch Demonstrationsverbote ?

Um „Corona-Spaziergänge" zu unterbinden erließ die Stadt München eine „infektionsschutzfachliche“ Allgemeinverfügung, die schon fast an Satire grenzt:

„Wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern ohne Maske unterschritten wird, z.B. bei größeren Menschenansammlungen, besteht auch im Freien ein Übertragungsrisiko. Gerade bei Versammlungen verweilen viele Teilnehmer*innen über eine längere Zeitspanne nebeneinander, um den Versammlungszweck Ausdruck zu verleihen. Oftmals erfolgt dies über laute mündliche Meinungskundgabe; gerade ein solches Sprechverhalten birgt die Gefahr der Verbreitung von Tröpfchen.“

Das gilt selbstverständlich nicht für Münchens Fußgängerzonen, in denen sich häufig Passanten ohne Abstand und Maske begegnen und treffen und sich in Gruppen unterhalten, wobei die Ansteckungsgefahr etwa gleich sein dürfte wie bei „Coronaspaziergängen“.

Die Stadt München hat natürlich messerscharf erkannt, dass bei den „Spaziergängen“ erst dann eine „Verdichtung“ der Massen erfolgt, wenn sie durch die Polizei aufgehalten werden und es dann zu "lauten mündlichen Meinungsäußerungen" kommt.

Deshalb: „Noch verstärkt wird dieser [Übertragungs-]Effekt, wenn man sich die Szenen der vergangenen Wochen vor Augen hält, wo … [bei] Polizeieinsätzen … regelmäßig eine weitere Verdichtung der Versammlungsteilnehmer*innen, aber auch eine Vermengung mit Einsatzkräften war.“ Weil:  „Beim Anhalten der [sich fortbewegenden] Versammlung musste durch die Polizei unmittelbarer Zwang in Form von Schieben und Drücken angewandt werden,“ und es dabei  „zur Vermengung mit Einsatzkräfte“ also dem Nahkontakt zwischen Polizisten und den Demonstranten kam.

Faktisch führen also die Verbote der Stadt München der Demonstrationen gegen die Corona-Politik zu einer „Gefahrenlage“, welche die Ausbreitung des Virus begünstigt, weil die Polizei gezwungen wird, gegen verbotene „Spaziergänge“ vorzugehen.

Deutschlandtrend: 73 % dafür

Immer neue Corona Bekämpfungsziele zur Begründung von Grundrechtseinschränkungen

1. Welle: Abflachen der Infektionskurve, Lockdown ab Inzidenz vo 50

2. Welle: Schutz der vulnerablen Gruppen und der Alten in den Pflegeheimen
3. Welle: Nach Abbau von Intensivbetten, Schutz der Intensivstationen vor      Überlastungen
4. Welle: Verhindern des Zusammenbruchs der kritischen Infrastruktur
5. Welle: ...???

RKI-Chef Wieler stimmt uns schon mal auf der Corona-Pressekonferenz am 14.01. ein und weist eindringlich auf die Gefährlichkeit der Situation hin, weil in Deutschland immerhin schon 800.000 Menschen akut infiziert seien, um dann mit Bittermiene zu erläutern, dass damit bereits einer von 100 Bewohnern betroffen sei.

Zu erwähnen, dass das immer noch eine absolute Minderheit ist, weil 99 von 100 (noch?) nicht betroffen sind, passt natürlich nicht zu dem Panikmodus, in dem die Gesellschaft möglichst bleiben muss.

Der Epidemiologe Alexander Kekulè weist bei Focus-Online darauf hin, dass klar sein müsste, dass die bisherigen Maßnahmen bei Omikron nicht mehr funktionieren können und dass der Expertenrat und das RKI einigermaßen daneben lagen, als sie deutlich schwerere Krankheitsverläufe prognostizierten und umgehend "maximale Kontaktbeschränkungen" forderten.

Trotzdem warnt Karl Lauterbach in der "Bild am Sonntag" vor der Ruhe vor dem Sturm: "Uns drohen in Deutschland schwere Wochen. Wir dürfen uns mit Blick auf die aktuell sinkenden Krankenhauszahlen insbesondere auf den Intensivstationen nicht in Sicherheit wiegen." Na, denn...

Beeinflusst Inzidenz eh nicht: Im Omikron-Tsunami müssen wir die Quarantäne abschaffen (Focus)

Es waren die Grünen...

die den zivilen Widerstand geadelt haben und in deren Umfeld Kurse abgehalten wurden, wie man passiven Widerstand leistet und Polizeiketten durchbricht.

Der martialische Auftritt der heutigen Polizei auch bei relativ friedlichen Corona-Spaziergängen war die Antwort auf die Praxis der Links-extremisten, mit Stahlkugeln auf Polizisten zu schießen und die gewalttätigen linksextremistischen Krawalle vor den Kernkraftwerken und den Schlachten um Gorleben.

Bedrohen Anti-Corona-Aufmärsche die Demokratie?

Der politikmediale Bereich sieht in den Anti-Corona-Aufmärschen eine große Gefahr für die Demokratie, weil diese angeblich von Rechtsextremen gesteuert werden. Zum Beweis werden immer wieder Bilder von gewalttägigen Minderheiten so gezeigt, als seien sie dominierend bei den Demonstrationen, dabei kommt laut Hamburger Polizei die übergroße Mehrheit aus der Mitte der Gesellschaft.

Abgesehen davon, dass auch Linksextreme hochgefährlich sind, stellt sich die Frage, wieso ausgerechnet relativ friedliche „Corona-Spaziergänger“, denen sich die Sinnhaftigkeit der Corona-Beschränkungen bei gleichzeitigem Sinken der Hospitalisierung nicht mehr erschließt und deren überwiegend ordnungspolitische Verstöße, die bei "linken" Demonstrationen als "ziviler Ungehorsam" abgetan werden,  demokratiegefährdend sein sollen.

Bezeichnend ist die deutliche Kritik des sächsischen Minister-präsidenten Michael Kretschmer an den Protestkundgebungen , der mit den Worten „Gegen Schutzmaßnahmen zu sein, ist kein Grund, auf die Straße zu gehen“ den Corona-Gegnern das Grundrecht auf Demonstrationen abspricht. Kretschmer verkennt dabei, das Grundrechte Abwehrrechte des Bürgers gegenüber dem Staat sind und Ministerpräsidenten  nicht darüber befinden, wann und wogegen demonstriert werden kann.

Bezeichnend ist ferner, dass linke Demonstranten erbost sind, weil auch ihnen vorgeworfen wird, dass sie beim "Schutz" der Uniklinik in Dresden gegen Demonstrationsauflagen verstoßen haben. Schließlich waren sie doch für das "Gute".

Ich habe hier bereits mehrfach Beiträge unter dem Motto „Linke plötzlich staatstragen, Konservative staatskritisch“ gelinkt. Doch woran liegt das?

„Links“ stand bisher für Freiheit, für Demonstration und Widerstand, für kritisches Denken und Skepsis gegenüber der Obrigkeit. Doch bereits seit der ersten rot grünen Koalition unter Schröder begannen die 68er das zu steuern, was sie einst bekämpft hatten. Mit zunehmender Intensität haben sie es bis heute geschafft, an Universitäten, in der Presse und durch linkslastige Social-Media-Plattformen das Gesellschaftsbild maßgeblich zu beeinflussen.

Durch die Gründung von Stiftungen, Nichtregierungsorganisationen, Infiltrierung von Medien und gewonnenen Wahlen links von der Mitte, scheint das derzeitige politische System ihren linken Vorstellungen zu entsprechen. Deshalb darf es mit allen Mitteln gegen diejenigen vorgehen, die es in Frage stellen oder sogar ablehnen.

Genau auf diesem Prinzip beruhen die sozialistischen Staaten. Plötzlich verlangen Stimmen aus dem linken Spektrum in den sozialen Medien nach Wasserwerfern und empfinden die Polizei nach Jahren des Hasses als Freund und Helfer.

Uns es sind die „Linken“, die plötzlich in Form eines Spießers Nachbarn verpfeifen, wie die Grünen-Abgeordnete Antje Kapek den bayrischen FdP-Vorsitzenden Martin Hagen, weil der unerlaubterweise Feuerwerkskörper für Silvester vorbereitete oder die Grüne Saskia Weishaupt, die früher forderte, Hunde und Pfefferspray bei Demonstrationen generell zu verbieten und nunmehr angesichts von Corona-Demonstrationen den Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken begrüßen würde.

Die Liebe der „Linken“ zur Staatsgewalt ist daher kein Widerspruch. Die Verhältnisse in der ehemaligen DDR haben gezeigt, mit welcher Brutalität deren ursprüngliche moralischen Ansprüche nach Freiheit, Demonstrationsrecht, kritischem Denken und Skepsis gegenüber der Obrigkeit unterdrückt wurden. Das heutige Rufen der „Linken“ nach Wasserwerfern und Schlagstöcken gegen Corona-Demonstranten zeigt, wie sehr die gegenwärtige politische „Linke“ das jetzige  Deutschland als ihr Gebilde betrachtet.

(angelehnt an Ausführungen von Marco Galina)

Proteste gegen Corona-Demos

Was macht die Antifa denn da? (Cicero+)

Die Antifa hat eine neue Aufgabe gefunden: Sie setzt jetzt die Maskenpflicht in der Berliner S-Bahn durch, blockiert Corona-Proteste Seite an Seite mit der Staatsmacht und bekommt dafür Applaus in den sozialen Medien. Dabei gäbe es Gründe genug, selbst gegen die Corona-Politik auf die Straße zu gehen. Ein paar Gedanken zur Lage des deutschen Antifaschismus.

Der andere Blick

Jeden Tag verliebt sich in Deutschland ein Linker in den starken Staat (NZZ)

Oliver Maksan, Berlin, 06.01.2022

"In der Corona-Pandemie fallen Politiker links der Mitte durch einen autoritären Sound auf, den man eher bei ihren Großeltern vermutet hätte. Rechts hingegen wächst die Staatsskepsis".

"Keine Frage: Geltendes Recht muss umgesetzt werden. Wo Auflagen bei Corona-Demos nicht respektiert werden, muss die Polizei eingreifen. Gewaltsamer Protest muss mit staatlicher Gegengewalt rechnen".

"Viele Linke sind indes sehr nachsichtig, wenn es um Gesetzesverstöße von links geht. Die werden als ziviler Ungehorsam oft sogar gefeiert. Egal ob beim Protest gegen Atommülltransporte oder bei der Rodung des Hambacher Forsts: Das gute Anliegen rechtfertigt hier im Zweifel die Mittel. Das gilt natürlich auch für die schulschwänzende Klimajugend. Und wenn Berlins Sicherheitskräfte robust gegen randalierende Linksextremisten vorgehen, so wie am 1. Mai letzten Jahres, fordert die Grünen-Fraktionschefin Kapek eine Debatte über die Polizeitaktik".

Verkehrte Corona-Welt

Wenn Rechte zu Linken werden und umgekehrt

Man könnte abgewandelt auch sagen: „Die Revolution frisst ihre Lehrer und Eltern“.

In der Coronakrise verkehren sich die Fronten: Die „braven“ Bürger mucken als Corona-Rebellen von rechts auf, kopieren die ihnen vertrauten 68er-Methoden des dezentralen Ungehorsams und die revolutionären Jugendlichen der Antifa marschieren Arm in Arm mit der Staatsmacht.

Diese ist aber längst in den Händen der rotgrünen Erben der 68er. Sie  reibt sich irritiert die Augen, wirkt hilflos und hat diesem nichts anderes endgegenzusetzen als eine Endlosschleife von Impfappellen und unnützen Auflagen für Demos unter freiem Himmel wie Maskentragen und Abstandhalten und das, obwohl bekanntlich die Gefahr einer Infektion im Freien gegen Null geht und in Fußgängerzonen die gleichen Menschen unbehelligt ohne Masken und häufig ohne Abstand rumlaufen.

In Erkenntnis ihrer Ohnmacht werden flugs die Corona-Rebellen als Querdenker, Reichsbürger, Verschwörungs-theoretiker, Rechtsextremisten und Neonazis deklariert, die es massiv zu bekämpfen gilt. Ja. Die gibt es auch. Sie sind aber eine deutliche Minderheit.

Es ist offensichtlich, dass diese Revolte von rechts bis ins linksalternative Milieu hineinragt. Unter den „braven“ Bürgern ist eine hohe Zahl an esoterischen Heilpraktikern, schwäbischen Hausfrauen und anthroposophisch angehauchten renitenten Impfgegnern. Sie sind ein Erfolg jahrelanger grüner Politik. Wenn man den Leuten ständig einredet, dass Gentechnik des Teufels sei, muss man sich nicht wundern, wenn sie dem Genzeug misstrauen. Globuli-Esoteriker und Gen-Technik-Bekämpfer, die zeitlebens grün gewählt haben, wehren sich, sich spritzen zu lassen, was ihnen immer als Teufelszeug galt: genetisch wirkende Medikamente aus dem Labor.

Bisher stand „Rechts“ für Staatsgläubigkeit; man liebte Autoritäten, die Kirchen, die Rechtsstaatlichkeit, den Wert von Regeln und den Ertrag der eigenen Leistung. „Links“ war eher die Auflehnung, das Infragestellen der Autoritäten; Solidarität wurde verschrieben bis zur Überdosis, Umverteilung gefordert; Recht, Staat, Gesetz und Ordnung rochen wie der Muff unter den Talaren.

Man reibt sich die Augen. Die früher aufmüpfigen Systemfeinde wurden zu eifrigsten Verteidigern des früher so verachteten „Schweinesystems“. Sie fordern strikten Gehorsam bei Maske und Distanz und allen Verordnungen von oben;

„Links“ stand immer für Minderheiten-Schutz; jetzt drischt Links auf eine Minderheit ein und fordert den Ausschluss von Kranken aus medizinischer Behandlung. Früher mal waren es hartknochige Konservative, die AIDS-Kranke wegsperren wollten, und Linke, die gegen Diskriminierung der Kranken antraten.

"Rechte" verteidigen neuerdings das Grundgesetz und den Rechtsstaat, Gewaltenteilung und Kontrolle unverhältnismäßiger Polizeieinsätze, während den Linken Minderheitenrechte, Grundgesetz und Freiheiten nicht schnell genug abgeschafft werden können.

Das erinnert fatal an die Zustände in der DDR. Die war zwar formal links, aber tatsächlich autoritär; Menschen- und Bürgerrechte gab es eher für die Sonntagsrede, statt für die Realität gesellschaftlichen Zusammenlebens. Die westdeutsche Linke hatte das Glück, nicht wirklich links leben zu müssen. Linkssein in der Bundesrepublik war immer eine Art geistige Wohlstands-Verwahrlosung.

Das Corona-Virus darf auch nicht aus einem Labor stammen, sondern muss natürlichen Ursprungs sein. Wer anderes behauptet, ist ein Verschwörungstheoretiker.

Mittlerweile gibt es aber einfach zu viele Indizien für eine Laborthese, was zunehmend auch im Mainstream internationaler Debatte angekommen ist. So sagte die Molekularbiologin Dr. Alina Chan, die für Harvard forscht, vor dem britischen Unterhaus: „Ich denke, es ist wahrscheinlicher, dass es ein Laborursprung war, als dass es keiner war.“ Damit bestätigt sie Befürchtungen, die unter anderem US-Nachrichtendienste und andere Forscher bereits geäußert haben.

Dr. Chan hält es auch für möglich, dass das Virus genetisch manipuliert wurde: „Wir haben von vielen Top-Virologen gehört, dass ein genetisch manipulierter Ursprung einleuchtend ist, und dazu gehören auch Virologen, die Modifikationen am ersten SARS-Virus vorgenommen haben.“

Natürlich hat Manfred Güllner, Geschäftsführer von Forsa, Recht, wenn er bei ntv.de schreibt, dass die Impfgegner und Corona-Leugner eine kleine Minderheit seien und dass es an der Realität vorbeiginge, von einer gespaltenen Gesellschaft zu sprechen.

Die große Mehrheit der Gesellschaft habe kein Verständnis für die Corona-Leugner und von den Geimpften hielten 90 Prozent das Verhalten der Impfgegner für unverantwortlich. Umso unverständlicher sei die große Beachtung, die die kleine, sich allerdings lautstark artikulierende Minorität der Corona-Leugner und Impfgegner bei vielen Politikern und Medien erhalte.

Wenn die Medien ihre Sensationsgier zügeln würden und diese Aufmerksamkeit unterbliebe, die das Selbstverständnis der Initiatoren stärkt und  den Zulauf fördert, würden sich die Demos irgendwann totlaufen. Dann wäre auch eine unmittelbare Gefährdung der öffentlichen Sicherheit bei derartigen Demos dezimiert, die deren Einschränkung oder Untersagung gebieten würde.

Aber, auch wenn´s der Mehrheitsgesellschaft nicht gefällt: Auch für Minderheiten mit kruden Meinungen besteht ein Grundrecht auf friedliche Demonstrationen. Es wäre meiner Meinung nach gut, wenn der Spruch von Voltaire mehr Beachtung fände.

Übrigens: Eine Coronaschutzimpfung führt insbesondere bei schwer Vorerkrankten und Hochbetagten nicht zur Unsterblichkeit (Stefan Aust, Herausgeber "WELT am Sonntag")

Corona-Krise

Aktuelle Beiträge

Corona spaltet die Glaubensgemeinschaft

Bei der Frage nach der Wirksamkeit der verordneten Corona-Bekämpfungsmaßnahmen spalten sich die Geister. Die Befürworter glauben, dass wegen der Maßnahmen die Infektionen in Deutschland moderater gestiegen sind (Repressions-Paradoxon), die Skeptiker glauben, dass die Infektionen trotz der Maßnahmen wieder stärker steigen (Präventions-Paradoxon). Und Politiker glauben., dass die fortgesetzten Lockdowns wirken werden und reagieren auf unwirksame Verbote mit noch schärferen Verboten. Was richtig ist, weiß keiner. Alles nur Glaubensfragen.

Fälle pro Bundesländer

RKI: Tägliche Übersicht zu Omikronfällen (Nachweis und Verdacht)

Stand 19.01.2022: Covid-19 Neuinfektionen 112.323

davon Omikron:

          zum Vortag    -    gesamt -  je 100.000  - hospitalisiert

Bund: +19.825  (+10%)   226.860       276     1884 +158 (+8%)

Nds.:    +1.306  (+15%)     10.328        129

 

Hannovers OB: Corona Haupttodesursache. Tatsächliche tägliche Sterberate

Laut Statistischem Bundesamt starben im letzten Jahr bundesweit insgesamt 1.016.899 Menschen und rund 100.000 in Niedersachsen.

Statistisch sind das  täglich bundesweit 2.785 und in Niedersachsen  274 Menschen. Davon mit oder an Covid-19 am

18.01.2021:     Bund 239 (8,6 %) - Niedersachsen 12 (4,4 %)

Lage im Landkreis Goslar 19.01.22

Inzidenz steigt auf 291,8. Bundesweit haben von 411 LK  46 niedrigere Inzidenzen 

- aktuell Infizierte: 541 (+54) - davon in den letzten 7 Tagen: 393 (+ 30)

Infizierte pro 1.000 Einwohner: Hbg 4, Vie 3, See 3, GS 5, CLZ 5, Lgh 5, Lbg 3, BRL 5, Lutt 2

Grund zur Panik? Auch wenn aktuell 541 Personen von rund 136.000 Einwohnern (0,4%) aktiv infiziert sind, wovon sich ich ein erheblicher Teil nicht einmal im öffentlichen Raum bewegt hat, dann heißt das, dass von 1000 Einwohner 4 infiziert und 996 NICHT infiziert sind. Insgesamt haben sich während der Pandemie  5.575 Einwohner mit Covid-19 infiziert. Das sind rund 4 von 100.

Leider geben die zuständigen Behörden keine zielgerichteten Hinweise darauf, wo u nd in welchen Situationen die Infizierungsgefahr besonders groß ist, die man meiden oder wo man sich besonders schützen sollte. Sie beschränken sich lediglich auf das Zählen und Melden von Fällen.

Netzfund – Brief an Impfgegner

Hallo liebe Impfgegner, ich habe nichts gegen Sie und respektiere Ihre Entscheidung, wenn auch Sie respektieren, falls Sie auf die Intensivstation müssen, dass Ich derjenige bin, der

- Sie zuerst einmal für die ersten Stunden an ein Sauerstoff Gerät anschließt, an dem Sie dann mit 50 Liter Zustrom hochdosiert Sauerstoff bekommen.

- der Ihnen dann einen Blasenkatheter legen wird, weil Sie nach kürzester Zeit nicht mehr in der Lage sein werden, um aufzustehen, um selbstständig zur Toilette zu gehen.

- der dabei ist, wenn die Ärzte Ihnen in die große Vene einen Infusionszugang legen, um Sie dann mit lebenswichtigen Medikamenten zu versorgen, ohne die Sie im Verlauf nicht überleben können.

- der dabei hilft, Ihnen einen Messschlauch in Ihre Arterien zu legen, um die wichtigsten Werte Ihres Kreislaufs zu überwachen, welcher in ein paar Stunden extrem schlecht sein wird.

- derjenige bin, der Sie nach ein paar Stunden mit dem Sauerstoff Gerät jetzt an ein Beatmungsgerät nehmen wird und Ihnen eine Maske auf Mund und Nase anpasst, weil der Sauerstoffgehalt in Ihrem Blut immer schlechter wird.

- derjenige sein werde, der Ihnen etwas zur Beruhigung verabreicht, weil die Angst zu ersticken wächst.

- derjenige sein werde, der Sie im Bett wäscht, weil Ihnen die Kraft fehlt.

- derjenige sein werde, der Sie so im Bett positioniert, dass Sie etwas leichter atmen können.

- derjenige sein werde, der Sie und Ihre Angehörigen darauf vorbereitet, dass Sie in absehbarer Zeit in einen Tiefschlaf versetzt werden müssen, um dann einen Beatmungsschlauch in Ihre Luftröhre zu schieben, um dann mit noch mehr Sauerstoff die Lunge zu versorgen.

- derjenige sein werde, der dabei ist, wenn Sie sich von Ihren Angehörigen verabschieden müssen ohne zu wissen wohin die "Reise" gehen wird.

- derjenige bin, der Sie dann, wenn sie im Tiefschlaf sind, auf Ihren Bauch drehen wird, auf dem Sie dann die meiste Zeit liegen werden, um überhaupt noch ein paar Areale ihrer Lunge mit Sauerstoff versorgen zu können.

- derjenige bin, der Sie dann abführen wird, weil Sie nicht von alleine Stuhlgang haben können.

- derjenige sein werde, der dabei hilft, die Dialyse aufzubauen, wenn dann nach ein paar weiteren Tagen die Niere ihre Tätigkeit einstellt.

- wenn Sie ausgesprochene Glück haben, auch der, der Sie begleitet, während Ihrer Aufwachphase und zur weiteren Gesundung bis zur Übergabe an die Pflege Station (wenns optimal läuft dann sind das ca. 3-4 Wochen)

- oder derjenige, der Ihre Angehörigen und Sie auf Ihren letzten Weg begleitet.

- derjenige sein werde, der Sie dann in einen speziellen Sack einbetten muss, bevor Sie Ihre letzte Reise antreten werden.

Wie gesagt, ich habe nichts Persönliches gegen Sie und muss Ihre Entscheidung respektieren, aber dann sollten Sie sich aber auch über die Konsequenzen im Klaren sein und soweit kooperieren, um uns die Arbeiten tun zu lassen, welche nötig sind, um Sie zu versorgen.

Bleiben Sie gesund, dann müssen wir und Sie nicht tätig werden.

Allgemeines

Toller Kommentar

…zu unserem Parteienstaat. Demokratie als Volksherrschaft? Ein schöner Traum. Die repräsentative Demokratie ist so gut wie abgeschafft. Wir Wähler haben keinerlei Einfluss auf die Landeslisten der Parteien. Folglich sitzen im Bundestag von 736 Abgeordneten nur 299 von den Wählern direkt Gewählte. Die restlichen 439 wurden von den Parteien „entsandt“, davon 111, die eigentlich chancenlos waren und nur durch dubiose Berechnungsmethoden ihr Mandat erhielten. Besonders kurios: „Die Linke“, erhielt zwar weniger als 5 Prozent der abgegebenen Stimmen, trotzdem dürfen sich 32 Abgeordneten über ein Mandat im Bundestag freuen. Damit ist der Bundestag zur Versorgungseinrichtung für Parteikader geworden. Die Crux ist, dass diejenigen, die über ein praktikables Wahlrecht entscheiden sollen, selbst betroffen sind.

Auch die fachlich fundierte Situationsanalyse von Dr. Thomas Jäger wird ohne praktische politische Konsequenz bleiben und ins Leere gehen.

Gastbeitrag von Thomas Jäger

Die lernunfähige Republik: Corona legt einen Makel der Politik schonungslos offen (Focus)

Dienstag, 30.11.2021, 13:08

Und wieder nichts gelernt: Deutschland taumelt erneut in einen katastrophalen Corona-Winter. Wie kann es sein, dass Politiker immer wieder auf die heiße Herdplatte fassen? Selbst in einer der größten Krise der deutschen Geschichte? Es wird Zeit, dass wir neue Wege finden, um unser Führungspersonal zu rekrutieren.

Es ist Anfang Dezember 2021 offensichtlich, dass das Krisenmanagement Deutschlands in der Pandemie so wenig vorausschauend, so ineffektiv und ineffizient war, dass wohl besser von politischer Katastrophenbegleitung gesprochen werden sollte, aus der sich die schwarz-rote Koalition derzeit herauszuwinden versucht.

Abschnitte:

  • Lothar Wielers Pandemie-Erkenntnis: Immer wieder die Hand auf der heißen Herdplatte
  • Scheinbar schwierig in der Pandemie: Problemstellungen begreifen und bearbeiten
  • Lernunfähigkeit im Amt: Leider wieder das Peter-Prinzip
  • Parteien-Kritik: Keine vorausschauende Politik
  • Karneval statt Virus-Bekämpfung? Nach der Wahl ist vor der Wahl
  • Wie suchen wir in Zukunft politisches Führungspersonal aus?
Prof.Dr. Knut Löschke. Zur Biografie Bild klicken

Ich habe es satt...

Prof. Dr. Knut Löschke ist eine renommierter Wissenschaftler und Unternehmer und als Sachverständiger Mitglied der Enquete Kommission "Künstliche Intelligenz". Er gehört keiner Partei an und ist konfessionlos.
Letzte Woche nahm er mit klaren Worten Stellung zur geistigen und politischen Situation in Deutschland. Sein Facebook-Statement spricht mir aus dem Herzen:

"Ich habe es satt, oder, um es noch klarer auszudrücken: ich habe die Schnauze voll vom permanenten und immer religiöser werdenden Klima-Geschwafel, von Energie-Wende-Phantasien, von Elektroauto-Anbetungen, von Gruselgeschichten über Weltuntergangs-Szenarien von Corona über Feuersbrünste bis Wetterkatastrophen. Ich kann die Leute nicht mehr ertragen, die das täglich in Mikrofone und Kameras schreien oder in Zeitungen drucken. Ich leide darunter miterleben zu müssen, wie aus der Naturwissenschaft eine Hure der Politik gemacht wird.
Ich habe es satt, mir von missbrauchten, pubertierenden Kindern vorschreiben zu lassen, wofür ich mich zu schämen habe. Ich habe es satt, mir von irgendwelchen Gestörten erklären zu lassen, dass ich Schuld habe an Allem und an Jedem - vor allem aber als Deutscher für das frühere, heutige und zukünftige Elend der ganzen Welt.
Ich habe es satt, dass mir religiöse und sexuelle Minderheiten, die ihre wohl verbrieften Minderheitenrechte mit pausenloser medialer Unterstützung schamlos ausnutzen, vorschreiben wollen, was ich tun und sagen darf und was nicht.
Ich habe es satt, wenn völlig Übergeschnappte meine deutsche Muttersprache verhunzen und mir glauben beibringen zu müssen, wie ich mainstream-gerecht zu schreiben und zu sprechen habe.
Ich habe es satt mitzuerleben, wie völlig Ungebildete, die in ihrem Leben nichts weiter geleistet haben, als das Tragen einer fremden Aktentasche, glauben Deutschland regieren zu können.
Ich kann es nicht mehr ertragen, wenn unter dem Vorwand einer „bunten Gesellschaft“ Recht und Sicherheit dahin schwinden und man abends aus dem Hauptbahnhof kommend, über Dreck, Schmutz, Obdachlose, Drogensüchtige und Beschaffungskriminelle steigen muss, vorbei an vollgekrakelten Wänden.
Ich möchte,
dass in meinem Land die Menschen, gleich welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe und gleich welcher Herkunft wertgeschätzt und unterstützt werden, die täglich mit ihrer fleißigen, produktiven und wertschöpfenden Arbeit den Reichtum der ganzen Gesellschaft hervorbringen: die Mitarbeiter in den Unternehmen, die Handwerker, die Freiberufler, die vielen engagierten und sozial handelnden Unternehmer der kleinen und mittelständischen Wirtschaft. Ich möchte, dass die Lehrer unserer Kinder, die Ärzte und Pfleger unserer Kranken und Hilfebedürftigen die Anerkennung, die Wertschätzung und die Unterstützung erhalten, die sie täglich verdienen. Ich möchte, dass sich die Jungen und Ungestümen in den wohlgesetzten Grenzen unseres Rechtsraumes austoben aber sich auch vor ihren Eltern und Großeltern, vor den Alten und Erfahrenen verneigen, weil sie die Erschaffer ihres Wohlstandes und ihrer Freiheit sind".

Energiewende

    teuer und wirkungslos

Nur zur Erinnerung:

Die Luft enthält

  • 21 % Sauerstoff
  • 78 % Stickstoff
  • 0,038 % CO2 (Quelle: Wikipedia)
  • 96 % des CO2 produziert die Natur
  • 4 % der Mensch
  • Davon die Deutschen 2,23 % (Quelle: Statista)

Mit einem C02-Anteil der Deut- schen von 0,000892 % (0,04 x 0,0223) am weltweiten C02-Ge- halt der Atmosphäre wollen wir das Klima beeinflussen, wofür uns Verbrauchern dreistellige Milliar- denberäge aus der Tasche gezo-gen werden.

Und das Schlimme ist, dass die Mehrheit der Deutschen dem Grün- Sozialistischen - Öko - Wahn ohne Widerspruch folgt und be- reit ist, trotz niedrigster Strom- handelspreise an der Strombörse, den höchsten Strompreis in Euro- pa zu zahlen und den Öko-Strom- produzenten die Taschen vollzu- stopfen. Und das alles, um dem ideologischen Anspruch eines Vorreiters in der Energiewende zu entsprechen. Lesen sie auch hier:

Deutsche Energiewende teuer und wirkungslos

Journalismus

Es ist nicht wichtig, was Journa- listen denken. Wichtig ist, was sie wissen und dass sie nur das, was sie wissen, verbreiten.     Seymour M. Hersh, amerikani- scher Journalist

Sie sollen schreiben, was ist, nicht schreiben , wie man es gern hätte.

               Zitate

Wissenschaftliche Studien

Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass jede unbewiesene Behauptung mit dem Satz beginnt: "Wissenschaftliche Studien haben bewiesen..."

Blödheit

Eine statistische Erhebung besagt, dass jeder Dritte (wahlweise) genau so blöd ist wie die beiden anderen.

Richtig oder falsch

"Es ist besser ungefähr richtig zu liegen, als genau falsch".

John Maynard Keynes

 

            Ausgewählte Artikel zum Klimawandel

Gastkommentar

Klimaangst hat in Deutschland Hochkonjunktur – das politisch-mediale Trommelfeuer in den Medien zeigt Wirkung (NZZ)

Die Deutschen fürchten sich immer. Aber mehr als vor allem anderen fürchten sie sich derzeit vor dem Klimawandel. Das hängt damit zusammen, dass es überproportional viel Klimaberichterstattung gibt. Diese ist moralisch aufgeladen und sympathisiert mit Aktivisten.
Irgendwer hat in Deutschland in der jüngeren Vergangenheit angeordnet, dass der Klimawandel von jetzt an unser einziges wirklich wichtiges Problem ist. Wenn wir diesem Problem nicht sofort alles andere unterordnen, wird die Welt untergehen.

Was ist dem Westen wichtiger – die Menschenrechte in China oder der Klimaschutz? Über die Widersprüche der Klimapolitik wird nicht gerne geredet (NZZ)

In der Klimapolitik geben Heuchler und Phantasten den Ton an. Deutlich wird das im Umgang mit China. Man braucht Peking und schürt zugleich die Spannungen. Es ist Zeit für Ehrlichkeit – und für realistische Ziele.
Es ist keine Übertreibung zu behaupten, dass die Klimapolitik das Thema mit der grössten Sprengkraft der Gegenwart ist. Hier vermischen sich Geopolitik, wirtschaftliche Interessen, nationale Egoismen und obendrein die Gesetze der Natur, die sich menschlichem Einfluss entziehen. Dieses Knäuel liesse sich vielleicht entwirren, wenn die traditionellen Instrumente der Politik nicht an eine Grenze stiessen.
Wir reden von der Weltgemeinschaft und meinen damit die internationalen Organisationen und Konferenzen, die jedes Problem so lange erörtern, bis es in unzähligen Papieren fein säuberlich portioniert ist. Tatsächlich aber gab es in der Vergangenheit auf die wenigsten Fragen wirklich globale Antworten. Selbst die Corona-Pandemie wird national bekämpft.

Die grösste Herausforderung lautet nicht, den Temperaturanstieg um ein halbes Grad mehr oder weniger zu reduzieren, sondern einen Konsens aller relevanten Akteure zu erreichen. Denn der Klimawandel kann nur begrenzt werden, wenn die Menschheit an einem Strang zieht. Bis jetzt ist von Eintracht wenig zu spüren. Zur Uno-Klimakonferenz COP26 reisen voraussichtlich weder der chinesische noch der russische Staatschef an. Xi Jinping repräsentiert den grössten Verursacher von Treibhausgasen, Wladimir Putin einen der grössten Produzenten fossiler Brennstoffe.

Heinz Buschkowsky:

„Bei der SPD gehen Klima und Erdenrettung vor Versorgung des Einzelnen“ (WELT+)

In der Sendung „Hart aber fair" sagte die EU-Vizepräsidentin Katarina Barley (52)unter anderem: „Die Kilowattstunde, die ich nicht verbrauche, ist am billigsten.“ Und unterstellte so den Verbrauchern, sie seien eben selbst schuld an den steigenden Kosten.
Heinz Buschkowsky: Das ist ein Schmarrn. Es ist schon schneidig als jemand aus der monatlichen 20.000 Euro-Klasse breiten Bevölkerungsschichten den „Klugscheißer“ zu geben, dass sie eben ihr Haus umbauen müssen. Wer Energie verschleudert, versündigt sich eben am Erdball und muss dafür Buße tun. Aber Spaß beiseite, das kann man den Menschen doch nicht ernsthaft anbieten. Glauben die Herrschaften aus dem Elfenbeinturm wirklich, dass der Durchschnittsmensch im Lande einfach nur mal so Baumaßnahmen zum Klimaschutz finanziert? Da muss man schon ziemlich abgehoben sein. Aber die Ansage ist klar: Wer seinen Energieverbrauch nicht senkt, ist ein Volksschädling.

WELT: Früher war die SPD die Partei der kleinen Leute. Haben sich die Prioritäten verschoben?
Buschkowsky: Der Gedanke drängt sich auf. Impfkosten und Covid-Tests sind unzumutbar, aber Haussanierungen erste Bürgerpflicht. Ein bisschen verrückt ist das schon. Bei der SPD gehen Klima und Erdenrettung vor Versorgung und Lebensstandard des Einzelnen. Vor einem halben Pfund Butter und dem Jahresurlaub im Mallorca kommt erst die Rettung des Planeten.

Buschkowsky: Das kann man wohl sagen. Das Ziel der Politik, den Lebensstandard der Bürger zu sichern und zu erhalten, ist abgelöst durch Sorge um den Erdball. Jetzt heißt es: Der Lebensstandard des Einzelnen ist gegenüber globalen Erfordernissen nachrangig. Glaubt jemand wirklich, dass Wohl und Wehe der Menschheit dadurch auf dem Spiel stehen, ob Oma Duck ihr Häuschen im Schwarzwald wärmeisoliert oder nicht? Auch Sonnenkollektoren, Windräder oder Wärmepumpen sind nur Winzlinge im System und für den steigenden Energiebedarf zum Beispiel Chinas von untergeordneter Bedeutung.

Ist das der Klimawandel?

Angesichts der katastrophalen Überschwemmungsbilder im Westen Deutschlands ist für viele schnell klar: Das liegt am Klimawandel. Deswegen wird mehr Klimaschutz gefordert. Ja, wir brauchen mehr Klimaschutz. Aber meinen wirklich alle das Gleiche? Ich meine nein. Ideologen sehen die Stunde gekommen, massiv mehr Schutz des Klimas zu fordern. Pragmatiker dagegen mehr Schutz vor dem Klima.

Statt wie das Kaninchen vor der Schlange auf den Klimawandel zu starren und zu glauben, wir Deutschen könnten mit einem Anteil von rund 1,5 % des CO2 am Weltaufkommen mit Milliarden das Weltklima beeinflussen, muss dringend mehr Geld dafür verwendet werden, die Infrastruktur „klimafest“ zu machen und für mehr Wasserspeicherung als Vorsorge für Dürrezeiten und Hochwasserschutzmaßnahmen für Starkregenphänomene und steigende Meeresspiegel zu sorgen.

Offensichtlich hat sich das Klima bereits gewandelt und eines ist gesicherte Erkenntnis: Selbst wenn Deutschland ab sofort kein CO2 mehr emittieren würde, hätte das keinerlei Einfluss auf das globale Klima. Und wenn das auf der ganzen Welt geschähe, würde es noch 60 bis 70 Jahre dauern, bis ein positiver Effekt spürbar und sich das Klima auf welchem Niveau auch immer einpendeln würde. Also täten wir gut daran, uns vor Extremwetterlagen zu schützen, statt sie verhindern zu wollen…

Nüchterne Analyse erforderlich (Cicero)

Es lässt sich wohl nicht leugnen, dass es einen Zusammenhang zwischen der zunehmenden Häufigkeit extremer Wetterlagen und dem Klimawandel gibt. Aber selbst wenn Deutschland bereits klimaneutral wäre, sähe die weltweite Großwetterlage nicht anders aus. Die Bundesrepublik Deutschland ist jedenfalls nicht das Land, das die Erderhitzung entscheidend befördert. Was immer wir in der Klimapolitik auch tun: Ein deutscher Allleingang bewirkt nichts, und ein konzertiertes europäisches Vorgehen führt ebenfalls nicht zu einer weltweiten Verbesserung der Lage. Ohne globale Anstrengungen, ohne ein Mitwirken von China, den USA, Indien und Russland, sind nationale Lösungen beruhigend fürs Gewissen, bewirken aber keine nachhaltige Trendumkehr.
Übrigens: Man mag sich nicht vorstellen, die vielen Rettungsfahrzeuge, die zurzeit zum Einsatz kommen, würden ausnahmslos von Elektromotoren angetrieben. Dann stünden in den überschwemmten Gebieten alle Räder still, weil dort die Stromversorgung zusammengebrochen ist. Was zeigt, dass wir aus dieser Katastrophe nur lernen können. Aber das erfordert nüchterne Analysen – selbst in einem Superwahljahr.

Deutschland sollte auch über Dämme und Frühwarnsysteme und nicht nur über Windräder und Elektroautos reden (NZZ)

Die politische Aufarbeitung der Unwetterkatastrophe in Deutschland konzentriert sich auf den Streit über die Energiewende. Fragen zum besseren Schutz der Bevölkerung vor Unwetterkatastrophen wären mindestens so wichtig.

Die schweren Unwetter in Westdeutschland und ihre erschreckende Zahl von Todesopfern sind eine unglaubliche Tragödie. Blickt man auf die politischen Debatten der letzten zwei Tage, entsteht allerdings der Eindruck, als wäre das Ereignis für viele Personen eher ein Glücksfall. Sie sehen sich in ihrer Weltanschauung bestätigt und ziehen in politischen Statements, in Medienkommentaren oder auf den sozialen Netzwerken blitzschnell die mal hämisch, mal warnend gemeinte Schlussfolgerung: Das sind die Folgen des Klimawandels....

>>> zum Text (lesenswert)

...könnte man meinen, denn dort kriegt man des öfteren Dinge zu lesen, die man in den deutschen Einheitsmedien so nicht findet. Oftmals ist der Blick von außen aufschlussreicher, als der Blick in un- sere Leitmedien, die im Grunde überwiegend im gleichen Tenor berichten, weil  sie sich fast alle auf die gleichen Agenturmeldungen beziehen.

Hier werde ich in loser Folge interessante Artikel der "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) und "Basler Zeitung" (BAZ) verlinken, um sie interessierten Le- sern auf diese Weise zugänglich zu machen.

Wo er stark sein sollte, ist er schwach, und wo er schwach sein sollte, ist er stark: Über Staatsversagen im Zeichen der Corona-Pandemie (NZZ)

Jahrelang haben Politiker über Unisex-Toiletten oder politisch korrekte Sprache diskutiert. Damit dürfte es nun erst einmal vorbei sein. Und es stellt sich ernsthaft die Frage: Was gehört zu den Kernkompetenzen eines funktionierenden Staates (und was nicht)?

>>> Zum Artikel

Von der Flüchtlingskrise bis zur Erfurter Ministerpräsidentenwahl. Fünf Jahre Deutschland – ein Land, in dem Nüchternheit eine Provokation ist.

 

Wenn es um den Erhalt des Planeten geht, kennt das Gutgemeinte keine Grenzen mehr. Aber manchmal steckt das Böse im vermeintlich Guten.
 

«Der andere Blick»:

Der hässliche Deutsche trägt keinen Stahlhelm mehr – er belehrt die Welt moralisch (NZZ)

Wenn eine deutsche Kapitänin in Italien vor Gericht gestellt wird, beginnt die Volksseele zu kochen. Selbst Bundespräsident Steinmeier vergisst dann das Völkerrecht und greift zur Moralkeule.

 

Vom öffentlichen Fernsehen über investigative Nachrichtenmagazine bis zu grossen Tageszeitungen gibt es in deutschen Medien einen neuen Mainstream: grün. Bei der Debatte um Klimawandel und Energiewende spielen abweichende Meinungen eine untergeordnete Rolle, wieder einmal obsiegt der Kampf um die richtige Moral.

 

Wenn Hochqualifizierte gehen und wenig Gebildete kommen – Deutschlands doppeltes Migrationsproblem (NZZ)

In Punkto Migration steckt Deutschland in einer zweifach misslichen Situation. Während es viele Länder mit Leuten alimentiert, die für teures Geld an deutschen Universitäten ausgebildet wurden, erlebt es einen steten Zustrom von Menschen mit geringer Qualifikation. Das kann auf Dauer nicht ohne Wirkung bleiben.

 

Das Versagen des Sozialismus ist belegt. Was macht ihn dennoch so attraktiv? (NZZ)

Die neue Attraktivität des Sozialismus ist erstaunlich – wurde sein Versagen doch dutzendfach belegt. Drei Erklärungsversuche eines Phänomens.

Journalisten sind grün und links (BaZ)

Eine Studie vergleicht die politischen Einstellungen von Journalisten in 17 Ländern. Resultat: Die Redaktionen sind kein Abbild der Bevölkerung.

        Sprüche der Woche

             Inkompetent

Inkompetente können nicht wis- sen, dass sie Inkompetent sind, weil sie zu inkompetent sind, um zu wissen, dass sie inkompetent sind. David Dunning

            Integration

"Was meinen Sie, was in diesem Land los wäre, wenn mehr Men- schen wüssten, was in diesem Land los ist?"

Volker Pisper

 Linksautonome

Für Schickimicki-Eltern macht sich halt gut, wenn sich das verzogene Balg ein "linksautonomes" Mäntel chen unhängt. Macht sich besser als wenn der normale Bürger glau- ben könnte, einen Penner vor sich zu haben.

Rainer Bruckert. Weißer Ring

             Schlaumeier

Hinterher haben es manche schon vorher gewusst.   

     War Goethe ein Nazi?      

Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt, muss die Gegend ver- lassen, wo sie gelten.

Aus Wilh. Meisters Wanderjahre

              Typisch deutsch?

In seinem Sessel schweigend, dumm, sitz das deutsche Publi- kum. -  Karl Marx

Öffentliche Meinung

"Sich öffentlich zu äußern. das war früher Politikern und Journalisten vorbehalten. Heute kann das jerder über die sozilaen Medien".

Petra Gerster (fast "bedauernd") in ZDF heute

Gabor Steingart Focus-Online

Wahl 2021: Unter anderem: Die Grünen

Die Apokalypse wurde abgewählt. Man erkennt das vor allem daran, dass das grüne Baumhaus nicht in den Himmel wächst. Annalena hat respektable 11,2 Prozent der Wahlberechtigten erreicht. Im Umkehrschluss zeigten sich aber 88,8 Prozent aller Wahlberechtigten unbeeindruckt von ihren Weltuntergangsgesängen. 

Nicht ihre biografischen Überhöhungen haben die Wähler genervt, sondern der Habitus einer Erleuchteten, die den Wähler wie einen Sünder behandelt. So lässt der Souverän nicht gern mit sich reden.

Die Grünen glauben noch immer, sie seien eine Jugendpartei – getragen von der „Generation Greta“. Doch schon diese Generation Greta ist eine Fiktion. Die meisten Erstwähler haben liberal gewählt.

Nicht weil sie Besserverdiener sind, sondern weil sie nach einer für sie praktikablen Alternative zum Welt-untergang suchen. Sie wollen nicht Verbote. Sie wollen Chancen. Sie wollen nicht verzichten. Sie wollen durchstarten

Die Grünen glauben auch von sich, sie seien die Partei der Puristen und Asketen  In Wahrheit sind sie die Partei der städtischen Besserverdiener.

Hier kommt der Kaffee aus der Kapsel, an der Decke klebt Stuck und vor der Tür wartet ein SUV. Als ideelle Gegen-welt kann man ein wenig Verzichtsrethorik gut gebrauchen. Man muss sich nur darauf verlassen können, dass es Rhetorik bleibt

                                    Einwanderer unter 30

Es wird immer behauptet, 82 Millionen Einwohner könnten locker ein paar Millionen Einwanderer verkraften. Wenn man aber der Gesell- schaft Millionen junger Männer in einer kurzen Zeit hinzufügt, dann führt das zu einer Veränderung anderer Art. Im Fall Deutschlands kommt es nicht auf die Zahl der Gesamtbevölkerung von 82 Millionen an. Sondern auf die Zahl der Einwohner zwischen 20 und 30, die bei weniger als zehn Millionen liegt, Stand 2013. In dieser Altersgruppe und jeder, die danach kommt, hat der gegenwärtige Zustrom eine transformierende Wirkung. Das könnte Deutschland in eine mögliche Zukunft stoßen, in der die Hälfte der Bevölkerung unter 40 aus Einwan- derern aus dem Mittleren Osten und deren Kindern besteht

Hallo

schön, euch zu sehen. Ich bin Hans Reime. Schaut euch ruhig bei mir um. Ich halte hier Persönliches und Gesellschaftliches fest, dass mir wichtig erscheint. Ein Eintrag in mein Gästebuch wäre nett, damit ich weiß, wer mich hier besucht.

Mein persönliches, echtes, geheimes Tagebuch

... bekommt außer mir natürlich niemand zu lesen. Aber damit ihr trotzdem wisst, was mich so interessiert, findet ihr hier meine Gedanken in Was mich bewegt.

Freizeitkünstler

 

... wäre schon etwas übertrieben. Aber was ich mit meinem Leben anfange, erzähle ich euch gern in Was ich so mache.

 

Das Internet ist voll von Berichten über meine "Castorzeit". Damit sie nicht verloren gehen, habe ich einige unter "Castor" archiviert

Reisen

 

...ist eine große Leidenschaft, wobei unsere Hotels möglichst auf den Meeren schwimmen müssen. Wo es hin geht, zeige ich euch unter Unterwegs

Archiviert

 

...findet  ihr hier das wieder, was ich in in loser Folge in der rechten Spalte gesammelt habe unter "Meine Sicht"      und     "Kurz notiert"

GZ im Blick

 

...meine Leserbriefe zur aktuellen Berichterstattung. Stand: 12.04.2021

Bitte Bild anklicken 25 Jahre Grenzöffnung auch in Stapelburg

Spannend - informativ  - authentisch
Das Buch zum Jubiläum

Mauerfall und Wendezeit

Zeitzeugnisse von Polizisten aus

 Ost und West

 

Interessiert?

Bezug über:hans-hermann.deter@t-online.de

Für mehr Informationen  bitte hier anklicken

Archiviert

...findet  ihr hier das wieder, was ich im laufe der Zeit in loser Folge gesammelt habe unter "Kurz notiert" und "Meine Sicht" 

Castor

Das Internet ist voll von Berich-ten über meine "Castorzeit". Damit sie nicht verloren gehen, habe ich einige unter "Castor" archiviert

Wo sie Recht hat, hat sie Recht.

„Die Identitätspolitik läuft darauf hinaus, das Augenmerk auf immer kleinere und immer skurrilere Minderheiten zu richten, die ihre Identität jeweils in irgendeiner Marotte finden, durch die sie sich von der Mehrheits-gesellschaft unterscheiden und aus der sie Anspruch ableiten, ein Opfer zu sein“. Sahra Wagenknecht

Der Abstieg    

Europa in der Welt

Waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch 25 % der Weltbevölkerung Europäer und zu Beginn des 21. nur noch 11 %, so werden es nach Berechnung der UNO am Ende dieses Jahrhunderts noch 4 % sein.

Christian Sewing, Chef der Deutschen Bank:

"Im Jahr 2000 kamen noch 41 der 100 wertvollsten börsenorientierten Unter-nehmen der Welt aus Europa - heute sind es nur noch 15."

Deutschland

"Wir glauben, uns als viertgrößte Volkswirtschaft immer noch mit China und den USA messen zu können. Aber mit Kalifornien überholt uns bei den derzeitigen Wachstumsraten schon jetzt ein einzelner Bundesstaat".

Noch Fragen ?

Demografischer Wandel: 7 Prognosen zur Weltbevölkerung 2050 (NZZ)

Zu den Briefings, Bild klicken

Steingarts Morning Briefing 19.01.22

Jeden Morgen informiert Gabor Steingart über das Weltgeschehen - mit Scharfsinn und Sprachwitz.

Oben können Sie sich aktuell informie-ren. Unten lesen Sie von mir bevor- zugte Beiträge in Auszügen

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Vertrauensverlust

Guten Morgen Hans Reime

Ein tiefes Grummeln sei in der Bevöl-kerung zu vernehmen, meint Manfred Güllner, Chef de Forsa-Instituts, das eben eine große Vertrauensstudie vorgelegt hat.

Die Deutschen sind nach zwei Jahren in der Pandemie weniger verängstigt als genervt (Anm.: Kein Wunder: gut 90 Prozent der Deutschen hat Corona bisher nicht erwischt).

Genervt von der Uneinigkeit der Wis-senschaftler, genervt aber insbeson-dere vom Führungsstil der Politiker, die erst eine Impfpflicht rigoros ablehnten, dann nicht schnell genug fordern konnten und, man ahnt es, jetzt wohl zu den Akten legen.

Das Impfen sei der Ausweg aus der Not, sagten alle mit ernster Miene und dann:

Je höher die Impfquote, desto turbu-lenter das Infektionsgeschehen. Das spricht zwar nicht gegen das Impfen, aber es spricht gegen die Aussagen von Politikern in bedeutsamen Regie-rungsämtern, die außer ihrem hastig angelesenen Halbwissen nicht viel zu bieten hatten.

Erst Boostern bringe wirklich den erhofften Durchbruch hieß es nun und die Impfkampagne erinnert mittlerweile an eine Vertriebsmethode der Tupper-ware. Jeder medizinisch halbwegs Bewanderte der will, soll impfen. Je mehr desto besser.

Jetzt funkt wieder eine Behörde dazwi-schen. Erst gestern warnte die European Medicines Agency der EU davor, es mit dem Boostern nicht zu übertreiben.

Auffrischungsimpfungen könnten ein oder vielleicht zweimal durchgeführt aber nicht ständig wiederholt werden.

Hinzukommt, dass die Eliten nicht selten anders handeln als reden.

Darüber hinaus sei der Vertrauens-verlust überdurchschnittlich hoch beim Bundesverfassungsgericht (-5 Prozent) und den Gerichten generell sowie beim Radio (-5 Prozent).

Besonders arg hebe es das deutsche Fernsehen erwischt. Die Reputation von privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern, sagt Forsa, sei ramponiert.

"Black Box Archiv"

Unten veröffentliche ich die aktuelle „Black Box“ von Stephan Paetow, der medial aufbereitete  Ereignisse der ver- gangenen Woche auf etwas andere Weise auf´s Korn nimmt:

Blick zurück nach vorn.

BLACKBOX KW 02

Schulden, Zwänge, Dilettanten

Die Innenministerin ist inzwischen noch hyperaktiver als der Gesundheits- minister (beide SPD). Ach, und war die FDP schon immer für Tempo 30? Haben wir gar nicht mitgekriegt.

Falsche Hospitalisierungszahlen:

"In Dänemark hat sich jetzt die größte Boulevardzeitung „Ekstra Bladet“ bei ihren Lesern entschuldigt, weil sie immer wieder falsche Corona-Zahlen der Regierung unkritisch übernommen habe. So weit sind wir hier noch nicht".

Stephan Paetow

Zitate

Politbüro Feeling?

„Es ist für mich nicht der geringste Triumph, feststellen zu müssen, dass ganz Deutschland ein Jahr lang mal einen Hauch davon verspürt, wie es ist, von einer Handvoll Regierungsmitglie-dern bestimmt, gelenkt und beeinflusst zu werden.“

Katharina Witt

Laschet:

"Populär ist immer noch die Haltung, alles verbieten, streng sein, die Bürger behandeln wie unmündige Kinder",.
"Man kann nicht immer neue Grenz-werte erfinden, um zu verhindern, dass Leben wieder stattfindet".

Grüne

"Die eine Hälfte der Grünen ist beim Staat angestellt, die andere Hälfte lebt vom Staat". Guido Westerwelle

Datenschutz

"Die Deutschen schützen lieber Daten statt Menschen". Jan Fleischhauer

Schwere Straftaten

"Der Anteil der Asylbewerber an schwe-ren Straftaten ist etwa fünfmal größer als ihr Anteil an der Gesamtbevöl-kerung". Boris Palmer

Wurm

"Wer sich selbst zum Wurm macht, darf sich nicht wundern, mit Füßen getreten zu werden". Immanuell Kant

Berlin, Labor des Wahnsinns

"Wenn etwas den Berliner Senat auszeichnet, dann die Kombination aus Großsprecherei und Unfähigkeit. Wer sich fragt, wie eine rot-grün-rote Koalition auf Bundesebene aussehen würde, der bekommt in der Hauptstadt Anschauungsunterricht."

Jan Fleischhauer, Focus

Unglücke

„Mein Leben war voll von fürchterlichen Unglücken, die meistens gar nicht passiert sind.“
Michel de Montaigne, französischer Philosoph und Dichter

Corona-Krise

"Der Krieg (die Corana-Krise) ist eine viel zu ernste Sache, als dass man ihn den Militärs (Viriologen) anvertrauen könnte". Kurt Tucholsky

"In der Finanzkriese wäre niemand auf die Idee gekommen, deren Bewältigung Investmentbankern oder Hedge.Fonds-Managern zu überlassen". Eric Gujer NZZ

Einschränkung von Grundrechten

"Nicht der Bürger muss sich rechtfertigen, warum er ein Grundrecht ausübt, sondern der Staat muss sich rechtfertigen, warum und für welche Dauer er in Grundrechte eingreift"; VerfGH Saarland im 28.April 2020

Journalisten beteiligen sich an der Panikmaschine

"Journalisten haben eine Menge dafür getan, Angst zu schüren, indem sie relativ unkritisch ein um das andere Mal reproduziert haben, was ihnen von Politik und Wissenschaft geliefert wurde".

Jajob Augstein

Experten

"Experten müssen recht behalten, weil sie nicht falsch liegen dürfen".

Julian Reichelt

Politiker

"Wir sollten uns täglich daran erinnern, dass Merkel und ihre Ministerkollegen in Bund und Länder unsere Angestellten und nicht unsere Erzieher sind"

Und auch nicht deren Kinder, denen man eine Belohnung verspricht, wenn sie nur lange genug brav sind. Nach Christowph Schwennicke Cicero

Selbstverantwortung

„Der Mensch reift, wenn er aufhört zu glauben, dass die Politiker seine Probleme lösen.“

"Deshalb muss jeder Einzelne für sich selbst entscheiden: Will er dem Virus Widersacher oder dessen  Wirt sein?"

Nicolás Gómez Dávila

Partei-Autokratie (1)

"Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben". Walter Ulbricht, Staatsratsvorsitzender der DDR

Partei-Autokratie (2)

"Der Tag von Thüringen hat den finalen Beweis erbracht, dass das Modell der parlamentarischen Demokratie mit unabhängigen Bürgervertretern der Vergangenheit angehört. Es wurde ersetzt durch eine Parteienautokratie, deren Parlamentsvertreter nur noch willenlose Erfüllungsgehilfen ihrer links-gestrickten Eliten sein dürfen".

Thomas Spahn auf Tichys Einblick

Kommunisten

"Kommunisten unter freiheitlichen Bedingungen sind auch nicht mehr die Kommunisten, die sie einmal waren" Angela Merkel

Gorbatschow

"Nur wer was leistet, kann sich was leisten"

Michail Gorbatschow

Laschet ledert gegen ÖRR

„Es kann nicht sein, dass Sie in Deutschland alles kritisieren dürfen, vom Papst abwärts – nur nicht die Beiträge des Westdeutschen Rund-funks.“

„Alles ist staatlich garantiert, egal, ob es einer schaut oder nicht: Der Sender sendet.“

„Die einzigen, die da eine privilegierte Stellung haben, sind die Redakteure im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Jüngste Gutachten im Zuge der Beitragsdebatte bescheinigen ihnen überdurchschnitt-lche Gehälter.“

Dieter Nuhr zu China

Eine Reise nach China ist ein Blick in die Zukunft. Viele von uns denken, die Chinesen werden uns eines Tages überholen. Tatsache ist: Die können uns im Rückspiegel schon gar nicht mehr sehen. In China hat der Turbo-kapitalismus, den wir für unsozial halten, ein paar Hundert Millionen aus der Armut geholt. Das sollte auch bei aller kritischen Distanz auch Linke irritieren. In China ist man pragmatisch. Da wird die Ideologie der Realität angepasst, bei uns ist es umgekehrt.   

Franz Müntefering zu

Rechts- und Linksfaschisten

"Es wird Zeit, dass sich die Ver-nünftigen von links und rechts mit denen aus der Mitte zusam-mentun, damit die Bekloppten nicht länger das Sagen haben".
in 3nach9

Christian Lindner zum
Klima

"Wir werden den Planeten nicht retten, indem wir einen Morgen-thau-Plan für Deutschland umsetzen und die Deutschen zu veganen Radfahrern machen." Christian Lindner

"Die Welt"

Jeder fünfte Asylbewerber ist in Deutschland geboren

Damit erhält eine Aussage von Houari Boumedienne, Staatspräsident Alge-riens, vor der UN-Vollversammlung am 10.04.1974 einen "prophetischen"  Charakter:

"Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Halbkugel verlassen, um in die nördliche einzudringen aber sicherlich nicht als Freunde. Denn sie werden kommen, um sie zu erobern, indem sie die nördliche Halbkugel mit ihren Kindern bevölkern. Der Bauch unserer Frauen wird uns den Sieg bescheren."

Erdogan

„Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Kuppeln unsere Helme, die Minarette unsere Bajonette und Gläubige sind unsere Soldaten.“

Berufspolitiker

"Hier dominiert mit wenigen Aus- nahmen der Parteisoldat. Dieser Typus Berufspolitiker lebt nicht für die Politik, sondern von der Politik. Sein Ziel ist nicht die Beseitigung von Armut, Unbil-dung und Erderwärmung, sondern die Dienst-Limousine mit Chauffeur und der Sitz im Regierungsflugzeug" Gabor Steingart

Spaltung der Gesellschaft

"Diejenigen, die am lautesten die zunehmende "Spaltung" der Gesell- schaft beklagen und "Zusammenhalt" fordern, sind die Gleichen, die täglich Ressentiments gegen "Reiche", "Miethaie" usw. verbreiten. Wie das Verbreiten von Vorurteilen dazu beitra- gen soll, den "Zusammenhalt" zu för- dern, habe ich nie verstanden". Dr.Dr. Rainer Zittelman

Statista

"26,9 % aller befragten Politikjourna- listen stehen den GRÜNEN nahe"

Das erkennt man insbesondere an der Zusammensetzung der Polittalkshows, in denen GRÜNE als kleinste Oppositions-partei deutlich überepräsentiert sind

Tucholsky

"Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig".

Roland Tichy

"In Deutschland geht es nicht mehr um die Sache, sondern um „Moral“, wo Kritiker einfach „krank“ sind.

Damit lässt sich  mit politisch korrekter, gendergerechter Sprache jede Meinung erschlagen. Ziel sind Denk- und Äußerungsverbote für „körperlich nicht beeinträchtigte heterosexuelle weiße Deutsche ohne Migrationshintergrund, die keiner religiösen Minderheit ange-hören“.
Steffen Meltzer, Polizeibeamter

„Das Leben findet auf der Straße statt und nicht iin den Elfenbeintürmen oder beim Artikelschreiben an den Schreib- tischen  und in den Echokammern der Politiker und Journalisten in Berlin“

Glaubwürdigkeit der Medien

Haltung statt Fakten zählt. Doch die Leser reagieren anders als erwartet: Sie wenden sich von solchen Medien ab. Nur noch Lachen löst das Gerede von der „Fachkräfteeinwanderung“ aus oder die Zahlentricksereien, die steigende Gewaltkriminalität, Messer­attacken und Vergewaltigungen mit Fahrraddieb-stählen zu verrechnen, um nur ja eine sinkende Kriminalität auszuweisen.

Chiffren der Verschleierung bei Gewaltverbrechen wie „Einzelfall“, oder verschwiegene Täterbeschreibungen („Mann überfällt 56-Jährige“) lösen regelmäßig Hohn und Spott aus – und zerstören die Glaubwürdigkeit von Medien.

Roland Tichy

Zwei politisch total unkorrekte Aussagen

Jan Fleischhauer in „SPIEGEL-Online: „Dass der Arme manchmal vielleicht auch deshalb arm ist, weil er faul ist oder vom Alkohol verblödet, ist ein Gedanke, der in unserer auf sozialen Ausgleich bedachten Gesellschaft als so anstößig gilt, dass er nicht zugelassen werden darf. Ich habe kein Verständnis für Eltern, die ihre Kinder vor die Glotze setzen und sich lieber mit dem Handy beschäftigen, anstatt ihnen bei den Hausaufgaben zu helfen. Man sagt so schnell entschuldigend: Ach, die armen Hascherl am sozialen Rand, die wissen es nicht besser. Doch sie wissen es besser. Sie sind nur zu bequem oder zu gleichgültig, um entsprechend zu handeln. Auch in Teilen Asiens sind sie bettelarm, und trotzdem nutzen sie dort jede Gelegenheit, die sich ihnen bietet, ihren Kindern etwas beizubringen.“

 

Bernd Raffelhüschen, „Rentenpro-fessor“ aus Freiburg:

Junge Deutsche unter 35 Jahren können sich nicht mehr darauf verlassen, dass die gesetzliche Rente ihren Lebensstandard im Alter sichert – und zwar zurecht.

„Wir haben eine generationen- gerechte Rente. Die Generation, die viele Kinder in die Welt gesetzt hat, ist in ihrem Lebensstandard ge- sichert – die, die das nicht getan hat, muss die Last nun selber schul-tern.“

Außerdem sei die Rente auch insgesamt ein faires System. „Wer viel zahlt, kriegt viel, wer wenig zahlt, kriegt wenig. Die gesetzliche Rente in Deutschland schützt vor Altersarmut besser als andere auf der Welt“.

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