Willkommen bei Hans Reime
Willkommen bei Hans Reime

Die Goslarsche Zeitung im Blick  

Zum Kommentar des Chefredakteurs vom 01.02.2020: "Den Hetzern kein Forum bieten".

Schutzmasken

Haben die Medien im Moment eigentlich keinen größeren Probleme als permanent über Sinn oder Unsinn des Tragens von Schutzmasken zu lamentieren? Man hat das Gefühl, dass  eine Tragepflicht regelrecht herbeigeredet werden soll. Soll doch jeder für sich entscheiden, was für ihn richtig ist, zumal das Tragen von Schutzmasken zumindest keinem anderen einen Schaden zufügen dürfte.

Dazu passt der kleine Kalauer: "WHO oder RKI – Was nun stimmt, erfährst du später oder nie."

Disziplin und Klopapier

Das Virus offenbart ein großes Manko dieses Landes

„Das ausverkaufte Klopapier steht sinnbildlich für die Disziplinlosigkeit von Teilen der Bevölkerung. Ohne eine minimale Disziplin der Staatsbürger gerät eine Spaß- und Null-Risiko-Gesellschaft an den Rand des Scheiterns. Asiatische Länder zeigen uns, wie es besser geht“, schreibt Richard Drexel und fährt zusammengefasst in etwa fort:

Zum Eindämmen des Corona-Virus sehen sich staatliche Instanzen gezwungen, die freie Gestaltung des Tagesablaufs, der Bewegungsfreiheit und von Sozialkontakten mit der Androhung hoher Bußgelder zu erzwingen. Da sich vornehmlich in den großen Städten ganze Bevölkerungsschichten der Einsicht in diese Beschränkungen verweigerten, werden für alle, auch für die, die bereits aus Einsicht alle Beschränkungen auf sich genommen haben, die Bürgerrechte rigoros beschnitten.

Mit mehr Disziplin wäre eine gesellschaftliche Vollbremsung zu vermeiden gewesen. Disziplin wird in unserer ach so freien und bunten Gesellschaft mehr in der Nähe von Knechtschaft verstanden und nicht als notwendige Selbststeuerungskompetenz, um das Zusammenleben eine Gesellschaft zu gestalten.

Disziplin wird für vermeintlich freie Bürger in einer überindividualisierten Gesellschaft sehr schnell zum Teufelszeug. Dabei wird übersehen, dass über den Erfolg im Leben nicht allein Intelligenz oder Durchsetzungsvermögen entscheiden, sondern oft unterschätzte Eigenschaften wie Geduld und Disziplin wichtiger sind. Disziplin steht nicht zuletzt in einem unmittelbaren Zusammenhang mit Moral und Wohlbefinden.

Nun also befinden wir uns in der Situation, dass diszipliniertes Verhalten mit Polizeigewalt durchgesetzt werden muss. Ein Ergebnis eines gemeinschaftswidrigen Verhaltens egoistischer Freiheitsprediger. Wenn es nur die Verweigerer träfe, ließe sich das ja noch ertragen. Die Leidtragenden dieser Entwicklung sind aber die überwiegende Mehrheit der Einsichtigen und Disziplinierten sowie die Schwächeren und die Älteren.

In einer Pandemie-Situation wird diszipliniertes Verhalten rasch zur Grundbedingung, um Risiken zu begrenzen. Ohne eine minimale Disziplin der Staatsbürger gerät auch eine Spaß- und Null-Risiko-Gesellschaft an den Rand des Scheiterns.

Es wird Zeit, daraus zu lernen und der Gemeinschaft im Vergleich zu den Rechten des Individuums wieder einen höheren Stellenwert einzuräumen. Sonst fehlen uns Bürgern am Ende nicht nur das Klopapier, sondern die gemeinschaftliche Kraft zur Bewältigung großer Herausforderungen. Einsicht ist gefragt anstelle ideologischer Vorbehalte.

Wir haben kein Erkenntnisproblem in unserer Gesellschaft, sondern die Aufgabe, endlich gebotene Regelungen gegen den Widerstand einzelner Gruppen durchzusetzen. Die Corona-Krise bietet die Chance dazu.

>>> Disziplin und Klopapier von Richard Drexel Do., 2. April 2020

Corona Tote - (WELT)

Fast 600 Opfer – Das ist über die Corona-Toten in Deutschland bekannt. Damit soll die Rate nach offizell gemeldeten Zahlen des RKI noch nicht einemal 0,5 Prozent betragen.
Beruhigende Werte. Oder doch nicht?
Das Durchschnittsalter der Toten in Deutschland liegt der Auswertung der klinischen Daten nach bei 80 Jahren.
Laut RKI sind 3200 Menschen über 80 (1700 Frauen und 1500 Männer) an Corona erkrankt. 376 sind daran gestorben! Also beträgt die Toderate für diese Altersgruppe knapp 12 Prozent !
506 der 583 Toten (87 Prozent) waren 70 Jahre oder älter. Die jüngste Verstorbene sei 28 Jahre alt gewesen, sagte Wieler und verwies auf Vorerkrankungen.

Dorf besser als Großstadt?

Ich kann dem Autor des nachvollgenden Artikels aus der Süddeutschen Zeitung zu 100 % zustimmen.

Das Problem ist allerdings, dass alle Entscheider und Medienvertreter, die die Sanktionen treffen und die veröffentlichte Meinung prägen, aus den Großstädten und somit aus "Corona-Hotspots" kommen und unter dem Eindruck des dortigen Geschehens ihre Entscheidungen treffen und ihre Meinung verbreiten und so die ganze Republik mit denselben Sanktionen überziehen, anstatt sich auf die "Hotspots" zu konzentrieren und Maßnahmen nach Notwendigkeit abgestuft und differenziert und mit Augenmaß zu treffen.

Das dem Rechsstaatsprinzip innewohnende Übermaßverbot das besagt, dass staatliche Eingriffe in den Rechtskreis der Bürger nur dann rechtmäßig sind, wenn sie geeignet, erforderlich (notwendig) und verhältnismäßig sind, wurde in vielen Landesteilen vorsätzlich missachtet.

Die Hotspots sind Hamburg, Berlin, Stuttgart, München pp. und nicht die Dörfer. Wenn es im Landkreis Goslar 60 Infizierte gibt, von denen 14 wieder ohne Befund sind, 4 stationär behandelt werden mussten von denen leider 3 verstorben sind, ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus deutlich geringer einzuschätzen als in den genannten Hotspots mit 2861 Infizierten (München) oder 2406 (Hamburg).

Nach dem Abitur wollte unser Autor nur weg aus seinem Dorf. Wegen der Coronakrise ist er aus der Großstadt zurückgekehrt – und merkt, das man Ausgangssperren auf dem Land leichter aushält.
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So bahnte sich das Virus seinen Weg von Ischgl nach Deutschland und Europa (WELT)

Ischgl gilt in Europa als Drehscheibe für das Coronavirus. Eine Analyse von Mobilfunkdaten zeigt, wohin potenziell Infizierte aus Ischgl zwischen dem 1. Januar und dem 14. März das Virus getragen haben.
Deutschland ist demnach das am stärksten betroffene Land. Aber auch Großbritannien und Spanien zählen zu den Ländern, in die das Virus aus Ischgl getragen wurde.

In Deutschland befanden sich die Ziele der Skigäste aus Ischgl hauptsächlich in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München. In Spanien reisten sie vor allem in den Norden und an die Mittelmeerküste. Insbesondere zwischen Barcelona und Valencia konnte umlaut viele Datenpunkte erfassen.
Britische Touristen reisten hingegen nach London, Birmingham und Manchester. Auch die skandinavischen Länder sind vom Rückreiseverkehr aus Ischgl betroffen.
Die höchste Reisedichte zeigt die Analyse in Österreich, der Schweiz, in der Straßburg-Region und in München und Stuttgart auf. In Skandinavien waren die Hauptziele Oslo, die Region um Helsinki und Örebro.

Ausbreitung des Corona-Virus im Zeitraffer (NZZ)

Tanja Stadler von der ETH Zürich in Basel hat den genetischen Stammbaum des Sars-CoV-2-Erregers mit einem statistischen Modell analysiert und kommt zu dem Schluss, dass die Epidemie vermutlich bereits in der ersten Novemberhälfte in China ausgebrochen ist. Demnach hätte sich das Virus über mehrere Wochen hinweg unbemerkt in China ausgebreitet, bevor Ende Dezember die ersten Berichte über Patienten mit einer schweren Lungenentzündung auftauchten.
Die Ausbreitungswege des Sars-CoV-2-Erregers sind verschlungen. Von China aus breitete er sich um den ganzen Erdball aus. Die Farben stehen für verschiedene geografische Regionen (Asien, Europa, Nordamerika etc.) Hier klicken, um auf der Website nextstrain.org die globale Verbreitung im Zeitraffer abzuspielen.

Die Welt nach Corona: Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise vorbei ist.

Der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx wagt die Conora-Rückwärtz-Prognose und fragt, wie wir uns die Welt im kommenden Herbst oder dann, wenn die Corona-Krise vorbei ist, vorstellen:

Unsere Welt im Herbst 2020

"Stellen wir uns eine Situation im Herbst vor, sagen wir im September 2020. Wir sitzen in einem Straßencafe in einer Großstadt. Es ist warm, und auf der Strasse bewegen sich wieder Menschen. Bewegen sie sich anders? Ist alles so wie früher? Schmeckt der Wein, der Cocktail, der Kaffee, wieder wie früher? Wie damals vor Corona? Oder sogar besser? Worüber werden wir uns rückblickend wundern?

>>> Zum Artikel

Wo er stark sein sollte, ist er schwach, und wo er schwach sein sollte, ist er stark: Über Staatsversagen im Zeichen der Corona-Pandemie (NZZ)

Jahrelang haben Politiker über Unisex-Toiletten oder politisch korrekte Sprache diskutiert. Damit dürfte es nun erst einmal vorbei sein. Und es stellt sich ernsthaft die Frage: Was gehört zu den Kernkompetenzen eines funktionierenden Staates (und was nicht)?

>>> Zum Artikel

Infizierungen/100.000 Einwohner (Stand 28.03.)

Im Vergleich der Länder bilden sich drei Gruppen heraus. Zum einen: Hamburg, Baden-Württemberg und Bayern. Hier sind 105, 97,7 und 90,7 Menschen pro Hunderttausend als Corona-positiv gemeldet. Das ist die Spitzengruppe.

Die zweite Ländergruppe: Nordrhein-Westfalen, das Saarland, Berlin und Rheinland-Pfalz mit 72,1 bis 57,7 gemeldeten Fällen pro Hunderttausend bilden das Mittelfeld.

Schließlich die übrigen Bundesländer, die 44,3 bis 21,6 Fälle pro Hunderttausend melden.

Mir stellt sich die Frage, warum nicht zwischen Infizierten ohne Symptome, Infizierten mit Atemwegsbeschwerden, Infizierten mit Erkrankungen, die einen Krankenhausaufenthalt erfordern und solchen die intensivmedizinisch beatmet werden müssen, unterschieden wird?
Außerdem wäre die Frage interessant, ob Menschen MIT dem Virus oder AN dem Virus verstorben sind.
In meinem Heimat-Landkreis Goslar wird so berichtet:

60 Infizierte (43,8/100.000), davon 9 wieder ohne Symtome, 5 in Krankenhausbehandlung, davon muss einer intensivmedizinisch beatmet werden (Der 84-jährige, pflegebedürftige Patient ist zwischenzeitlich leider verstorben). Das nenne ich Transparenz.
Dazu, abweichend von der überwiegenden Meinung und umstritten: Prof Sucharit Bhakdi Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie an der Uni Mainz  in einem offenen Brief an die Kanzlerin

Bill Gates warnte vor 5 jahren vor den Folgen einer weltweiten Virus-Pandemie

Bill Gates hat die Coronakrise schon 5 Jahren vorausgesagt und erntete dafür viel Kritik, Verschwörung wurde ihm gar unterstellt. In dem Vortrag warnt er genau vor dem, was jetzt passiert: eine Pandemie, auf die wir nicht ausreichend vorbereitet sind. „Wenn irgendwas in den nächsten Jahrzehnten 10 Millionen Menschen töten wird, ist es nicht ein Krieg, sondern ein hochansteckender Virus.“ (englisch mit Untertiteln-lesenswert!)

Das passt dazu

Hätte Deutschland auf Corona vorbereitet sein können?

Deutschland hätte auf „Corona“ vorbereitet sein können. Hätte man  den Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012 ernstgenommen oder zumindest gelesen, dann hätte man Pläne wenigstens in der Schublade gehabt und kein planloses Chaos. Dann hätte man die pharmakologische Forschung vorantreiben können. Eigentlich. Eigentlich wäre das alles möglich gewesen, denn immerhin hat sich der Bundestag erstmals 2003 und dann sehr intensiv 2012 mit einer hypothetischen Pandemie durch ein Virus „Modi-SARS“ befasst.

Hier die interessantesten Aussagen des Jahres 2012:

S. 60, Fußnote (!) 3
Der Verlauf der SARS-Epidemie 2003 hat gezeigt, dass extrem wenige Fälle ausreichen können, um ein globales Infektionsgeschehen auszulösen.

S. 61/62

Es wird angenommen, dass jeder Infizierte im Durchschnitt drei Personen infiziert und es jeweils drei Tage dauert, bis es zur nächsten Übertragung kommt. Sogenannte „Super Spreader“ werden hierbei nicht berücksichtigt.

Die Ausbreitung wird auch durch den Einsatz antiepidemischer Maßnahmen verlangsamt und begrenzt. Solche Maßnahmen sind etwa Quarantäne für Kontaktpersonen von Infizierten oder andere Absonderungsmaßnahmen wie die Behandlung von hochinfektiösen Patienten in Isolierstationen unter Beachtung besonderer Mittel zur Eindämmung sind beispielsweise Schulschließungen und Absagen von Großveranstaltungen. Neben diesen Maßnahmen, die nach dem Infektionsschutzgesetz angeordnet werden können, gibt es weitere Empfehlungen, die zum persönlichen Schutz, z. B. bei beruflich exponierten Personen, beitragen wie die Einhaltung von Hygieneempfehlungen. Die antiepidemischen Maßnahmen beginnen, nachdem zehn Patienten in Deutschland an der Infektion verstorben sind.

S. 64
Über den Zeitraum der ersten Welle (Tag 1 bis 411) erkranken insgesamt 29 Millionen, im Verlauf der zweiten Welle (Tag 412 bis 692) insgesamt 23 Millionen und während der dritten Welle (Tag 693 bis 1052) insgesamt 26 Millionen Menschen in Deutschland. Für den gesamten zugrunde gelegten Zeitraum von drei Jahren ist mit mindestens 7,5 Millionen Toten als direkte Folge der Infektion zu rechnen. Zusätzlich erhöht sich die Sterblichkeit sowohl von an Modi-SARS Erkrankten als auch anders Erkrankter sowie von Pflegebedürftigen, da sie aufgrund der Überlastung des medizinischen und des Pflegebereiches keine adäquate medizinische Versorgung bzw. Pflege mehr erhalten können

S. 65
Das hier vorgestellte Szenario geht davon aus, dass schon früh im Verlauf antiepidemische Maßnahmen eingeleitet werden, die dazu führen, dass jeder Infizierte im Durchschnitt nicht drei, sondern 1,6 Personen infiziert. Die Gegenmaßnahmen werden nur für den Zeitraum von Tag 48 bis Tag 408 angenommen.

S. 67
Zu den behördlichen Maßnahmen im Gesundheitswesen zählen Absonderung, Isolierung und Quarantäne. Absonderung beschreibt die räumlichen und zeitlichen Absonderungsmaßnahmen von Kranken, Krankheits- und Ansteckungsverdächtigen voneinander und auch von empfänglichen, nicht-infizierten Personen, aber auch in Gruppen (Kohorten-Isolierung, -Quarantäne, Haushaltsquarantäne).

S. 73
Die personellen und materiellen Kapazitäten reichen nicht aus, um die gewohnte Versorgung aufrecht zu erhalten. Der aktuellen Kapazität von 500.000 Krankenhausbetten (reine Bettenanzahl, von denen ein Teil bereits von anders Erkrankten belegt ist, die Bettenzahl ließe sich durch provisorische Maßnahmen leicht erhöhen) stehen im betrachteten Zeitraum (1. Welle) mehr als 4 Millionen Erkrankte gegenüber, die unter normalen Umständen im Krankenhaus behandelt werden müssten. Der überwiegende Teil der Erkrankten kann somit nicht adäquat versorgt werden, so dass die Versorgung der meisten Betroffenen zu Hause erfolgen muss. Notlazarette werden eingerichtet.

Auch im Gesundheitsbereich kommt es zu überdurchschnittlich hohen Personalausfällen (z. B. aufgrund erhöhter Ansteckungsgefahr, psychosozialer Belastungen) bei gleichzeitig deutlich erhöhtem Personalbedarf.

Arzneimittel, Medizinprodukte, persönliche Schutzausrüstungen und Desinfektionsmittel werden verstärkt nachgefragt. Da Krankenhäuser, Arztpraxen und Behörden in der Regel auf schnelle Nachlieferung angewiesen sind, die Industrie die Nachfrage jedoch nicht mehr vollständig bedienen kann, entstehen Engpässe.

Aufgrund der hohen Sterberate stellt auch die Beisetzung der Verstorbenen eine große Herausforderung dar (Massenanfall an Leichen, Sorge vor Infektiosität).

S. 76/77
Es ist über den gesamten Zeitraum mit mindestens 7,5 Millionen Toten zu rechnen.

Allein während der ersten Erkrankungswelle ist gleichzeitig mit 6 Millionen Erkrankten zu rechnen. Über den gesamten Zeitraum ist die Zahl der Erkrankten noch deutlich höher.

S. 78
Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen sind hier nicht konkret abschätzbar, könnten allerdings immens sein. Da im gesamten Ereignisverlauf mindestens 7,5 Millionen Menschen sterben, ist trotz der Altersverteilung der Letalitätsrate mit dem Tod einer Vielzahl von Erwerbstätigen zu rechnen. Sollten z. B. vier Millionen Erwerbstätige versterben, wären dies ca. zehn Prozent aller Erwerbstätigen, dieser Verlust wäre volkswirtschaftlich deutlich spürbar und mit einem hohen Einbruch des Bruttoinlandprodukts verbunden.

Mit massiven Kosten für die öffentliche Hand ist zu rechnen, u.a. durch den Verbrauch von medizinischem Material und Arzneimitteln sowie durch die Entwicklung und Beschaffung eines Impfstoffes. Durch den Ausfall von Wirtschaftsleistung sind geringere Steuereinnahmen zu erwarten. Dies führt in Verbindung mit dem Anstieg der Gesundheitskosten voraussichtlich zu einer erheblichen Belastung der Sozialversicherungssysteme, vor allem der gesetzlichen Krankenversicherung.

S. 79/80
Gleichwohl ist es nicht auszuschließen, dass eine zunehmende Verunsicherung und das Gefühl, durch die Behörden und das Gesundheitswesen im Stich gelassen zu werden, aggressives und antisoziales Verhalten fördert. Hierunter fallen z. B. Einbrüche/Diebstähle, z. B. zur Erlangung von Medikamenten (z. B. Antibiotika) usw. Plünderungen und Vandalismus, Handel mit gefälschten Medikamenten, Aktionen gegen Behörden oder Gesundheitseinrichtungen (aus Verärgerung, z. B. wegen vermeintlich ungerechter Behandlung bei medizinischer Versorgung)

 

Wie gesagt: „Eigentlich“ hatte man über eine Pandemie des Corona-Ausmaßes nachgedacht. Aber Politik und Medien haben lieber weggeschaut nach dem Motto: "Einige Antworten hätte die Bevölkerung unnötig beunruhigt". (de Maizière)..

Systemrelevant ?

Ich dieser Krise sieht man, welche Menschen gesellschaftlich systemrelevant und wirklich wichtig im Land sind. Bahn und Post, Energie und Verkehr, Versorgung, Logistik und Wasser, Gesundheitswesen, Feuerwehr und Polizei funktionieren schlecht vom heimischen PC aus.

Es sind u.a. Bauern, Bäcker, Fleischer, Handwerker, Lebensmittelhändler mit Verkaufspersonal, Ärzte, Krankenschwestern, Pflegekräfte, Apotheker, Rettungssanitäter, Katastrophenschützer und Bedienstete von Feuerwehr und Polizei, die dringend gebraucht werden. Sie verdienen unseren Respekt und Hochachtung, denn sie bilden das Rückrat der Gesellschaft. Und ich hoffe und wünsche, dass es ihnen nicht so geht wie den "Trümmerfrauen" nach dem 2. Weltkrieg: Wenn alles vorbei ist, werden sie wieder vergessen.

Nicht dazu zählen sicherlich Profi-Sportler, insbesondere Fußball-Millionäre, um deren Spielzeit sich die Nation Sorgen macht.

Es würde auch nicht auffallen, wenn einige Tätigkeiten ersatzlos entfallen. Dazu zählen u.a die sich sonst so unabkömmlich fühlenden "Polisch-Korrekten" und die ganzen "Gender-" und andere "Gedöns-Wissenschaften", irgendwelche „Klimakommunikationsbeauftragte“ oder Referenten für „Klimagerechtigkeit“ in den Städten XY, aus Regierungstöpfen finanzierte links/grüne „Nicht-Regierungs-Organisationen“ (NGO), alle Aktivisten ohne Berufsabschluß in Organisationen und Parteien, die sonst die veröffentlichte Meinung dominieren sowie jene, deren Berufsbezeichnungen ein „Soz…„ beinhalten, die sicherlich nach Gründen für die Krise suchen werden, um Schuldige zu benennen, denn ein Virus kann ja nicht einfach so kommen. Bezüge zu Agrarwirtschaft, Kapitalismus, Klimawandel, Atomkraft und „Rechts“ werden sich doch noch finden lassen...

(Julia Schramm, LINKE: "Corona zeigt die dunklen Seiten des Kapitalismus: Die Entstehung und die Mutation ist ein Produkt einer durchkapitalisierten Agrarindustrie, in der Viren mutieren und sich rasant anpassen".)

Und auch sensationsgierige TV-Moderatoren und Moderatorinnen in den Morgen- Mittags- und Abend-Polit-Magazinen und Talk-Shows, denen offensichtlich in dieser Phase nichts wichtiger ist als die Frage, ob sich Söder und Laschet gestritten haben könnten und die sich offensichtlich an den katastrophalen Zuständen in Nachbar- und Überseestaaten aufgeilen, scheinbar nicht abwarten können, bis diese auch hier herrschen und ständig versuchen, problembehaftete Auswirkungen  und negativ Beispiele bei uns dramatisch zu überhöhen, sind keinesfalls systemrelevant.

Es wird Zeit, das die TV-Medien von ihrem zur Angst-Übertreibungs-Hysterie neigenden und mit negativ Beispielen überfrachteten Stil in einen aufklärernden, positives Handeln unterstützenden sowie Hilfestellung und Tips vermittelnden Sendemodus umschalten.

In einer Krise wird deutlich, was und wer wirklich wichtig ist und auf wen man verzichten könnte…

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Feiern bis der Arzt kommt

Ischgl war die heimliche Virus-Drehscheibe in Europa

Viele Corona-Infektionen in Europa sollen bis in den österreichischen Ort Ischgl zurückzuverfolgen sein. Als ein Land längst warnte, ging der Ski-Spaß trotzdem noch acht Tage weiter.

Inzwischen gibt es in Deutschland und Europa zahlreiche bestätigte Corona-Krankheitsfälle von Urlaubern, die sich in der Region Ischgl aufgehalten haben. Trotz Warnungen bereits am 01.03. haben die Behörden in Ischgl Berichte aus anderen Ländern ignoriert. Erst am 13.03. wurde Tirol als Risikogebiet eingestuft. Viel zu spät.

Am 29.02. schleppten Urlaubsrückkehrer aus Ischgl das Coronavirus nach Island ein. Island war auf ein Corona-Nest gestoßen und warnte andere Länder. Norwegen und Dänemark nahmen die Warnungen ernst. Österreich wollte davon nichts wissen und in Deutschland liefen die Informationen zumindest öffentlich nicht zusammen. Ein rechtzeitiges Reagieren hätte wahrscheinlich die Ausbreitung des Virus in Europa verlangsamen können.

Ergebnis:

Island: Infizierte Mitglieder einer 14-köpfigen Reisegruppe aus Ischgl haben das Virus am 29. Februar in Island eingeschleppt

Norwegen: Von 1198 Infizierten haben 491 das Virus aus Österreich

Dänemark: Von 156 infizierten Dänen haben erst 60, dann 136  die Krankheit aus dem Skigebiet

Aus einer 16-köpfigen Reisegruppe in Mönchengladbach waren 12 positiv, die noch 2 Tage gearbeitet haben

Zweidrittel aller positiven Test in Tirol gehen auf das Paznauntal und St. Anton am Arlberg zurück.

Wahrscheinlich ist das nur die Spitze des Eisberges….

Quelle: Ischgl war die heimliche Virus-Drehscheibe in Europa

>>> Dazu auch die Neue Zürcher Zeitung

>>> Corona-Hotspot Ischgl (Focus-Online)

Zweiter Balken von unten: Deutschlands CO2-Emissionen. Seit Jahren gleichbleibend und am Weltanteil sinkend.

Klimafakten die Sie in den Leitmedien so nicht finden

Da der Klimaschutz in Deutschland das beherrschende politische Thema werden wird, sammele und archiviere ich hier Beiträge zu diesem Thema. Insbesondere solche, die man in den Leitmedien kaum findet.

Ich zweifele nicht am Klimawandel, ich zweifele auch nicht, dass das ein großes Problem ist.

Ich zweifele daran, dass allein Deutschland den Klimawandel mit messbarem Effekt beeinflussen kann und als Vorbild beim Klimaschutz voranzugehen hat.

Auch würde mich interessieren, was konkret

eine deutsche CO2-Reduktion, bezogen auf das Weltklima, bewirken soll, bzw. welche globale Temperaturverringerung  erreicht werden soll.

Wenn die weltweiten CO2-Emissionen die Globaltemperatur bis 2100 wirklich um 4,5 Grad  erhöhen sollten, dann könnte  Deutschlands Kraftakt (nach heutigem Stand), bei einem Anteil von ca. 2 Prozent an diesen Emissionen und bei deren Reduzierung um 80 Prozent bis 2050, bewirken, den Temperaturanstieg lediglich um 0,07 Grad zu senken - 4,5x(2x0,8).

Auch zweifele ich an denen, die glauben, das Problem lösen zu können. Ich zweifele an denen, die in der Klimadebatte entschieden die Wissenschaft glorifizieren, wenn diese ihre Position bestätigen, die aber gleichzeitig deren Erkenntnisse, dass Gentechnik und Glyphosat bei sachgerechter Verwendung für den Menschen unbedenklich seien oder dass der Homöopathie die Wirkung fehle, vehement bekämpfen und empört zurückweisen.

"Wissenschaft muss mit der Ungewissheit operieren, dass es Fehler geben kann. Man kann das nur eingrenzen, aber nicht ausschließen", sagt Friedrich Steinle. "Entscheidend ist, dass uns die Möglichkeit des Fehlers bewusst ist. Wissen ist kein Zustand, sondern ein fortlaufender Prozess. Wissen bedeutet Veränderung. Allzu oft stellt sich heraus, dass die Dinge anders sind als gedacht“.

Ich halte mich daher an Bertrand Russell: „Wenn alle Experten einig sind, ist Vorsicht geboten“ oder an Albert Einstein: „Wenn Tausende Wissenschaftler von dem Ergebnis X überzeugt sind, aber auch nur einer unter den gleichen Bedingungen den Nachweis führt, dass X falsch ist, dann haben sich alle anderen geirrt“.

(Wer "Irrtümer der Wissenschaft" googelt, erhält 482.000 Treffer!).

Dieter Nuhr dazu in seiner Sendung am 31.10.2019: (Ab Min. 25:40)

„Ich habe mein ganzes Leben lang schon mit dem drohenden Weltuntergang gelebt. Deshalb kann ich die apokalyptischen Visionen in meinem Alter nicht mehr ganz so ernst nehmen.  Was ist mir nicht alles prophezeit worden und woran sollte ich nicht schon alles sterben: Vogelgrippe, Schweinegrippe, Hühnergrippe, Aids, resistente Bakterien, Atomkraft, Waldsterben, Smog, Ozonloch, Chemie - insbesondere Glyphosat, Masernimpfung, Mikrowellen, Nato-Doppelbeschluss, Aluminium im Deo, Nano-Teilchen und Plastikabrieb, Gammelfleisch im Döner und NO2 in der Luft. Ich sollte schon so oft versterben, und zwar wissenschaftlich verbrieft. Wie soll ich heute noch beurteilen, wie dramatisch es jetzt ist? Ach, ja. Handystrahlungen habe ich vergessen. Es gibt Milliarden Handys, und es ist nicht ein Fall bekannt geworden, dass einer durch Handys „gaga“ oder krank geworden oder sogar gestorben ist“.

 

Neuester Artikel:

>>> Wasser statt Wasserstoff im Tank?

>>> Die sieben Schwächen des deutschen Kohleausstiegs (WELT)

>>> Was wäre, wenn wir die Gefahren der Kernenergie überschätzen?

>>> Jean Pütz: Scheitert die Energiewende am elektrischen Strom?

>>> Menschengemachter Klimawandel: Wie einig ist sich die Wissenschaft wirklich?

>>> Deutsche Energiewende wird wie eine Seifenblase platzen

>>> Die Physik des Stromnetzes lässt sich politisch nicht regulieren

>>> Naturkatastrophen-Bericht: ARD und ZDF setzen den Klima-Frame

>>> Wissenschaftler zum Klimawandel - Problematische Warnung der 11.000 (Cicero)

>>> Meeresspiegelanstieg (bis 2300) - Das sind die 5 größten Sünder (BAZ)

>>> Sinkende Diesel-Zulassungen führen zu deutlichem Anstieg bei CO2-Emission (Focus)

               Zitate

Merkel relativiert den Kommunismus

Eingangsstatement Merkels beim Wirtschafts-Round-Table am 07.02. 2020 in Pretoria:

"Kommunisten unter freiheit-llichen Bedingungen sind auch nicht mehr die Kommunisten, die sie einmal waren". (Hat sie ver- gessen zu sagen: "So wie ich"?)

Quelle: Mitschnitt der Pressekon- ferenz

Merkels Amtseid:

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

Wissenschaftliche Studien

Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass jede unbewiesene Behauptung mit dem Satz beginnt: "Wissenschaftliche Studien haben bewiesen..."

Blödheit

Eine statistische Erhebung besagt, dass jeder Dritte (wahlweise) genau so blöd ist wie die beiden anderen.

Richtig oder falsch

"Es ist besser ungefähr richtig zu liegen, als genau falsch".

John Maynard Keynes

 

Öffentliche Meinung

"Sich öffentlich zu äußern. das war früher Politikern und Journalisten vorbehalten. Heute kann das jerder über die sozilaen Medien".

Petra Gerster (fast "bedauernd") in ZDF heute

 

Auszüge aus ausgewählten Artikeln

Wenn Ideologie regiert

Merkel-Deutschland schließt nun doch die Grenzen

Roland Tichy, So. 15.03.2020

Trotz der Pandemie hielten Merkel und ihre Getreuen in Politik und Medien an der Entgrenzung fest - obwohl weitere Ansteckung nur durch klare Begrenzungen eingedämmt werden kann. Die europäischen Nachbarländer schließen ihre Grenzen. So wurde Deutschland isoliert - und handelt wieder verspätet.

Mittlerweile sind wir ja alle Hobby-Epidemiologen und Feinschmecker hinsichtlich der Verbreitung ansteckender Krankheiten. Die einfachste Lehre ist, dass Ansteckungen vermieden werden müssen; deswegen zieht man Grenzen. Das ist für den Einzelnen bitter und hart. So werden notwendigerweise Grenzen gezogen.

China brüstest sich damit, dass es die Stadt Wuhan und andere Siedlungen mit 60 Millionen Bewohnern abgegrenzt hat. US-Präsident Trump hat Flüge aus China verboten und die USA haben als erstes Land ihre Staatsangehörigen aus Wuhan ausgeflogen. Italien hat zuerst die Lombardei abgeriegelt, später das ganze Land. Schließlich haben die USA die Einreise aus Europa verboten, dem laut Weltgesundheitsorganisation WHO neuen Epizentrum der Epidemie. Auch Nachbarländer schließen die Grenzen zu Deutschland. Nur Deutschland bekanntlich (zunächst) nicht.

Bis Sonntag hat man uns erklärt, dass Grenzen keinen Virus abhalten. Erst durch die erwiesene Lächerlichkeit, wie sie immer wieder neu von ARD und ZDF wiederholt wurde, ist jetzt endlich der Druck groß genug geworden.

Zu lange wurde eine neue Ideologie  an die Stelle allgemein anerkannter Notwendigkeiten gesetzt – offene Grenzen könnten kein Virus aufhalten. Nein, Grenzen halten kein Virus auf, aber Träger und Überträger. Und nur darum geht es – um „Social Distancing“, der Abgrenzung von Infizierten und noch nicht Infizierten. Uns liegen Fälle vor, etwa die des letzten noch erlaubten Fluges aus Pisa: In getrennten Bussen werden dort die Passagiere zum Flugzeug gebracht und getrennt gesetzt – aber in Berlin in einen Bus gedrängt und ohne Kontrolle ins Land gelassen. In Süddeutschland wiederum werden bereits als infiziert Erkannte mit Verdachtsfällen in ein Zimmer gesperrt. Es ist ja alles grenzenlos. Leider weiß das Virus davon nichts.

Merkel wird zum Risiko

Merkels Ideologie der Entgrenzung wurde längst zum Gesundheitsrisiko. Statt diese erkennbar für die Bevölkerung in Deutschland lebensgefährliche Haltung zu überprüfen, werden Scheingefechte geführt. Das schrecklichste Beispiel gibt ihr Vizekanzler Finanzminister Olaf Scholz, der auf Donald Trump herumprügelt, der bekanntlich zügig die Grenzen zuerst nach China, dann nach Taiwan, Korea und schließlich Europa geschlossen hat: Trumps Auftritt sei „grotesk“, ein Virus hänge nicht an der Staatsbürgerschaft.

Das hat nur nie jemand behauptet – es geht darum die Verbreitung eines Virus zu verlangsamen und zu verhindern, wer auch immer der Träger ist. Und dass US-Bürger geschützt werden, ist nur für einen SPD-Politiker „grotesk“, der seine Verpflichtung nicht mehr der deutschen Bevölkerung gegenüber sieht, sondern der eigenen Entgrenzungsideoloige, „America First“ rettet Leben, nicht das deutsche Bestreben, das auf Entgrenzung setzt. Entgrenzung mag gut sein für Merkels Marke „Flüchtlingspolitik”, für immer neue Zuwanderung in das deutsche Sozialsystem, aber mörderisch für Menschen im Zeitalter des Virus. Und zwar für Einheimische wie Zugewanderte.

Merkels Büchsenspanner

Viele Merkel-treue Medien folgten; zuletzt Claus Kleber, der wie Geheimagent 007 im Auftrag ihrer Majestät Merkels Politik bis zur letzten öffentlich-rechtlichen Sendungspatrone verteidigt. Vorher hatte schon ZDF-Chefredakteur Frey einen denkwürdigen Kommentar abgegeben, den man nur in vollem Inhalt zitieren muss – er richtet sich selbst. Er ist für ein „offenes Europa“, gegen Trumps Entscheidung zu Corona und gegen „widerwärtige Spaltungen“, für „Gemeinsinn statt Grenzziehungen“. Was er nicht kapiert hat: Es geht um Grenzziehung UND Gemeinsinn mit denen, die ausgesperrt oder eingesperrt sind. Aber die grenzenlose Infektion kann nur jemand predigen, dem die Ideologie der Kanzlerin wichtiger als die Unversehrtheit der Zuschauer ist.

Dazu kommt: Im Zeitalter des Coronavirus zeigen Regierungen unterschiedliche Leistungsfähigkeiten. Die derzeitige deutsche Regierung hat sich einen Namen gemacht durch Untätigkeit.

>>> Der ganze Artikel

    Lesenswert aus "Tychis Einblick"

Das Liberal-Konservative Meinungsmagazin

Wenn Ideologie regiert

Merkel-Deutschland schließt nun doch die Grenzen

Trotz der Pandemie hielten Merkel und ihre Getreuen in Politik und Medien an der Entgrenzung fest - obwohl weitere Ansteckung nur durch klare Begrenzungen einge- dämmt werden kann. Die europäischen Nachbarländer schließen ihre Grenzen. So wurde Deutschland isoliert - und handelt wieder verspätet.

 

Grenzöffnung wird herbeigesendet

Deutschland torkelt nach links – geschoben von Kirchen und Medien

Im Wort Zum Sonntag der ARD ein Aufruf zum gewalt-samen Umsturz; Nachrichtensendungen, die sich als billige Propaganda entpuppen, die Wirklichkeit verzerren und die Bundesregierung unter Druck setzen. Dreht Deutschland ganz durch?

 

Geschichtsklitterung durch Merkel

Sie spricht so, als hätten vor der DDR-Grenze Millionen Westdeutsche gestanden, deren sehnlichstes Ziel darin bestand einzureisen, um an den Segnungen des Sozialismus teilzu-haben.

In ihrer Rede zum 9. November sagte die Kanzlerin: „Keine Mauer, die Menschen ausgrenzt und Freiheiten begrenzt, ist so hoch oder so breit, dass sie nicht doch durchbrochen werden kann.“

 

Die Balkanroute war nie dicht: Wieder Tau-sende auf dem Weg nach Deutschland

Auf dem Balkan kündigt sich eine Lage wie im Herbst 2015 an. Die Grenzen sind löchrig und die dortigen Staaten wissen allzu gut, dass sie für die Migranten nur Durchgangsstationen nach Deutschland sind.

 

Immer diese blöden Wähler

SPD-Ohrfeige für Wähler vor laufender Kamera

"Ich finde es nicht richtig, dass man immer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung ernst nehmen muss“, sagte eine SPD-Politikerin mitten im Landtagswahlkampf in Brandenburg. Dass sie offen ausspricht, was so viele in der Partei denken, wird die SPD noch weiter in den Abgrund reißen.

 

Der Sommer als Waffe

Rekordhitze der Hysterie – Ein Beitrag zur Abkühlung

Wer Hochsommer sagt, ist schon ein Klimaleugner. Die Klimahysterie-Verächter reagieren mit heiligem Zorn. Die Zeichen der Zeit werden unterschiedlich gedeutet, Konflikte werden zu Religionskriegen ausge-weitet.

Die Erregungsspirale ist nicht mehr zu steigern. Die Hysterie produziert derzeit auf vielen Fel-dern Rekordhitze. Früher sagte man Hoch-sommer, heute Hitzewelle. Wer diesen Sommer noch begrüßt, ist ein Klimaleugner. Die Hitze trocknet nicht allein Wälder, sondern vor allem die Vernunft aus. Das hat Auswirkungen auf beiden Seiten der Debatte. Auch die Klima-hysterieverächter werden leicht hysterisch. Sie lassen sich anstecken, untertreiben, wo andere übertreiben. Vertragen selbst nicht die Hitze der Auseinandersetzung. Alle verschanzen sich in ihren Meinungsblasen. Früher gab es allenfalls hitzige Debatten, heute entfacht der Klima-wandel die Flammen eines Religionskriegs.

 

Vom Weg abgekommen

Journalisten: Alarmismus ist der Normalfall

Der Skandal um „Spiegel“-Märchenonkel Claas Relotius erschüttert das gesamte Gewerbe. Autor Laszlo Trankovits – mehr als 37 Jahre Korrespondent und Büroleiter der Deutschen Presse-Agentur (dpa) – schildert, wie Haltung an die Stelle handwerklicher Standards getreten ist.

 

Magazin für politische Kultur

           Lesenswert aus "Cicero"

Fersehansprache von Angela Merkel

Feldpredigt mit großen Lücken

KISSLERS KONTER VON ALEXANDER KISSLER am 19. März 2020

Angela Merkels Fernsehansprache zur Coronavirus-Krise gehört in die Gattung der protestantischen Feldpredigt. Die Kanzlerin sprach mit einer für sie ungewöhnlichen Emphase. Doch fünf große Lücken offenbarten sich in der Rede.

Kanzlerin in der Corona-Krise

Merkels undurchdachte Aussagen verschlimmern die Situation

VON RUDOLF ADAM am 17. März 2020

Mit ihren teils sich selbst widersprechenden Aussagen verfehlt Kanzlerin Merkel ihr Ziel, die Bürger zu verantwortungsvoller Mitarbeit zu motivieren. Stattdessen verursacht sie in der Bevölkerung fatalistische Resignation und Egoismus.

 

Schwere Zeiten-keine Führung

Was macht die Bundesregierung eigentlich beruflich?

Um Deutschland herum handeln die Regierungen angesichts einer Corona-Epidemie resolut. Sie vermitteln ihren Bürgern das Gefühl, dass da jemand weiß, was zu tun ist. Und in Deutschland? Von Merkel und ihrer Mannschaft fühlt man sich im Stich gelassen.

Klimaklage

Wenn aus Humanisten Jakobiner werden

KISSLERS KONTER am 16. Januar 2020

Aktivisten von „Fridays for Future“ klagen gegen das Klimaschutzgesetz. Damit und mit aggressiver Begleitrhetorik schaden sie ihren Zielen. Hat die Bewegung ihren Kipppunkt erreicht?

 

Medien über den Nahen Osten

Verblendet von Ressentiments

KOLUMNE: GRAUZONE am 11. Januar 2020

Die Nahost-Berichterstattung deutscher Medien treibt bizarre Blüten. Der bei einem Militäranschlag getötete General Quasem Soleimani wird von vielen zum Märty- rer verklärt. Dabei wird er in seiner eigenen Heimat als brutaler Milizführer gefürchtet. Beschönigende Berichte über ihn sind eine Ohrfeige für die Opposition

 

Klimanotstand - mit dem Hintern die Welt retten

VON ALEXANDER MARGUIER am 12. Dezember 2019

In der aufgeheizten Diskussion um den Klimawandel können selbst banalste Show-Einlagen zu moralisch hochwertigen Öko-Aktionen umgedeutet werden. Gleichzeitig droht ein neuer Umwelt-Totalitarismus, wie auch die Einführung der „grünen Hausnummer“ zeigt

 

Angela Merkel

Die Ich-bleib-wie-ich-bin Kanzlerin

KISSLERS KONTER am 14. November 2019

Auch im Spätherbst ihrer politischen Karriere redet Angela Merkel viel. Dabei bleibt sie sich treu: Sie beschwört einen Wandel, den sie für sich und ihre Politik aber ausschließt, getreu der Devise: Es bleibt viel zu tun, lassen wir's liegen

 

Klimadebatte

Klimanotstand führt zu Demokratienotstand

Vor einem Jahr trat Greta Thunberg erstmals in den Schulstreik. Das Thema Klimawandel beherrscht seither die Schlagzeilen. Der politische Alarmzustand verhindert Zweifel, Kritik und Dissens. Panik aber ist der Todfeind der Vernunft und der Demokratie

 

...könnte man meinen, denn dort kriegt man des öfteren Dinge zu lesen, die man in den deutschen Einheitsmedien so nicht findet. Oftmals ist der Blick von außen aufschlussreicher, als der Blick in un- sere Leitmedien, die im Grunde überwiegend im gleichen Tenor berichten, weil  sie sich fast alle auf die gleichen Agenturmeldungen beziehen.

Hier werde ich in loser Folge interessante Artikel der "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) und "Basler Zeitung" (BAZ) verlinken, um sie interessierten Le- sern auf diese Weise zugänglich zu machen.

Von der Flüchtlingskrise bis zur Erfurter Ministerpräsidentenwahl. Fünf Jahre Deutschland – ein Land, in dem Nüchternheit eine Provokation ist.

 

Wenn es um den Erhalt des Planeten geht, kennt das Gutgemeinte keine Grenzen mehr. Aber manchmal steckt das Böse im vermeintlich Guten.
 

«Der andere Blick»:

Der hässliche Deutsche trägt keinen Stahlhelm mehr – er belehrt die Welt moralisch (NZZ)

Wenn eine deutsche Kapitänin in Italien vor Gericht gestellt wird, beginnt die Volksseele zu kochen. Selbst Bundespräsident Steinmeier vergisst dann das Völkerrecht und greift zur Moralkeule.

 

Vom öffentlichen Fernsehen über investigative Nachrichtenmagazine bis zu grossen Tageszeitungen gibt es in deutschen Medien einen neuen Mainstream: grün. Bei der Debatte um Klimawandel und Energiewende spielen abweichende Meinungen eine untergeordnete Rolle, wieder einmal obsiegt der Kampf um die richtige Moral.

 

Wenn Hochqualifizierte gehen und wenig Gebildete kommen – Deutschlands doppeltes Migrationsproblem (NZZ)

In Punkto Migration steckt Deutschland in einer zweifach misslichen Situation. Während es viele Länder mit Leuten alimentiert, die für teures Geld an deutschen Universitäten ausgebildet wurden, erlebt es einen steten Zustrom von Menschen mit geringer Qualifikation. Das kann auf Dauer nicht ohne Wirkung bleiben.

 

Das Versagen des Sozialismus ist belegt. Was macht ihn dennoch so attraktiv? (NZZ)

Die neue Attraktivität des Sozialismus ist erstaunlich – wurde sein Versagen doch dutzendfach belegt. Drei Erklärungsversuche eines Phänomens.

Journalisten sind grün und links (BaZ)

Eine Studie vergleicht die politischen Einstellungen von Journalisten in 17 Ländern. Resultat: Die Redaktionen sind kein Abbild der Bevölkerung.

        Energiewende

"Es ist eine Schande, dass Ökostrom seit sechs Jahren vom Stromverbraucher mit über 20 Milliarden Euro pro Jahr subventioniert wird, oh- ne dass dafür auch nur ein Gramm CO2 eingespart wird".
Prof. Dr. Justus Haucap

           Energiewende

    teuer und wirkungslos

Nur zur Erinnerung:

Die Luft enthält

  • 21 % Sauerstoff
  • 78 % Stickstoff
  • 0,038 % CO2 (Quelle: Wikipedia)
  • 96 % des CO2 produziert die Natur
  • 4 % der Mensch
  • Davon die Deutschen 2,23 % (Quelle: Statista)

Mit einem C02-Anteil der Deut- schen von 0,000892 % (0,04 x 0,0223) am weltweiten C02-Ge- halt der Atmosphäre wollen wir das Klima beeinflussen, wofür uns Verbrauchern dreistellige Milliar- denberäge aus der Tasche gezo-gen werden.

Und das Schlimme ist, dass die Mehrheit der Deutschen dem Grün- Sozialistischen - Öko - Wahn ohne Widerspruch folgt und be- reit ist, trotz niedrigster Strom- handelspreise an der Strombörse, den höchsten Strompreis in Euro- pa zu zahlen und den Öko-Strom- produzenten die Taschen vollzu- stopfen. Und das alles, um dem ideologischen Anspruch eines Vorreiters in der Energiewende zu entsprechen. Lesen sie auch hier:

Deutsche Energiewende teuer und wirkungslos

             Journalismus

Es ist nicht wichtig, was Journa- listen denken. Wichtig ist, was sie wissen und dass sie nur das, was sie wissen, verbreiten.     Seymour M. Hersh, amerikani- scher Journalist

Sie sollen schreiben, was ist, nicht schreiben , wie man es gern hätte.

        Sprüche der Woche

        Multikulturalismus

"Außerdem wollen die Deutschen keine multikulturelle Gesellschaft. Wer hier leben will, muss sich un- seren Werten anpassen – und nicht umgekehrt."

Markus Söder

Dänen

Es ist kein Naturgesetz, dass je- mand zum Dänen wird, nur weil er in Dänemark lebt. Wer hier lebt gehört nicht automatisch zu uns.

Dänische Königin

             Inkompetent

Inkompetente können nicht wis- sen, dass sie Inkompetent sind, weil sie zu inkompetent sind, um zu wissen, dass sie inkompetent sind. David Dunning

            Integration

"Was meinen Sie, was in diesem Land los wäre, wenn mehr Men- schen wüssten, was in diesem Land los ist?"

Volker Pisper

                   Grüne

"Nicht nur grün, auch noch blöd wie Fallobst."

Henryk M. Broder

"Die Aufgabe von Politikern ist es nicht, Menschen zu erziehen !"

Winfiried Kretschmann Grüne

"Und von Journalisten auch nicht"

Hans Reime

           Linksautonome

Für Schickimicki-Eltern macht sich halt gut, wenn sich das verzogene Balg ein "linksautonomes" Mäntel chen unhängt. Macht sich besser als wenn der normale Bürger glau- ben könnte, einen Penner vor sich zu haben.

Rainer Bruckert. Weißer Ring

             Schlaumeier

Hinterher haben es manche schon vorher gewusst.   

     War Goethe ein Nazi?      

Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt, muss die Gegend ver- lassen, wo sie gelten.

Aus Wilh. Meisters Wanderjahre

              Typisch deutsch?

In seinem Sessel schweigend, dumm, sitz das deutsche Publi- kum. -  Karl Marx

  Fundamentalste Fehlinvestition der Nachkriegszeit

Kein Geld für die Infrastruktur. Vielmehr lässt sich in Anbetracht dessen, was gerade passiert, von der fundamentalsten Fehl- investition der Nachkriegszeit sprechen. Eine Investition (klam- mert man mal die selbstverständliche Versorgung von Kriegs- flüchtlingen und politische Verfolgten aus, die hierzulande tempo- rären Schutz genießen) in zum Großteil völlig ungebildete, un- qualifizierte Zuwanderer, die den deutschen Staat allen Prog- nosen zufolge auch nach Jahrzehnten noch deutlich mehr kosten, als sie ihm jemals einbringen werden. Eine Investition in Menschen, die eine Kultur und Religion importieren, die sich kaum mit unserer verträgt, die mancherorts schon jetzt zu kultu- rellen Verwerfungen führt, die irgendwann, wenn sich die Vertei- lungskämpfe zuspitzen, womöglich in bürgerkriegsähnlichen Zu- ständen enden werden. Menschen, die Gewalt und Terror aus ihren Ländern zu uns bringen, weil sie ihre Gesinnung eben nicht an der deutschen Grenze abgeben und weil der deutsche Staat es ihnen ermöglicht, diese durch falsch verstandene Toleranz und zu geringe Forderungen auch über Jahrzehnte und Gene- rationen aufrecht zu erhalten.Aus Tichys Einblick: „Mit Vollgas auf den Abgrund zu – Die versteckten Kosten der Migration .

               Integrationskosten 900 Mrd. Euro ?                Bevölkerung wird von Politik bewusst in die Irre geführt

Über die Summe, die uns die Flüchtlinge kosten werden, gibt es höchst unterschiedliche Angaben. Am optimistischten ist die Bundesregierung. Die rechnet mit 12 Mrd. Euro pro Jahr und geht davon aus, diese aus der „Portokasse“ zahlen zu können.

Das wird von Ökonomen, Finanz- und Rentenexperten vehement bestrit- ten. Die Bundesregierung wisse um die tatsächliche Problematik, hielte  sie aber vor den Bürgern geheim.

Es würde behauptet, die, die zu uns kämen, seien jung und müssten nur schnell genug integriert und in einen Job gebracht werden, damit sie Steuern und Rentenbeiträge zahlen und für Deutschland einen Gewinn brächten.

Dem widerspricht Clemens Fuest, Professor für Volkswirtschaftslehre und seit 01.04.2016 neuer Präsident des Ifo-Instituts. Er weist darauf hin, dass das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Szenarien errechnet habe, dass für die 1,2 Mio. Flüchtlinge, die allein im vergan- genen Jahr registriert wurden, langfristig 150-250 Mrd. Euro aufgewen- det werden müssten, und da seien die Gewinne durch erwartetet Steuern und Sozialabgaben schon eingerechnet. Und die Bunderegie- rung rechnet bis 2020 mit 3,6 Mio. Flüchtlingen. Das wären dann nach Adam-Riese in 5 Jahren 750 Mrd. bis 1,25 Billionen Euro.

Natürlich sei es richtig und wichtig, jetzt in Bildung und Ausbildung zu investieren. Aber einen Gewinn würde das nicht bringen. Die Zuwan- derer würden im Durchschnitt Nettoempfänger staatlicher Leistungen bleiben, zumal nach Auffassung des Hamburger Universitätspräsidenten Prof. Dieter Lenzen auf Deutschland wegen des Bildungsniveaus vieler Flüchtlinge erhebliche Integrationsprobleme zukämen, weil  Zweidrittel der Zuwanderer „im Grunde Analphabeten“ seien.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt Bernd Raffelhüschen, Professor für Finanzwissenschaft und Direktor des Forschungszentrums Genera- tionenverträge an den Universitäten Freiburg und Bergen (Norwegen) in „Focus-Online-Money“. Er meint:  „Die Regierung weiß mehr über Flüchtlingskosten, gibt Daten aber nicht heraus“ Er rechnet für die Steuerzahler mit 450.000 Euro pro Flüchtling und kommt insgesamt auf 900 Mrd. Euro, wenn bis 2018 insgesamt 2 Mio. Flüchtlinge nach Deutschland kommen.

Diese Summe ergäbe sich aus den Integrationskosten und zukünftigen Verbindlichkeiten der Bundesrepublik, also etwa aus angesammelten Ansprüchen der Flüchtlinge an die Renten-, Kranken- und Pflegever- sicherung und die unausweichlich entstehende Grundsicherung im Alter und dabei handele es sich um eine optimistische Annahme. Sollte die Qualifizierung und Integration in den Arbeitsmarkt mehr Zeit als 8 Jahre benötigen, würden die Kosten über einer Billion liegen.

Und er bezweifelt, dass Flüchtlinge, die  im Alter von 30 bis 35 Jahren nach Deutschland kamen und kommen  und dann natürlich noch einmal fünf bis zehn Jahre benötigen, um in den Arbeitsmarkt integriert zu werden, spürbar die Rentenkasse entlasten könnten. Ein großer Teil würde  Hartz-IV beziehen und es bliebe die Frage wie die, die einen Job hätten, 45 Jahre in die Rentenkasse einzahlen sollten? Das ginge schlicht nicht. Folglich würde die Zahl der Bezieher von Grundsicherung in 20-40 Jahren merklich anziehen, für die der Steuerzahler aufzukommen habe.

Und auf die Frage, wie das zu finanzieren sei, hatte er auch eine Antwort. Er glaubt, dass es einen Mix aus mehr Schulden, Steuer- und Beitragserhöhungen geben werde, die so geschickt platziert würden,damit es für die Bevölkerung im Einzelnen nicht so stark spürbar wäre und es nicht klar würde, wem die Maßnahme zugeordnet werden könne.

>>>Raffelhüsches These

                        Kostenverschleierung

Langsam beginnt schon die geschickte Platzierung der Inte- grationskosten. Natürlich nicht der Gesamtkosten. Nein, das würde das Volk unnötig verunsichern.  Fein säuberlich nach Haushalten getrennt. Der Bund kalkuliert laut „SPIEGEL“-Online allein für seinen Haushalt bis 2020 mit 94 Mrd. Euro für Kosten von der Erstaufnahme bis zum Abschluss der Asylverfahren. Die Länder, die für Lehrer, Schulen, Sozialarbeiter, Wohnungsbau Unterbringung und Versorgung aufkommen müssen, beziffern Im gleichen Artikel ihre Kosten auf jährlich mit 21 bis 30 Mrd. Euro. Macht zusätzlich rund 150 Mrd. Euro in 5 Jahren. Die Kommunen sind noch gar nicht dabei und nach Berechnung der Frankfurter Rundschau kommen auch auf die Krankenkassen Milliarden- kosten zu und die Kosten für unbegleitete minderjährige Flücht- linge explodieren. Weil pro Monat 3000 bis 5000 Euro pro min- derjährigen Flüchtling fällig würden, müssten die Kommunen für die derzeit 65.000 Jugendlichen schon schätzungsweise 2,7 Mrd. Euro zahlen, schätzt der Städte- und Gemeindebund.

                                    Einwanderer unter 30

Es wird immer behauptet, 82 Millionen Einwohner könnten locker ein paar Millionen Einwanderer verkraften. Wenn man aber der Gesell- schaft Millionen junger Männer in einer kurzen Zeit hinzufügt, dann führt das zu einer Veränderung anderer Art. Im Fall Deutschlands kommt es nicht auf die Zahl der Gesamtbevölkerung von 82 Millionen an. Sondern auf die Zahl der Einwohner zwischen 20 und 30, die bei weniger als zehn Millionen liegt, Stand 2013. In dieser Altersgruppe und jeder, die danach kommt, hat der gegenwärtige Zustrom eine transformierende Wirkung. Das könnte Deutschland in eine mögliche Zukunft stoßen, in der die Hälfte der Bevölkerung unter 40 aus Einwan- derern aus dem Mittleren Osten und deren Kindern besteht

Hallo

schön, euch zu sehen. Ich bin Hans Reime. Schaut euch ruhig bei mir um. Ich halte hier Persönliches und Gesellschaftliches fest, dass mir wichtig erscheint. Ein Eintrag in mein Gästebuch wäre nett, damit ich weiß, wer mich hier besucht.

Mein persönliches, echtes, geheimes Tagebuch

... bekommt außer mir natürlich niemand zu lesen. Aber damit ihr trotzdem wisst, was mich so interessiert, findet ihr hier meine Gedanken in Was mich bewegt.

Freizeitkünstler

 

... wäre schon etwas übertrieben. Aber was ich mit meinem Leben anfange, erzähle ich euch gern in Was ich so mache.

 

Das Internet ist voll von Berichten über meine "Castorzeit". Damit sie nicht verloren gehen, habe ich einige unter "Castor" archiviert

Reisen

 

...ist eine große Leidenschaft, wobei unsere Hotels möglichst auf den Meeren schwimmen müssen. Wo es hin geht, zeige ich euch unter Unterwegs

Archiviert

 

...findet  ihr hier das wieder, was ich in in loser Folge in der rechten Spalte gesammelt habe unter "Meine Sicht"      und     "Kurz notiert"

GZ im Blick

 

...meine Leserbriefe zur aktuellen Berichterstattung. Stand: 29.10.2018

Bitte Bild anklicken 25 Jahre Grenzöffnung auch in Stapelburg

Spannend - informativ  - authentisch
Das Buch zum Jubiläum

Mauerfall und Wendezeit

Zeitzeugnisse von Polizisten aus

 Ost und West

 

Interessiert?

Bezug über:hans-hermann.deter@t-online.de

Für mehr Informationen  bitte hier anklicken

Steingart, einer der renomiertesten Journa-listen, war früher Geschäftsführer beim "Handelsblatt"

Interessantes aus "Steingarts Morning-Briefing"

"Eine schläfrige Regierung, die gestern noch das Virus aus China, Iran und Italien ungehindert einreisen ließ und seiner frivolen Verbreitung im rhei-nischen Karneval und während der Hamburger Skiferien zuschaute, ist bereit zum Äußersten zu gehen. Wenn es schon an Schutzbekleidung, Atem-masken und Desinfektionsmitteln fehlt, darf es jetzt nicht auch noch an Entschlossenheit fehlen".

"Black Box Archiv"

Unten veröffentliche ich die aktuelle „Black Box“ von Stephan Paetow, der medial aufbereitete  Ereignisse der ver- gangenen Woche auf etwas andere Weise auf´s Korn nimmt:

Blick zurück nach vorn.

BLACKBOX KW 14

Frei nach Loriot: Maske? Welche Maske?

Masken aus, Schutzanzüge hamwa nicht. Trotzdem hat die Regierung viele gute Ideen, die alle zu unserem Besten sind.

Zitate

Selbstverantwortung

„Der Mensch reift, wenn er aufhört zu glauben, dass die Politiker seine Probleme lösen.“

"Deshalb muss jeder Einzelne für sich selbst entscheiden: Will er dem Virus Widersacher oder Wirt sein?"

Nicolás Gómez Dávila

Beatmungsgeräte werden hier nicht gebraucht

"Man hört, dass viele Beatmungsgeräte in Deutschland unbenutzt sind, während anderswo Menschen ohne Beatmungs- gerät sterben. Mit jedem unbenutzten Beatmungsgerät erstickt nicht nur nur ein Mensch, sondern auch die europä- ische Idee. Jetzt handeln!"

Erik Marquardt, Grüner, MdEuP

Altmaier

Die lächerlichsten Nachrichten, die man in diesen Wochen im Fernsehen hören kann, beginnen stets mit diesen Worten:

"Wirtschaftsminister Peter Altmaier ver-spricht..."

Rainer Zitelmann

Kanzlerkandidat

"Für mich sieht die Sache so aus: Armin Laschet, Ministerpräsident vom Home-land NRW, sieht seine Felle als Kanz- lerkandidat der Union schwinden, seit er sich zur Corona-Bekämpfung erst nach Karneval aufraffen konnte, während Schwesterparteifreund Söder Gebot auf Gebot erließ, dem die meisten Bun- desländer schnell folgten und Armin Laschet nun wie ein Jeck dastehen lassen". Stephan Paetow

Wort zum Sonntag

„Wir müssen die Parlamente stürmen, in denen Neofaschisten sitzen, die uns in Schreckstarre versetzen wie das Coronavirus“.
Pastorin Annette Behnken

Merkel

"Was macht Merkel eigentlich beruflich? Vom Regieren im engeren und selbst im weiteren Sinne kann (im Moment) ja wohl kaum die Rede sein".

Christoph Schwennicke CICERO

Partei-Autokratie (1)

"Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben". Walter Ulbricht, Staatsratsvorsitzender der DDR

Partei-Autokratie (2)

"Der Tag von Thüringen hat den finalen Beweis erbracht, dass das Modell der parlamentarischen Demokratie mit unabhängigen Bürgervertretern der Vergangenheit angehört. Es wurde ersetzt durch eine Parteienautokratie, deren Parlamentsvertreter nur noch willenlose Erfüllungsgehilfen ihrer links-gestrickten Eliten sein dürfen".

Thomas Spahn auf Tichys Einblick

Kommunisten

"Kommunisten unter freiheitlichen Bedingungen sind auch nicht mehr die Kommunisten, die sie einmal waren" Angela Merkel

Manfred Weber MdEU

"Wenn der Brexit gefühlt ein Erfolg werden sollte, ist das der Anfang vom Ende der EU"

Laschet ledert gegen ÖRR

„Es kann nicht sein, dass Sie in Deutschland alles kritisieren dürfen, vom Papst abwärts – nur nicht die Beiträge des West-deutschen Rundfunks.“

„Alles ist staatlich garantiert, egal, ob es einer schaut oder nicht: Der Sender sendet.“

„Die einzigen, die da eine privile-gierte Stellung haben, sind die Redakteure im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Jüngste Gutachten im Zuge der Beitragsdebatte beschei- nigen ihnen überdurchschnittlche Gehälter.“

Dieter Nuhr zu China

Eine Reise nach China ist ein Blick in die Zukunft. Viele von uns denken, die Chinesen werden uns eines Tages überholen. Tatsache ist: Die können uns im Rückspiegel schon gar nicht mehr sehen. In China hat der Turbokapitalismus, den wir für unsozial halten, ein paar Hundert Millionen aus der Armut geholt. Das sollte auch bei aller kritischen Distanz auch Linke irritieren. In China ist man pragmatisch. Da wird die Ideologie der Realität angepasst, bei uns ist es umgekehrt.   

Franz Müntefering zu

Rechts- und Linksfaschisten

"Es wird Zeit, dass sich die Ver-nünftigen von links und rechts mit denen aus der Mitte zusam-mentun, damit die Bekloppten nicht länger das Sagen haben".
in 3nach9

Christian Lindner zum
Klima

"Wir werden den Planeten nicht retten, indem wir einen Morgen-thau-Plan für Deutschland um-setzen und die Deutschen zu veganen Radfahrern machen." Christian Lindner

"Die Welt"

Jeder fünfte Asylbewerber ist in Deutschland geboren


Damit erhält eine Aussage von Houari Boumedienne, Staatspräsident Alge-riens, vor der UN-Vollversammlung am 10.04.1974 einen "prophetischen"  Charakter:

"Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Halbkugel verlassen, um in die nördliche einzudringen aber sicherlich nicht als Freunde. Denn sie werden kommen, um sie zu erobern, indem sie die nördliche Halbkugel mit ihren Kindern bevölkern. Der Bauch unserer Frauen wird uns den Sieg bescheren."

Erdogan

„Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Kuppeln unsere Helme, die Minarette unsere Bajonette und Gläubige sind unsere Soldaten.“

 

Gabor Steingart:

Zu Berufspolitikern:

"Hier dominiert mit wenigen Aus- nahmen der Parteisoldat. Dieser Typus Berufspolitiker lebt nicht für die Politik, sondern von der Politik. Sein Ziel ist nicht die Beseitigung von Armut, Unbil-dung und Erderwärmung, sondern die Dienst-Limousine mit Chauffeur und der Sitz im Regierungsflugzeug"
 

Dr.Dr. Rainer Zittelmann:

"Diejenigen, die am lautesten die zunehmende "Spaltung" der Gesell- schaft beklagen und "Zusammenhalt" fordern, sind die Gleichen, die täglich Ressentiments gegen "Reiche", "Miethaie" usw. verbreiten. Wie das Verbreiten von Vorurteilen dazu beitra- gen soll, den "Zusammenhalt" zu för- dern, habe ich nie verstanden".

 

Statista

"26,9 % aller befragten Politikjourna- listen stehen den GRÜNEN nahe"

Das erkennt man insbesondere an der Zusammensetzung der Polittalk-shows, in denen GRÜNE als kleinste Oppositionspartei deutlich übereprä-sentiert sind

 

Tucholsky

"Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig".

 

Roland Tichy:
"In Deutschland geht es nicht mehr um die Sache, sondern um „Moral“, wo Kritiker einfach „krank“ sind.

Damit lässt sich  mit politisch kor-rekter, gendergerechter Sprache jede Meinung erschlagen. Ziel sind Denk- und Äußerungsverbote für „körperlich nicht beeinträchtigte heterosexuelle weiße Deutsche ohne Migrations-hintergrund, die keiner religiösen Minderheit angehören“.

Steffen Meltzer, Polizeibeamter

„Das Leben findet auf der Straße statt und nicht iin den Elfenbeintürmen oder beim Artikelschreiben an den Schreib- tischen  und in den Echokammern der Politiker und Journalisten in Berlin“

Glaubwürdigkeit der Medien

Haltung statt Fakten zählt. Doch die Leser reagieren anders als erwartet: Sie wenden sich von solchen Medien ab. Nur noch Lachen löst das Gerede von der „Fachkräfteeinwanderung“ aus oder die Zahlentricksereien, die steigende Gewaltkriminalität, Messer­attacken und Vergewaltigungen mit Fahrrad- diebstählen zu verrechnen, um nur ja eine sinkende Kriminalität auszuweisen.

Chiffren der Verschleierung bei Gewaltverbrechen wie „Einzelfall“, oder verschwiegene Täterbeschreibungen („Mann überfällt 56-Jährige“) lösen regelmäßig Hohn und Spott aus – und zerstören die Glaubwürdigkeit von Medien.

Roland Tichy

Diesel 

Das Ganze ist und bleibt der Unfug von politisch motivierten Umwelt- fanatikern. Die Art der Messungen ist umstritten. Es gibt eine Menge Fragen.

Wer hat die Grenzwerte festgelegt? Warum dürfen die Grenzwerte in Gebäuden z.T. um ein Vielfaches höher sein als draußen?  Stickoxide sollen bei Menschen mit Vorerkran- kungen zum vorzeitigem Tod führen. Welche Vorerkrankungen sind das und wodurch entstehen sie? Stimmt es, dass es überwiegend Herz- Kreis-laufprobleme sind? Woher kommen die? Im wesentichen durch zu wenig Bewegung, falsche Ernährung und ungesunde Lebensweisen? Wie wur- de der angeblich vorzeitige Tod von 6000 Menschen durch NO2 festgestellt?  Lebten die an belaste- ten Straßenzügen? Was heißt vorzeitig? Stunden, Tage, Monate, Jahre? (Es sind 8 Stunden!)

Wenn nach Aussage des Umwelt- bundesamtes der Grenzwert im Frei- en deswegen niedriger ist, weil   Menschen dort rund um die Uhr Stickstoffdioxiden  in der Außenluft ausgesetzt sein sollen, leben die Vorerkrankten dann auf der Straße?  Belastet die Außenluft die Innen- räume, in denen höhere Grenz- werte herrschen dürfen und durch eine brennende Kerze der Stick- stoffdioxidgehalt pro Kubikmeter Luft in einer Stunde 100 mg erreichen kann,  in gesundheitsgefährdender Weise?

Hier wird wieder blinder grün/linker Aktionismus betrieben ohne Sinn und Verstand. Im wahrsten Sinne des Wortes: Eine Luftnummer !

siehe auch>>> Grünes Feindbild Auto

Boris Palmer, Grüner OB:

Cola, nicht Diesel ist das Problem

"Fakt ist: Die Luft wird seit Jahren immer gesünder und es wird hysterisch ein Problem bekämpft, das so gut wie gelöst ist. Dabei lassen wir zu, dass immer mehr Menschen an Fettsucht sterben. Softdrinks und Burger sind gefährlicher als BMW, Daimler und VW"

Siehe auch >>> Handelsblatt: Wir haben kein Stickoxid, sondern ein Stickoxid-Grenwert Problem

Zwei politisch total unkorrekte Aussagen

Jan Fleischhauer in „SPIEGEL-Online: „Dass der Arme manchmal vielleicht auch deshalb arm ist, weil er faul ist oder vom Alkohol verblödet, ist ein Gedanke, der in unserer auf sozialen Ausgleich bedachten Gesellschaft als so anstößig gilt, dass er nicht zugelassen werden darf. Ich habe kein Verständnis für Eltern, die ihre Kinder vor die Glotze setzen und sich lieber mit dem Handy beschäftigen, anstatt ihnen bei den Hausaufgaben zu helfen. Man sagt so schnell entschuldigend: Ach, die armen Hascherl am sozialen Rand, die wissen es nicht besser. Doch sie wissen es besser. Sie sind nur zu bequem oder zu gleichgültig, um entsprechend zu handeln. Auch in Teilen Asiens sind sie bettelarm, und trotzdem nutzen sie dort jede Gelegenheit, die sich ihnen bietet, ihren Kindern etwas beizubringen.“

 

Bernd Raffelhüschen, „Rentenpro-fessor“ aus Freiburg:

Junge Deutsche unter 35 Jahren können sich nicht mehr darauf verlassen, dass die gesetzliche Rente ihren Lebensstandard im Alter sichert – und zwar zurecht.

„Wir haben eine generationen- gerechte Rente. Die Generation, die viele Kinder in die Welt gesetzt hat, ist in ihrem Lebensstandard ge- sichert – die, die das nicht getan hat, muss die Last nun selber schul-tern.“

Außerdem sei die Rente auch insgesamt ein faires System. „Wer viel zahlt, kriegt viel, wer wenig zahlt, kriegt wenig. Die gesetzliche Rente in Deutschland schützt vor Altersarmut besser als andere auf der Welt“.

Energiepolitik

Deutschland gibt Strom ans Ausland ab - und zahlt dabei drauf

Unerwünschte Nebenwirkung der Energiepolitik: Deutschland verkauft Strom an Nachbarländer - und zahlt bei dem Geschäft zusätzlich Geld. Die Politik ist beunruhigt.

(SPIEGEL-Online)

Negativer Strompreis

Irrsinn der Energiewende wird jetzt offiziell ignoriert

Wegen des Überangebotes an Ökostrom fallen die Strompreise immer häufiger ins Negative. Das liegt an einem Konstruktionsfehler der Energiewende. Doch die desig- nierte GroKo interessiert das nicht. Verlierer sind die Verbraucher.

(WELT)

        Europa in der Welt

Waren zu Beginn des 20. Jahr- hunderts noch 25 % der Welt- bevölkerung Europäer und zu Beginn des 21. nur noch 11 %, werden es nach Berechnung der UNO am Ende dieses Jahrhunderts noch 4 % sein.

Noch Fragen ?

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