Willkommen bei Hans Reime
Willkommen bei Hans Reime

"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" Immanuel Kant

"Der Terror beginnt nicht mit der Pest, sondern mit den Maßnahmen gegen sie", Gerd Göckenjan

"Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie die hassen, die sie aussprechen" George Orwell

"Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann (darf?) nicht wollen , was er will".

Arthur Schoppenhauer

Wer die wesentliche Freiheit aufgibt, um ein wenig vorübergehende Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. Benjamin Franklin

Übrigens: Eine Coronaschutzimpfung führt insbesondere bei schwer Vorerkrankten nicht zur Unsterblichkeit (Stefan Aust, Herausgeber "WELT am Sonntag")

Aktuell

Netzfund – Brief an Impfgegner

Hallo liebe Impfgegner, ich habe nichts gegen Sie und respektiere Ihre Entscheidung, wenn auch Sie respektieren, falls Sie auf die Intensivstation müssen, dass Ich derjenige bin, der

- Sie zuerst einmal für die ersten Stunden an ein Sauerstoff Gerät anschließt, an dem Sie dann mit 50 Liter Zustrom hochdosiert Sauerstoff bekommen.

- der Ihnen dann einen Blasenkatheter legen wird, weil Sie nach kürzester Zeit nicht mehr in der Lage sein werden, um aufzustehen, um selbstständig zur Toilette zu gehen.

- der dabei ist, wenn die Ärzte Ihnen in die große Vene einen Infusionszugang legen, um Sie dann mit lebenswichtigen Medikamenten zu versorgen, ohne die Sie im Verlauf nicht überleben können.

- der dabei hilft, Ihnen einen Messschlauch in Ihre Arterien zu legen, um die wichtigsten Werte Ihres Kreislaufs zu überwachen, welcher in ein paar Stunden extrem schlecht sein wird.

- derjenige bin, der Sie nach ein paar Stunden mit dem Sauerstoff Gerät jetzt an ein Beatmungsgerät nehmen wird und Ihnen eine Maske auf Mund und Nase anpasst, weil der Sauerstoffgehalt in Ihrem Blut immer schlechter wird.

- derjenige sein werde, der Ihnen etwas zur Beruhigung verabreicht, weil die Angst zu ersticken wächst.

- derjenige sein werde, der Sie im Bett wäscht, weil Ihnen die Kraft fehlt.

- derjenige sein werde, der Sie so im Bett positioniert, dass Sie etwas leichter atmen können.

- derjenige sein werde, der Sie und Ihre Angehörigen darauf vorbereitet, dass Sie in absehbarer Zeit in einen Tiefschlaf versetzt werden müssen, um dann einen Beatmungsschlauch in Ihre Luftröhre zu schieben, um dann mit noch mehr Sauerstoff die Lunge zu versorgen.

- derjenige sein werde, der dabei ist, wenn Sie sich von Ihren Angehörigen verabschieden müssen ohne zu wissen wohin die "Reise" gehen wird.

- derjenige bin, der Sie dann, wenn sie im Tiefschlaf sind, auf Ihren Bauch drehen wird, auf dem Sie dann die meiste Zeit liegen werden, um überhaupt noch ein paar Areale ihrer Lunge mit Sauerstoff versorgen zu können.

- derjenige bin, der Sie dann abführen wird, weil Sie nicht von alleine Stuhlgang haben können.

- derjenige sein werde, der dabei hilft, die Dialyse aufzubauen, wenn dann nach ein paar weiteren Tagen die Niere ihre Tätigkeit einstellt.

- wenn Sie ausgesprochene Glück haben, auch der, der Sie begleitet, während Ihrer Aufwachphase und zur weiteren Gesundung bis zur Übergabe an die Pflege Station (wenns optimal läuft dann sind das ca. 3-4 Wochen)

- oder derjenige, der Ihre Angehörigen und Sie auf Ihren letzten Weg begleitet.

- derjenige sein werde, der Sie dann in einen speziellen Sack einbetten muss, bevor Sie Ihre letzte Reise antreten werden.

Wie gesagt, ich habe nichts Persönliches gegen Sie und muss Ihre Entscheidung respektieren, aber dann sollten Sie sich aber auch über die Konsequenzen im Klaren sein und soweit kooperieren, um uns die Arbeiten tun zu lassen, welche nötig sind, um Sie zu versorgen.

Bleiben Sie gesund, dann müssen wir und Sie nicht tätig werden.

 

Urteil zur Bundesnnotbremse

In den Bahnen des Rechts? (Cicero)

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur sogenannten Bundesnotbremse wurde von Politikern genauso verstanden, wie es gemeint war: als Einladung zu weiteren Zwangsmaßnahmen. Auch die bisher kategorisch ausgeschlossene Impfpflicht soll nun kommen. Damit könnte der Wesensgehalt des Grundgesetzes dauerhaft aus den Angeln gehoben werden.

VON GERHARD STRATE am 3. Dezember 2021

Das Bundesverfassungsgericht hat sich entschieden: „In der erforderlichen Abwägung aller hier zu berücksichtigender Belange hat der Gesetzgeber für den zu beurteilenden Zeitraum einen verfassungsgemäßen Ausgleich zwischen den mit den Ausgangsbeschränkungen verfolgten besonders bedeutsamen Gemeinwohlbelangen und den durch die Beschränkungen bewirkten erheblichen Grundrechtsbeeinträchtigungen gefunden“,

 

Der andere Blick

Die Ja-Sager aus Karlsruhe winken die strittigen Maßnahmen einfach durch (NZZ)

Auf das Bundesverfassungsgericht kann sich nur noch einer verlassen: die Bundesregierung. Am Dienstag segneten die Richter weitreichende Grundrechtsbeschränkungen wegen Corona als verhältnismässig ab.

 

Verfassungsgericht

Das Urteil klingt, als solle es die Argumentation der Regierung stützen (WELT+)

Welt Chefredakteur Ulf Porschardt

Das Bundesverfassungsgericht ist dazu da, das Grundgesetz zu schützen, zur Not auch gegen Entscheidungen der Regierung. Inder Corona-Pandemie jedoch sucht Karlsruhe in auffälliger Weise die Harmonie mit Exekutive und Legislative. Und die vierte Gewalt (Anm. die Medien) ? Macht auch noch mit.

Karlsruhe als Stützrad der Bundesregierung macht wenig Sinn. Unsere Verfassung braucht Hüter. Dies müssen im Zweifelsfall die klügsten Köpfe des Landes sein. Und weniger jene, die politischen Kalkülen passend erscheinen

 

Heribert Prantl zu Corona-Urteil: „Ich bin ungläubig, empört, zornig!“ (Berliner Zeitung)

Der Jurist Heribert Prantl hält das Karlsruhe-Urteil zu Corona für „dürftig, gefährlich, feige“. Das Grundgesetz werde unter Pandemie-Vorbehalt gestellt.

Herr Prantl, wie bewerten Sie die Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichts zur Bundesnotbremse?

Sie sind dürftig in ihrer Begründung. Sie sind oberflächlich in der juristischen Argumentation. Sie sind gefährlich in der Reduzierung des Rechtsschutzes. Und sie sind feige in ihrer Grundhaltung.

Viele Juristen waren sehr erstaunt über das Urteil. Wie war Ihre Reaktion?

Erst war ich nur enttäuscht über das Ergebnis. Dann habe ich gelesen und noch mal gelesen. Und ich war, in dieser Reihenfolge: ungläubig, empört und zornig. Es ist ein peinliches Urteil. Wenn man das Bundesverfassungsgericht so schätzt, wie ich es tue, weil es sich große und größte Verdienste erworben hat – dann hat man ein Fremdscham-Gefühl. Ich habe mich gefragt, wo die intellektuelle Kraft dieses Gerichts geblieben ist. Vom Geist der großen Richter in der Geschichte des Verfassungsgerichts –  Helmut Simon, Ernst-Wolfgang Böckenförde, Dieter Grimm, Winfried Hassemer – ist nichts zu spüren: keine Checks, keine Balances.

 

Und zu guter Letzt der Vorgänger des derzeitigen Verfassungsgerichtspräsidenten:

Ulrich Vosgerau kommentiert den Beschluss: "Wir steuern auf chinesische Verhältnisse zu." Der erste Senat des BVerfG entwickle sich zum "Totengräber des freiheitlichen Verfassungsstaates".

Toller Kommentar

…zu unserem Parteienstaat. Demokratie als Volksherrschaft? Ein schöner Traum. Die repräsentative Demokratie ist so gut wie abgeschafft. Wir Wähler haben keinerlei Einfluss auf die Landeslisten der Parteien. Folglich sitzen im Bundestag von 736 Abgeordneten nur 299 von den Wählern direkt Gewählte. Die restlichen 439 wurden von den Parteien „entsandt“, davon 111, die eigentlich chancenlos waren und nur durch dubiose Berechnungsmethoden ihr Mandat erhielten. Besonders kurios: „Die Linke“, erhielt zwar weniger als 5 Prozent der abgegebenen Stimmen, trotzdem dürfen sich 32 Abgeordneten über ein Mandat im Bundestag freuen. Damit ist der Bundestag zur Versorgungseinrichtung für Parteikader geworden.

Aber die fachlich fundierte Situationsanalyse von Dr. Thomas Jäger wird ohne praktische politische Konsequenz bleiben und ins Leere gehen.

Gastbeitrag von Thomas Jäger

Die lernunfähige Republik: Corona legt einen Makel der Politik schonungslos offen (Focus)

Dienstag, 30.11.2021, 13:08

Und wieder nichts gelernt: Deutschland taumelt erneut in einen katastrophalen Corona-Winter. Wie kann es sein, dass Politiker immer wieder auf die heiße Herdplatte fassen? Selbst in einer der größten Krise der deutschen Geschichte? Es wird Zeit, dass wir neue Wege finden, um unser Führungspersonal zu rekrutieren.

Es ist Anfang Dezember 2021 offensichtlich, dass das Krisenmanagement Deutschlands in der Pandemie so wenig vorausschauend, so ineffektiv und ineffizient war, dass wohl besser von politischer Katastrophenbegleitung gesprochen werden sollte, aus der sich die schwarz-rote Koalition derzeit herauszuwinden versucht.

Abschnitte:

  • Lothar Wielers Pandemie-Erkenntnis: Immer wieder die Hand auf der heißen Herdplatte
  • Scheinbar schwierig in der Pandemie: Problemstellungen begreifen und bearbeiten
  • Lernunfähigkeit im Amt: Leider wieder das Peter-Prinzip
  • Parteien-Kritik: Keine vorausschauende Politik
  • Karneval statt Virus-Bekämpfung? Nach der Wahl ist vor der Wahl
  • Wie suchen wir in Zukunft politisches Führungspersonal aus?

Neue Berechnung: In Deutschland werden Dreiviertel der Corona-Infektionen von Ungeimpften ausgelöst (NZZ)

Die Ungeimpften treiben derzeit die Pandemie an. Das hat Auswirkungen auf die Maßnahmen zur Viruseindämmung.
Stephanie Lahrtz 01.12.2021

Nachrichten und Studiendaten über zunehmende Impfdurchbrüche und abnehmende Impfeffektivität lassen die Frage aufkommen, ob denn Impfen überhaupt noch einen positiven Einfluss auf den Verlauf der Pandemie hat. Unbestritten ist, dass die Impfung die allermeisten Personen über mehrere Monate hinweg vor einem schweren Covid-19-Verlauf schützt. Eine neue Studie von Berliner und Erfurter Forschern zeigt nun, in welchem Ausmaß Ungeimpfte und Durchbruchinfektionen zu den steil ansteigenden Neuinfektionen beitragen, die Deutschland seit einigen Wochen vermeldet. 

Forscher um Dirk Brockmann von der Humboldt-Universität in Berlin haben Berechnungen für den Zeitraum 11. Oktober bis 4. November durchgeführt. Die Daten liegen nun als noch nicht begutachtete Publikation vor. Die Autoren kommen dort zu einer eindeutigen Antwort: 67 bis 76 Prozent aller Neuinfektionen werden durch Ungeimpfte verursacht.

Zusammengefasst:

  • Entgegen allen anderslautenden Behauptungen von Impfskeptikern und Corona-Leugnern wird also derzeit die Pandemie in Deutschland vor allem durch Ungeimpfte angetrieben.
  • In ihren Berechnungen gehen die Forscher davon aus, dass die Impfungen je nach Altersgruppe zu 92 bis 72 Prozent schützen.
  • Das bedeutet für sie, dass bei hoher Impfeffektivität 51 Prozent der Ansteckungen zwischen Ungeimpften stattfinden.
  • Darüber hinaus überträgt in rund einem weiteren Viertel aller Infektionen ein Ungeimpfter das Virus auf einen Geimpften.
  • Aber nur in 15 Prozent der Fälle ist es andersherum und in nur 9 Prozent der Fälle steckt ein Geimpfter einen Geimpften an.

Fazit der Forscher:

  • In 91 (84) von 100 Infektionen ist ein Ungeimpfter beteiligt. In bis zu Dreiviertel aller Infektionen gehen diese von Ungeimpften aus
  • Eine Minderheit der Gesellschaft, nämlich das gute Drittel der Ungeimpften, hat nicht nur einen großen Anteil an den hohen Infektionszahlen, sie überlastet auch die Intensivstationen.
  • Um diese wieder zu entlasten, müsse die Virusübertragung zwischen Ungeimpften um bis zu 25 Prozent reduziert werden.
  • In den Krankenhäusern landen vor allem die Ungeimpften. Nur zwei von 100.000 Geimpften (zwischen 18 und 59) müssen in die Klinik eingeliefert werden. Aber von denen, die sich infizieren, sind acht bis neun von zehn Fällen tatsächlich ungeimpft.

Falls der Artikel hinter einer Bezahlschranke liegt, können Sie ihn hier nachlesen.

 

Kaum Ansteckungen unter Geimpften - Simulation von RKI-Physiker: An 9 von 10 Infektionen ist ein Ungeimpfter beteiligt (Focus-Online)

Corona und das Datenchaos

Gerd Antes zählt zu den renommiertesten Medizinstatistikern Deutschlands. Er war Mitglied zahlreicher Wissenschaftskommissionen, unter anderem der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut sowie des Advisory Boards der International Clinical Trial Registry Platform (ICTRP) der WHO. Der Medizinstatistiker war Wissenschaftlicher Vorstand der Cochrane Deutschland Stiftung, die sich für wissenschaftliche Evidenz in der Medizin einsetzt. Im Cicero-Interview mit dem stellvertretenden Chefredakteur Ralf Hanselle spricht Antes über das Datenchaos in der Pandemie.

Datenchaos in der Pandemie - „Die Unterlassungs-sünden sind schwindelerregend“ (Cicero)

Neuinfektionen und Krankenhauseinweisungen, die Validität von Tests, das Alter der Intensivpatienten, der Anteil von Geimpften und Ungeimpften am Infektionsgeschehen – zu all dem gibt es nur höchst unzureichende Daten und Zahlen, auf deren Grundlage aber dennoch Pandemiepolitik betrieben wird.

INTERVIEW MIT GERD ANTES am 30. November 2021

Dazu

Intensivbetten, Impfeffektivität, Inzidenzen -Corona: Täglich grüßt das Datenchaos (Cicero)

Die Grundrechtseinschränkungen in der Covid-Pandemie werden mit Daten begründet: zur Anzahl der Toten und Erkrankten, zu Anzahl und Belegung der Intensivbetten, zur Höhe der Impfquote etc. Doch die meisten dieser Daten sind fehlerhaft, unvollständig oder widersprüchlich. Ist Corona mit dem derzeitigen Datenmanagement überhaupt beizukommen?

VON HOLGER SCHMIEDER am 25. November 2021

Muss ich das verstehen?

Politiker in Bund und Ländern sind zwar nicht die Erzeuger von Verschwörungstheorien, aber sie schüren und stiften Verwirrungen. Auch lernen wir wie „biegsam“ Wissenschaft sein kann.

Sie erinnern sich?

  • Erst waren Masken nicht erforderlich, dann wurden sie zur Pflicht
  • Ein Lockdown wäre überflüssig, dann wurde er angeordnet.
  • Eine Herdenimmunität sei bei 80 % Geimpfter erreichbar, nun sei das nicht mehr möglich
  • Eine Impfpflicht sei abwegig, nun wird über sie diskutiert.
  • Einen Lockdown für Geimpfte würde es nicht geben, auch der ist nicht mehr ausgeschlossen

Und nun?

  • Bis vor ein paar Tagen galt die Impfung als der Ausweg aus der Pandemie. Nun erlernt das erstaunte Publikum, dass zehn Millionen Ungeimpfte für höhere Infektionsraten sorgen als 83 Millionen Ungeimpfte im letzten Jahr.
  • Bei der Debatte um die Booster-Impfungen schwiegen die Verantwortlichen zunächst als in anderen Ländern schon kräftig „geboostert“ wurde. Dann hieß es, das sei nur bei Älteren und Vorerkrankten sinnvoll.
  • Und jetzt befinden sich die Politiker in einer Zwickmühle. Einerseits müssen sie Ungeimpfte von der Wichtigkeit und Wirksamkeit einer Impfung überzeugen und andererseits Geimpfte davon, dass die Impfung nicht lange wirksam ist und ein „Boostern“ für alle dringend erforderlich sei. Und zwar möglichst schnell.
  • Impfzentren wurden geschlossen, jetzt sind Hausärzte überlastet
  • Testen, testen, testen hieß es gestern. Nun sagt Drosten laut „BILD“, dass es so aussehe, als sei die Testung in den ersten Tagen nach der Infektion bei Geimpften durch Schnelltests nicht nachweisbar.
  • Der Impfstoff der Saison war von BionTech. Jetzt will Spahn ihn durch Moderna ersetzen.

„In Deutschland scheint das bevorzugte Mittel der Pandemiebekämpfung die abrupte Kehrtwende zu sein. Was im Brustton der Überzeugung erklärt wird, ist nach kurzer Zeit wieder falsch“ meint Eric Gujer, NZZ, dazu.

Andere nennen das ein politisch- organisatorisches Chaos wie in einer "Bananenrepublik".

Helmut Markworts Tagebuch

Der Bundestag braucht weniger Abgeordnete, aber mehr, die persönlich gewählt sind

Im Regelfall sitzen im Bundestag 598 Abgeordnete. Jetzt sind es 736. Viele davon verdanken ihr Mandat dem peinlichen Versagen des Bundestages. Jetzt ist es an der Zeit, dass sie die Kraft aufbringen, sich selbst als Volksvertreter wieder abzuschaffen.

Abgeordnete müssen sich selbst wieder abschaffen

So eng wie im Bundestag sitzen sonst nirgendwo Menschen nebeneinander. Die Abgeordneten sind stolz, dass sie drin sind, aber sie müssen auch unter schlechtem Gewissen leiden. Viele der 736 Parlamentarier verdanken ihr Mandat dem peinlichen Versagen des Bundestages, der sich auf keine wirksame Reform des Wahlrechts einigen konnte.

Sie fallen dem Steuerzahler zur Last und müssen in überfüllten Ausschüssen unpraktikabel arbeiten. Zu ihren dringenden Aufgaben gehört es, vor der nächsten Wahl die Zahl der Sitze zu verringern. Sie müssen die Kraft aufbringen, sich selbst als Volksvertreter wieder abzuschaffen.

Die Schieflage ist offenkundig. Im Regelfall sitzen im Bundestag 598 Abgeordnete: 299, die in ihren Wahlkreisen direkt gewählt worden sind, und 299, die über die Parteilisten einziehen. Das aktuelle Missverhältnis begünstigt die Listenkandidaten. Durch Überhang- und Ausgleichsmandate schwillt ihre Zahl auf 437 an. Die Listenabgeordneten haben also ein Übergewicht von 138 Sitzen. Überhang und Ausgleich werden nach den bisherigen Regeln notwendig, weil die Vielzahl der Parteien und Kandidaten zu knappen Ergebnissen führt.

Schon mit 20 Prozent der Stimmen kann ein Politiker seinen Wahlkreis gewinnen. Ein CDU-Mann in Dresden hat sogar mit 18,6 Prozent gewonnen. Ein solcher Sieg kann 16 Ausgleichsmandate auf den Listen der anderen Parteien nach sich ziehen

Wenn die Reform das Recht der Wähler auf Persönlichkeitswahl stützen soll, könnten zwei Änderungen in Erwägung gezogen werden. Falls ein Kandidat seinen Wahlkreis nicht mit absoluter Mehrheit gewinnt, könnte auch der Zweitplatzierte seine Heimat im Bundestag vertreten. Das bedeutet mehr Direktwahl und weniger Überhang.

Mein zweiter Verbesserungsvorschlag zugunsten der Wähler zielt auf die Listen, die von den Parteien bestimmt werden. Viele Wähler mögen aber keine Listen wählen, sondern Personen. Ihnen sollte das Gesetz erlauben, mit ihrer Zweitstimme einen Kandidaten oder eine Kandidatin aus der Liste zu bevorzugen. Die Parteien schlagen die Reihenfolge vor, aber die Wähler können sie ändern.

Bei der Landtagswahl in Bayern wird dieses Wahlsystem angeboten und von vielen Wählern begeistert genutzt-

XXL-Bundestag

Wir lassen uns unsere  Demokratie einiges kosten. Am 26. Oktober, wenn der neu gewählte Bundestag das erste Mal zusammentritt, bekommt Deutschland nicht nur das grösste, sondern auch das teuerste Parlament aller Zeiten. Dabei sind die Gehälter seiner bald 736 Mitglieder nicht einmal der grösste Posten im Bundestags-Etat: Ein Viertel der Gesamtkosten geht auf das Konto von Mitarbeitern, die Abgeordnete eingestellt haben. Allein für das Haushaltsjahr 2021 sind dafür rund 261 Millionen Euro veranschlagt – ein Anstieg um 170 Prozent im Vergleich zu 2005.

Der aufgeblähte Bundestag beeinträchtigt die Funktionsfähigkeit des Parlaments

Der neue Bundestag mit seinen 736 Abgeordneten hat ein Viertel mehr als vorgesehen, die nicht gewählt, sondern dubios bestimmt wurden. Er ist damit das zweitgrößte Parlament nach dem chinesischen Volkskongress. Das bedeutet, dass bei der Anzahl eine große Zahl von Abgeordneten nicht wirklich Einfluss ausüben können. Joachim Behnke, Professor für Politikwissenschaften, meint, dass manche Ausschüsse wahrscheinlich vollkommen absurde Dimensionen annehmen werden. Sie würden Größenordnungen bekommen, die schon denen kleinerer Länderparlamente entsprechen. Und je größer das Gremium, desto schwieriger werde es, Entscheidungen herbeizuführen.

Aber das kennen wir ja schon aus den vergangenen Jahren. Der Bundestag kontrolliert längst nicht mehr die Bundesregierung. In Koalitionspapieren wird vereinbart, dass die Abgeordneten der Regierungsfraktionen deren Vorhaben zustimmen. Die Abgeordneten der Koalition heben nur noch die Hände, um die Vorhaben der Regierung durchzuwinken. Die „Volksvertretung“ ist zum Club der Jasagerei verkommen. Außerdem werden „wichtige“ Abgeordnete mit Posten ruhiggestellt. Kaum einer, der nicht als Sonderbeauftragter für irgendwas oder als parlamentarischer Staatssekretär als „Briefbote“ der Ministerien agiert oder als Vorsitzender von irgendwelchen Gremien 50 Prozent Gehaltszuschuss kassiert und mithilft, dass brav die Hand gehoben wird, wenn es denn so gewollt ist.

Dass Abgeordnete nach dem Willen des Grundgesetzes In ihren Entscheidungen frei und nur ihrem Gewissen unterworfen sind, ist seit ewigen Zeiten ein Witz. Sie unterliegen dem Fraktionszwang und damit dem Willen ihrer Parteien. Faktisch sind sie weisungsgebunden. Einmal im Parlament spielt Volkes Wille nur noch eine Rolle am Rande.

Der schwindende Einfluss der Abgeordneten wird seit einiger Zeit durch EU-Gerichtshof, Verfassungsgericht, EU-Kommission, EZB, NGOs - Institutionen ohne öffentliche Kontrolle oder demokratische Legimitation - ersetzt, durch die die Politik immer stärker gelenkt wird.

>>> siehe auch: Der Deutsche Bundestag könnte bald eine Milliarde Euro kosten – und damit doppelt so viel wie im Jahr 2005 (NZZ)

Prof.Dr. Knut Löschke. Zur Biografie Bild klicken

Ich habe es satt...

Prof. Dr. Knut Löschke ist eine renommierter Wissenschaftler und Unternehmer und als Sachverständiger Mitglied der Enquete Kommission "Künstliche Intelligenz". Er gehört keiner Partei an und ist konfessionlos.
Letzte Woche nahm er mit klaren Worten Stellung zur geistigen und politischen Situation in Deutschland. Sein Facebook-Statement spricht mir aus dem Herzen:

"Ich habe es satt, oder, um es noch klarer auszudrücken: ich habe die Schnauze voll vom permanenten und immer religiöser werdenden Klima-Geschwafel, von Energie-Wende-Phantasien, von Elektroauto-Anbetungen, von Gruselgeschichten über Weltuntergangs-Szenarien von Corona über Feuersbrünste bis Wetterkatastrophen. Ich kann die Leute nicht mehr ertragen, die das täglich in Mikrofone und Kameras schreien oder in Zeitungen drucken. Ich leide darunter miterleben zu müssen, wie aus der Naturwissenschaft eine Hure der Politik gemacht wird.
Ich habe es satt, mir von missbrauchten, pubertierenden Kindern vorschreiben zu lassen, wofür ich mich zu schämen habe. Ich habe es satt, mir von irgendwelchen Gestörten erklären zu lassen, dass ich Schuld habe an Allem und an Jedem - vor allem aber als Deutscher für das frühere, heutige und zukünftige Elend der ganzen Welt.
Ich habe es satt, dass mir religiöse und sexuelle Minderheiten, die ihre wohl verbrieften Minderheitenrechte mit pausenloser medialer Unterstützung schamlos ausnutzen, vorschreiben wollen, was ich tun und sagen darf und was nicht.
Ich habe es satt, wenn völlig Übergeschnappte meine deutsche Muttersprache verhunzen und mir glauben beibringen zu müssen, wie ich mainstream-gerecht zu schreiben und zu sprechen habe.
Ich habe es satt mitzuerleben, wie völlig Ungebildete, die in ihrem Leben nichts weiter geleistet haben, als das Tragen einer fremden Aktentasche, glauben Deutschland regieren zu können.
Ich kann es nicht mehr ertragen, wenn unter dem Vorwand einer „bunten Gesellschaft“ Recht und Sicherheit dahin schwinden und man abends aus dem Hauptbahnhof kommend, über Dreck, Schmutz, Obdachlose, Drogensüchtige und Beschaffungskriminelle steigen muss, vorbei an vollgekrakelten Wänden.
Ich möchte,
dass in meinem Land die Menschen, gleich welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe und gleich welcher Herkunft wertgeschätzt und unterstützt werden, die täglich mit ihrer fleißigen, produktiven und wertschöpfenden Arbeit den Reichtum der ganzen Gesellschaft hervorbringen: die Mitarbeiter in den Unternehmen, die Handwerker, die Freiberufler, die vielen engagierten und sozial handelnden Unternehmer der kleinen und mittelständischen Wirtschaft. Ich möchte, dass die Lehrer unserer Kinder, die Ärzte und Pfleger unserer Kranken und Hilfebedürftigen die Anerkennung, die Wertschätzung und die Unterstützung erhalten, die sie täglich verdienen. Ich möchte, dass sich die Jungen und Ungestümen in den wohlgesetzten Grenzen unseres Rechtsraumes austoben aber sich auch vor ihren Eltern und Großeltern, vor den Alten und Erfahrenen verneigen, weil sie die Erschaffer ihres Wohlstandes und ihrer Freiheit sind".

Corona-Krise

Aktuelle Beiträge

Corona spaltet die Glaubensgemeinschaft

Bei der Frage nach der Wirksamkeit der verordneten Corona-Bekämpfungsmaßnahmen spalten sich die Geister. Die Befürworter glauben, dass wegen der Maßnahmen die Infektionen in Deutschland moderater gestiegen sind (Repressions-Paradoxon), die Skeptiker glauben, dass die Infektionen trotz der Maßnahmen wieder stärker steigen (Präventions-Paradoxon). Und Politiker glauben., dass die fortgesetzten Lockdowns wirken werden und reagieren auf unwirksame Verbote mit noch schärferen Verboten. Was richtig ist, weiß keiner. Alles nur Glaubensfragen.

Neue Warnstufen in Niedersachsen – Erneuter Dolchstoß für die Gastronomie.

In ein paar Tagen droht ein neuer Dolchstoß für die Gastronomie in Niedersachsen. Obwohl Niedersachsen die zweitniedrigste Inzidenz aller Bundesländer aufweist, hat die Landesregierung am 24.11.2021 die Coronaregeln drastisch verschärft. In ein paar Taggen droht nun die Warnstufe 2 mit der Folge, dass für den Besuch in der Gastronomie die 2G+-Regel gilt. Dann werden sich die Gäste mehr als halbieren oder glaubt jemand im Ernst, dass sich vollständig Geimpfte zusätzlich testen lassen, nur um ein Bier zu trinken?

Niedersachsen hat seit Wochen ein Warnstufensystem von 1-3. Die Warnstufe 1 wurde bis heute nicht aufgerufen, obwohl die Hospitalisierungsrate seit Wochen um die 5,5 schwankt. Ohne dass die Warnstufe 1 mit einer 2G-Regel ihre Wirkung voll entfalten konnte, wurde das System trotzdem derart verschärft, dass nun aus der Warnstufe 1 die Warnstufe 2 mit einer 2G+-Regel wurde, deren Eintritt unmittelbar bevorsteht. Was heißt das?

Bisher sollte die Warnstufe 1 bei einer entsprechenden Inzidenz UND einer Hospitalisierungsrate über 6 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen greifen. Nun plötzlich greift sie bereits bei 3 Einweisungen, und bei mehr als 6 Einweisungen greift die Warnstufe 2 mit der Pflicht zu 2G+ u.a. in der Gastronomie. Der Wert wurde bereits am Tage der Verkündung mit 6,3 überschritten.

Übersetzt bedeutet das: Wurden bis gestern pro Tag nicht mehr als EIN Patient pro 100.000 Einwohnern in eines der niedersächsischen Krankenhäuser mit Covid-19 eingeliefert, wurde keine Warnstufe ausgelöst. Seit heute reicht es, wenn alle 2 Tage ein Patient/100.000 irgendwo in Niedersachsen hospitalisiert wird.

Die Bettendichte, d.h. die Anzahl der Krankenhausbetten je 100.000 Einwohner, wurde in den letzten Jahren in Niedersachsen kontinuierlich von 608 auf 518 reduziert. Wenn also alle 2 Tage ein Bett davon für Covid-19 Patienten benötigt wird, droht der Kollaps des Gesundheitssystems?

Gleichzeitig musste die Landesregierung am 24.11.2021 zusätzlich einräumen, dass die  Intensivbetten-Kapazität von 2.424 um 3 % auf 2.350 verringert wurde. Grund für die Verringerung sei auch in Niedersachsen eine insgesamt angespannte Personalsituation in den Kliniken.

Mit anderen Worten: Die Politik ist nicht in der Lage, das Gesundheitssystem den Erfordernissen der Pandemie anzupassen. Stattdessen zwingt sie die Gesellschaft, sich dem maroden Gesundheitssystem anzupassen.

Lage im Landkreis Goslar

Aktuell Infizierte: 485 - davon in den letzten 7 Tagen: 197 (- 19)

Infizierte pro 1.000 Einwohner: Vie 4, Hbg 5, Se 4, GS 4, CLZ 4, Lgh 3, Lie 3, BRL 2, Lutt 1

Grund zur Panik? Auch wenn aktuell 485 Personen von rund 136.000 Einwohnern aktiv infiziert sind, wovon sich ich ein erheblicher Teil nicht einmal im öffentlichen Raum bewegt hat, dann heißt das, dass von 1000 Einwohner rund 3 infiziert und 997 NICHT infiziert sind. Insgesamt haben sich während der Pandemie  4.25 Einwohner mit Covid-19 infiziert. Das sind rund 3 von 100

Leider geben die zuständigen Behörden keine zielgerichteten Hinweise darauf, wo und in welchen Situationen die Infizierungsgefahr besonders groß ist, die man meiden oder wo man sich besonders schützen sollte. Sie beschränken sich lediglich auf das Zählen und Melden von Fällen.

Energiewende

    teuer und wirkungslos

Nur zur Erinnerung:

Die Luft enthält

  • 21 % Sauerstoff
  • 78 % Stickstoff
  • 0,038 % CO2 (Quelle: Wikipedia)
  • 96 % des CO2 produziert die Natur
  • 4 % der Mensch
  • Davon die Deutschen 2,23 % (Quelle: Statista)

Mit einem C02-Anteil der Deut- schen von 0,000892 % (0,04 x 0,0223) am weltweiten C02-Ge- halt der Atmosphäre wollen wir das Klima beeinflussen, wofür uns Verbrauchern dreistellige Milliar- denberäge aus der Tasche gezo-gen werden.

Und das Schlimme ist, dass die Mehrheit der Deutschen dem Grün- Sozialistischen - Öko - Wahn ohne Widerspruch folgt und be- reit ist, trotz niedrigster Strom- handelspreise an der Strombörse, den höchsten Strompreis in Euro- pa zu zahlen und den Öko-Strom- produzenten die Taschen vollzu- stopfen. Und das alles, um dem ideologischen Anspruch eines Vorreiters in der Energiewende zu entsprechen. Lesen sie auch hier:

Deutsche Energiewende teuer und wirkungslos

Journalismus

Es ist nicht wichtig, was Journa- listen denken. Wichtig ist, was sie wissen und dass sie nur das, was sie wissen, verbreiten.     Seymour M. Hersh, amerikani- scher Journalist

Sie sollen schreiben, was ist, nicht schreiben , wie man es gern hätte.

               Zitate

Wissenschaftliche Studien

Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass jede unbewiesene Behauptung mit dem Satz beginnt: "Wissenschaftliche Studien haben bewiesen..."

Blödheit

Eine statistische Erhebung besagt, dass jeder Dritte (wahlweise) genau so blöd ist wie die beiden anderen.

Richtig oder falsch

"Es ist besser ungefähr richtig zu liegen, als genau falsch".

John Maynard Keynes

 

            Ausgewählte Artikel zum Klimawandel

Gastkommentar

Klimaangst hat in Deutschland Hochkonjunktur – das politisch-mediale Trommelfeuer in den Medien zeigt Wirkung (NZZ)

Die Deutschen fürchten sich immer. Aber mehr als vor allem anderen fürchten sie sich derzeit vor dem Klimawandel. Das hängt damit zusammen, dass es überproportional viel Klimaberichterstattung gibt. Diese ist moralisch aufgeladen und sympathisiert mit Aktivisten.
Irgendwer hat in Deutschland in der jüngeren Vergangenheit angeordnet, dass der Klimawandel von jetzt an unser einziges wirklich wichtiges Problem ist. Wenn wir diesem Problem nicht sofort alles andere unterordnen, wird die Welt untergehen.

Was ist dem Westen wichtiger – die Menschenrechte in China oder der Klimaschutz? Über die Widersprüche der Klimapolitik wird nicht gerne geredet (NZZ)

In der Klimapolitik geben Heuchler und Phantasten den Ton an. Deutlich wird das im Umgang mit China. Man braucht Peking und schürt zugleich die Spannungen. Es ist Zeit für Ehrlichkeit – und für realistische Ziele.
Es ist keine Übertreibung zu behaupten, dass die Klimapolitik das Thema mit der grössten Sprengkraft der Gegenwart ist. Hier vermischen sich Geopolitik, wirtschaftliche Interessen, nationale Egoismen und obendrein die Gesetze der Natur, die sich menschlichem Einfluss entziehen. Dieses Knäuel liesse sich vielleicht entwirren, wenn die traditionellen Instrumente der Politik nicht an eine Grenze stiessen.
Wir reden von der Weltgemeinschaft und meinen damit die internationalen Organisationen und Konferenzen, die jedes Problem so lange erörtern, bis es in unzähligen Papieren fein säuberlich portioniert ist. Tatsächlich aber gab es in der Vergangenheit auf die wenigsten Fragen wirklich globale Antworten. Selbst die Corona-Pandemie wird national bekämpft.

Die grösste Herausforderung lautet nicht, den Temperaturanstieg um ein halbes Grad mehr oder weniger zu reduzieren, sondern einen Konsens aller relevanten Akteure zu erreichen. Denn der Klimawandel kann nur begrenzt werden, wenn die Menschheit an einem Strang zieht. Bis jetzt ist von Eintracht wenig zu spüren. Zur Uno-Klimakonferenz COP26 reisen voraussichtlich weder der chinesische noch der russische Staatschef an. Xi Jinping repräsentiert den grössten Verursacher von Treibhausgasen, Wladimir Putin einen der grössten Produzenten fossiler Brennstoffe.

Heinz Buschkowsky:

„Bei der SPD gehen Klima und Erdenrettung vor Versorgung des Einzelnen“ (WELT+)

In der Sendung „Hart aber fair" sagte die EU-Vizepräsidentin Katarina Barley (52)unter anderem: „Die Kilowattstunde, die ich nicht verbrauche, ist am billigsten.“ Und unterstellte so den Verbrauchern, sie seien eben selbst schuld an den steigenden Kosten.
Heinz Buschkowsky: Das ist ein Schmarrn. Es ist schon schneidig als jemand aus der monatlichen 20.000 Euro-Klasse breiten Bevölkerungsschichten den „Klugscheißer“ zu geben, dass sie eben ihr Haus umbauen müssen. Wer Energie verschleudert, versündigt sich eben am Erdball und muss dafür Buße tun. Aber Spaß beiseite, das kann man den Menschen doch nicht ernsthaft anbieten. Glauben die Herrschaften aus dem Elfenbeinturm wirklich, dass der Durchschnittsmensch im Lande einfach nur mal so Baumaßnahmen zum Klimaschutz finanziert? Da muss man schon ziemlich abgehoben sein. Aber die Ansage ist klar: Wer seinen Energieverbrauch nicht senkt, ist ein Volksschädling.

WELT: Früher war die SPD die Partei der kleinen Leute. Haben sich die Prioritäten verschoben?
Buschkowsky: Der Gedanke drängt sich auf. Impfkosten und Covid-Tests sind unzumutbar, aber Haussanierungen erste Bürgerpflicht. Ein bisschen verrückt ist das schon. Bei der SPD gehen Klima und Erdenrettung vor Versorgung und Lebensstandard des Einzelnen. Vor einem halben Pfund Butter und dem Jahresurlaub im Mallorca kommt erst die Rettung des Planeten.

Buschkowsky: Das kann man wohl sagen. Das Ziel der Politik, den Lebensstandard der Bürger zu sichern und zu erhalten, ist abgelöst durch Sorge um den Erdball. Jetzt heißt es: Der Lebensstandard des Einzelnen ist gegenüber globalen Erfordernissen nachrangig. Glaubt jemand wirklich, dass Wohl und Wehe der Menschheit dadurch auf dem Spiel stehen, ob Oma Duck ihr Häuschen im Schwarzwald wärmeisoliert oder nicht? Auch Sonnenkollektoren, Windräder oder Wärmepumpen sind nur Winzlinge im System und für den steigenden Energiebedarf zum Beispiel Chinas von untergeordneter Bedeutung.

Ist das der Klimawandel?

Angesichts der katastrophalen Überschwemmungsbilder im Westen Deutschlands ist für viele schnell klar: Das liegt am Klimawandel. Deswegen wird mehr Klimaschutz gefordert. Ja, wir brauchen mehr Klimaschutz. Aber meinen wirklich alle das Gleiche? Ich meine nein. Ideologen sehen die Stunde gekommen, massiv mehr Schutz des Klimas zu fordern. Pragmatiker dagegen mehr Schutz vor dem Klima.

Statt wie das Kaninchen vor der Schlange auf den Klimawandel zu starren und zu glauben, wir Deutschen könnten mit einem Anteil von rund 1,5 % des CO2 am Weltaufkommen mit Milliarden das Weltklima beeinflussen, muss dringend mehr Geld dafür verwendet werden, die Infrastruktur „klimafest“ zu machen und für mehr Wasserspeicherung als Vorsorge für Dürrezeiten und Hochwasserschutzmaßnahmen für Starkregenphänomene und steigende Meeresspiegel zu sorgen.

Offensichtlich hat sich das Klima bereits gewandelt und eines ist gesicherte Erkenntnis: Selbst wenn Deutschland ab sofort kein CO2 mehr emittieren würde, hätte das keinerlei Einfluss auf das globale Klima. Und wenn das auf der ganzen Welt geschähe, würde es noch 60 bis 70 Jahre dauern, bis ein positiver Effekt spürbar und sich das Klima auf welchem Niveau auch immer einpendeln würde. Also täten wir gut daran, uns vor Extremwetterlagen zu schützen, statt sie verhindern zu wollen…

Nüchterne Analyse erforderlich (Cicero)

Es lässt sich wohl nicht leugnen, dass es einen Zusammenhang zwischen der zunehmenden Häufigkeit extremer Wetterlagen und dem Klimawandel gibt. Aber selbst wenn Deutschland bereits klimaneutral wäre, sähe die weltweite Großwetterlage nicht anders aus. Die Bundesrepublik Deutschland ist jedenfalls nicht das Land, das die Erderhitzung entscheidend befördert. Was immer wir in der Klimapolitik auch tun: Ein deutscher Allleingang bewirkt nichts, und ein konzertiertes europäisches Vorgehen führt ebenfalls nicht zu einer weltweiten Verbesserung der Lage. Ohne globale Anstrengungen, ohne ein Mitwirken von China, den USA, Indien und Russland, sind nationale Lösungen beruhigend fürs Gewissen, bewirken aber keine nachhaltige Trendumkehr.
Übrigens: Man mag sich nicht vorstellen, die vielen Rettungsfahrzeuge, die zurzeit zum Einsatz kommen, würden ausnahmslos von Elektromotoren angetrieben. Dann stünden in den überschwemmten Gebieten alle Räder still, weil dort die Stromversorgung zusammengebrochen ist. Was zeigt, dass wir aus dieser Katastrophe nur lernen können. Aber das erfordert nüchterne Analysen – selbst in einem Superwahljahr.

Deutschland sollte auch über Dämme und Frühwarnsysteme und nicht nur über Windräder und Elektroautos reden (NZZ)

Die politische Aufarbeitung der Unwetterkatastrophe in Deutschland konzentriert sich auf den Streit über die Energiewende. Fragen zum besseren Schutz der Bevölkerung vor Unwetterkatastrophen wären mindestens so wichtig.

Die schweren Unwetter in Westdeutschland und ihre erschreckende Zahl von Todesopfern sind eine unglaubliche Tragödie. Blickt man auf die politischen Debatten der letzten zwei Tage, entsteht allerdings der Eindruck, als wäre das Ereignis für viele Personen eher ein Glücksfall. Sie sehen sich in ihrer Weltanschauung bestätigt und ziehen in politischen Statements, in Medienkommentaren oder auf den sozialen Netzwerken blitzschnell die mal hämisch, mal warnend gemeinte Schlussfolgerung: Das sind die Folgen des Klimawandels....

>>> zum Text (lesenswert)

...könnte man meinen, denn dort kriegt man des öfteren Dinge zu lesen, die man in den deutschen Einheitsmedien so nicht findet. Oftmals ist der Blick von außen aufschlussreicher, als der Blick in un- sere Leitmedien, die im Grunde überwiegend im gleichen Tenor berichten, weil  sie sich fast alle auf die gleichen Agenturmeldungen beziehen.

Hier werde ich in loser Folge interessante Artikel der "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) und "Basler Zeitung" (BAZ) verlinken, um sie interessierten Le- sern auf diese Weise zugänglich zu machen.

Wo er stark sein sollte, ist er schwach, und wo er schwach sein sollte, ist er stark: Über Staatsversagen im Zeichen der Corona-Pandemie (NZZ)

Jahrelang haben Politiker über Unisex-Toiletten oder politisch korrekte Sprache diskutiert. Damit dürfte es nun erst einmal vorbei sein. Und es stellt sich ernsthaft die Frage: Was gehört zu den Kernkompetenzen eines funktionierenden Staates (und was nicht)?

>>> Zum Artikel

Von der Flüchtlingskrise bis zur Erfurter Ministerpräsidentenwahl. Fünf Jahre Deutschland – ein Land, in dem Nüchternheit eine Provokation ist.

 

Wenn es um den Erhalt des Planeten geht, kennt das Gutgemeinte keine Grenzen mehr. Aber manchmal steckt das Böse im vermeintlich Guten.
 

«Der andere Blick»:

Der hässliche Deutsche trägt keinen Stahlhelm mehr – er belehrt die Welt moralisch (NZZ)

Wenn eine deutsche Kapitänin in Italien vor Gericht gestellt wird, beginnt die Volksseele zu kochen. Selbst Bundespräsident Steinmeier vergisst dann das Völkerrecht und greift zur Moralkeule.

 

Vom öffentlichen Fernsehen über investigative Nachrichtenmagazine bis zu grossen Tageszeitungen gibt es in deutschen Medien einen neuen Mainstream: grün. Bei der Debatte um Klimawandel und Energiewende spielen abweichende Meinungen eine untergeordnete Rolle, wieder einmal obsiegt der Kampf um die richtige Moral.

 

Wenn Hochqualifizierte gehen und wenig Gebildete kommen – Deutschlands doppeltes Migrationsproblem (NZZ)

In Punkto Migration steckt Deutschland in einer zweifach misslichen Situation. Während es viele Länder mit Leuten alimentiert, die für teures Geld an deutschen Universitäten ausgebildet wurden, erlebt es einen steten Zustrom von Menschen mit geringer Qualifikation. Das kann auf Dauer nicht ohne Wirkung bleiben.

 

Das Versagen des Sozialismus ist belegt. Was macht ihn dennoch so attraktiv? (NZZ)

Die neue Attraktivität des Sozialismus ist erstaunlich – wurde sein Versagen doch dutzendfach belegt. Drei Erklärungsversuche eines Phänomens.

Journalisten sind grün und links (BaZ)

Eine Studie vergleicht die politischen Einstellungen von Journalisten in 17 Ländern. Resultat: Die Redaktionen sind kein Abbild der Bevölkerung.

        Sprüche der Woche

             Inkompetent

Inkompetente können nicht wis- sen, dass sie Inkompetent sind, weil sie zu inkompetent sind, um zu wissen, dass sie inkompetent sind. David Dunning

            Integration

"Was meinen Sie, was in diesem Land los wäre, wenn mehr Men- schen wüssten, was in diesem Land los ist?"

Volker Pisper

 Linksautonome

Für Schickimicki-Eltern macht sich halt gut, wenn sich das verzogene Balg ein "linksautonomes" Mäntel chen unhängt. Macht sich besser als wenn der normale Bürger glau- ben könnte, einen Penner vor sich zu haben.

Rainer Bruckert. Weißer Ring

             Schlaumeier

Hinterher haben es manche schon vorher gewusst.   

     War Goethe ein Nazi?      

Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt, muss die Gegend ver- lassen, wo sie gelten.

Aus Wilh. Meisters Wanderjahre

              Typisch deutsch?

In seinem Sessel schweigend, dumm, sitz das deutsche Publi- kum. -  Karl Marx

Öffentliche Meinung

"Sich öffentlich zu äußern. das war früher Politikern und Journalisten vorbehalten. Heute kann das jerder über die sozilaen Medien".

Petra Gerster (fast "bedauernd") in ZDF heute

Gabor Steingart Focus-Online

Wahl 2021: Unter anderem: Die Grünen

Die Apokalypse wurde abgewählt. Man erkennt das vor allem daran, dass das grüne Baumhaus nicht in den Himmel wächst. Annalena hat respektable 11,2 Prozent der Wahlberechtigten erreicht. Im Umkehrschluss zeigten sich aber 88,8 Prozent aller Wahlberechtigten unbeeindruckt von ihren Weltuntergangsgesängen. 

Nicht ihre biografischen Überhöhungen haben die Wähler genervt, sondern der Habitus einer Erleuchteten, die den Wähler wie einen Sünder behandelt. So lässt der Souverän nicht gern mit sich reden.

Die Grünen glauben noch immer, sie seien eine Jugendpartei – getragen von der „Generation Greta“. Doch schon diese Generation Greta ist eine Fiktion. Die meisten Erstwähler haben liberal gewählt.

Nicht weil sie Besserverdiener sind, sondern weil sie nach einer für sie praktikablen Alternative zum Welt-untergang suchen. Sie wollen nicht Verbote. Sie wollen Chancen. Sie wollen nicht verzichten. Sie wollen durchstarten

Die Grünen glauben auch von sich, sie seien die Partei der Puristen und Asketen  In Wahrheit sind sie die Partei der städtischen Besserverdiener.

Hier kommt der Kaffee aus der Kapsel, an der Decke klebt Stuck und vor der Tür wartet ein SUV. Als ideelle Gegen-welt kann man ein wenig Verzichtsrethorik gut gebrauchen. Man muss sich nur darauf verlassen können, dass es Rhetorik bleibt

                                    Einwanderer unter 30

Es wird immer behauptet, 82 Millionen Einwohner könnten locker ein paar Millionen Einwanderer verkraften. Wenn man aber der Gesell- schaft Millionen junger Männer in einer kurzen Zeit hinzufügt, dann führt das zu einer Veränderung anderer Art. Im Fall Deutschlands kommt es nicht auf die Zahl der Gesamtbevölkerung von 82 Millionen an. Sondern auf die Zahl der Einwohner zwischen 20 und 30, die bei weniger als zehn Millionen liegt, Stand 2013. In dieser Altersgruppe und jeder, die danach kommt, hat der gegenwärtige Zustrom eine transformierende Wirkung. Das könnte Deutschland in eine mögliche Zukunft stoßen, in der die Hälfte der Bevölkerung unter 40 aus Einwan- derern aus dem Mittleren Osten und deren Kindern besteht

Hallo

schön, euch zu sehen. Ich bin Hans Reime. Schaut euch ruhig bei mir um. Ich halte hier Persönliches und Gesellschaftliches fest, dass mir wichtig erscheint. Ein Eintrag in mein Gästebuch wäre nett, damit ich weiß, wer mich hier besucht.

Mein persönliches, echtes, geheimes Tagebuch

... bekommt außer mir natürlich niemand zu lesen. Aber damit ihr trotzdem wisst, was mich so interessiert, findet ihr hier meine Gedanken in Was mich bewegt.

Freizeitkünstler

 

... wäre schon etwas übertrieben. Aber was ich mit meinem Leben anfange, erzähle ich euch gern in Was ich so mache.

 

Das Internet ist voll von Berichten über meine "Castorzeit". Damit sie nicht verloren gehen, habe ich einige unter "Castor" archiviert

Reisen

 

...ist eine große Leidenschaft, wobei unsere Hotels möglichst auf den Meeren schwimmen müssen. Wo es hin geht, zeige ich euch unter Unterwegs

Archiviert

 

...findet  ihr hier das wieder, was ich in in loser Folge in der rechten Spalte gesammelt habe unter "Meine Sicht"      und     "Kurz notiert"

GZ im Blick

 

...meine Leserbriefe zur aktuellen Berichterstattung. Stand: 12.04.2021

Bitte Bild anklicken 25 Jahre Grenzöffnung auch in Stapelburg

Spannend - informativ  - authentisch
Das Buch zum Jubiläum

Mauerfall und Wendezeit

Zeitzeugnisse von Polizisten aus

 Ost und West

 

Interessiert?

Bezug über:hans-hermann.deter@t-online.de

Für mehr Informationen  bitte hier anklicken

Archiviert

...findet  ihr hier das wieder, was ich im laufe der Zeit in loser Folge gesammelt habe unter "Kurz notiert" und "Meine Sicht" 

Castor

Das Internet ist voll von Berich-ten über meine "Castorzeit". Damit sie nicht verloren gehen, habe ich einige unter "Castor" archiviert

Wo sie Recht hat, hat sie Recht.

„Die Identitätspolitik läuft darauf hinaus, das Augenmerk auf immer kleinere und immer skurrilere Minderheiten zu richten, die ihre Identität jeweils in irgendeiner Marotte finden, durch die sie sich von der Mehrheits-gesellschaft unterscheiden und aus der sie Anspruch ableiten, ein Opfer zu sein“. Sahra Wagenknecht

Der Abstieg    

Europa in der Welt

Waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch 25 % der Weltbevölkerung Europäer und zu Beginn des 21. nur noch 11 %, so werden es nach Berechnung der UNO am Ende dieses Jahrhunderts noch 4 % sein.

Christian Sewing, Chef der Deutschen Bank:

"Im Jahr 2000 kamen noch 41 der 100 wertvollsten börsenorientierten Unter-nehmen der Welt aus Europa - heute sind es nur noch 15."

Deutschland

"Wir glauben, uns als viertgrößte Volkswirtschaft immer noch mit China und den USA messen zu können. Aber mit Kalifornien überholt uns bei den derzeitigen Wachstumsraten schon jetzt ein einzelner Bundesstaat".

Noch Fragen ?

Demografischer Wandel: 7 Prognosen zur Weltbevölkerung 2050 (NZZ)

Guten Morgen

Wie viele Menschen mit Impfdurchbrüchen liegen eigentlich in den Krankenhäusern?

In den vergangenen vier Wochen meldete das RKI 4.151 neue Hospitalisierungen mit Covid 19 im Alter zwischen 18 und 59 Jahren. Davon waren 993 Patienten voll-ständig geimpft, das sind 23,9 Prozent Impfdurchbrecher.

Von den 518 Intensivpatienten der gleichen Altersgruppe waren 13,1 % vollständig geimpft. Also 86,9 % ungeimpft.

Aber: Bei 33,9 Millionen vollständig Geimpften zwischen 18 und 59 Jahren entspricht die Quote der hospitalisierten Impfdurchbrecher in dieser Altersgruppe 0,003 Prozent.

"Black Box Archiv"

Unten veröffentliche ich die aktuelle „Black Box“ von Stephan Paetow, der medial aufbereitete  Ereignisse der ver- gangenen Woche auf etwas andere Weise auf´s Korn nimmt:

Blick zurück nach vorn.

BLACKBOX KW 49

Baerbock lässt Diktatoren zittern

Die FDP streicht die Freiheit, Genosse Scholz macht Söder den Rang als Meister der simulierten Tatkraft streitig. Und Baerbock pumpt sich auf.

Zitate

Politbüro Feeling?

„Es ist für mich nicht der geringste Triumph, feststellen zu müssen, dass ganz Deutschland ein Jahr lang mal einen Hauch davon verspürt, wie es ist, von einer Handvoll Regierungsmitglie-dern bestimmt, gelenkt und beeinflusst zu werden.“

Katharina Witt

Laschet:

"Populär ist immer noch die Haltung, alles verbieten, streng sein, die Bürger behandeln wie unmündige Kinder",.
"Man kann nicht immer neue Grenz-werte erfinden, um zu verhindern, dass Leben wieder stattfindet".

Grüne

"Die eine Hälfte der Grünen ist beim Staat angestellt, die andere Hälfte lebt vom Staat". Guido Westerwelle

Datenschutz

"Die Deutschen schützen lieber Daten statt Menschen". Jan Fleischhauer

Schwere Straftaten

"Der Anteil der Asylbewerber an schwe-ren Straftaten ist etwa fünfmal größer als ihr Anteil an der Gesamtbevöl-kerung". Boris Palmer

Wurm

"Wer sich selbst zum Wurm macht, darf sich nicht wundern, mit Füßen getreten zu werden". Immanuell Kant

Berlin, Labor des Wahnsinns

"Wenn etwas den Berliner Senat auszeichnet, dann die Kombination aus Großsprecherei und Unfähigkeit. Wer sich fragt, wie eine rot-grün-rote Koalition auf Bundesebene aussehen würde, der bekommt in der Hauptstadt Anschauungsunterricht."

Jan Fleischhauer, Focus

Unglücke

„Mein Leben war voll von fürchterlichen Unglücken, die meistens gar nicht passiert sind.“
Michel de Montaigne, französischer Philosoph und Dichter

Corona-Krise

"Der Krieg (die Corana-Krise) ist eine viel zu ernste Sache, als dass man ihn den Militärs (Viriologen) anvertrauen könnte". Kurt Tucholsky

"In der Finanzkriese wäre niemand auf die Idee gekommen, deren Bewältigung Investmentbankern oder Hedge.Fonds-Managern zu überlassen". Eric Gujer NZZ

Einschränkung von Grundrechten

"Nicht der Bürger muss sich rechtfertigen, warum er ein Grundrecht ausübt, sondern der Staat muss sich rechtfertigen, warum und für welche Dauer er in Grundrechte eingreift"; VerfGH Saarland im 28.April 2020

Journalisten beteiligen sich an der Panikmaschine

"Journalisten haben eine Menge dafür getan, Angst zu schüren, indem sie relativ unkritisch ein um das andere Mal reproduziert haben, was ihnen von Politik und Wissenschaft geliefert wurde".

Jajob Augstein

Experten

"Experten müssen recht behalten, weil sie nicht falsch liegen dürfen".

Julian Reichelt

Politiker

"Wir sollten uns täglich daran erinnern, dass Merkel und ihre Ministerkollegen in Bund und Länder unsere Angestellten und nicht unsere Erzieher sind"

Und auch nicht deren Kinder, denen man eine Belohnung verspricht, wenn sie nur lange genug brav sind. Nach Christowph Schwennicke Cicero

Selbstverantwortung

„Der Mensch reift, wenn er aufhört zu glauben, dass die Politiker seine Probleme lösen.“

"Deshalb muss jeder Einzelne für sich selbst entscheiden: Will er dem Virus Widersacher oder dessen  Wirt sein?"

Nicolás Gómez Dávila

Partei-Autokratie (1)

"Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben". Walter Ulbricht, Staatsratsvorsitzender der DDR

Partei-Autokratie (2)

"Der Tag von Thüringen hat den finalen Beweis erbracht, dass das Modell der parlamentarischen Demokratie mit unabhängigen Bürgervertretern der Vergangenheit angehört. Es wurde ersetzt durch eine Parteienautokratie, deren Parlamentsvertreter nur noch willenlose Erfüllungsgehilfen ihrer links-gestrickten Eliten sein dürfen".

Thomas Spahn auf Tichys Einblick

Kommunisten

"Kommunisten unter freiheitlichen Bedingungen sind auch nicht mehr die Kommunisten, die sie einmal waren" Angela Merkel

Gorbatschow

"Nur wer was leistet, kann sich was leisten"

Michail Gorbatschow

Laschet ledert gegen ÖRR

„Es kann nicht sein, dass Sie in Deutschland alles kritisieren dürfen, vom Papst abwärts – nur nicht die Beiträge des Westdeutschen Rund-funks.“

„Alles ist staatlich garantiert, egal, ob es einer schaut oder nicht: Der Sender sendet.“

„Die einzigen, die da eine privilegierte Stellung haben, sind die Redakteure im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Jüngste Gutachten im Zuge der Beitragsdebatte bescheinigen ihnen überdurchschnitt-lche Gehälter.“

Dieter Nuhr zu China

Eine Reise nach China ist ein Blick in die Zukunft. Viele von uns denken, die Chinesen werden uns eines Tages überholen. Tatsache ist: Die können uns im Rückspiegel schon gar nicht mehr sehen. In China hat der Turbo-kapitalismus, den wir für unsozial halten, ein paar Hundert Millionen aus der Armut geholt. Das sollte auch bei aller kritischen Distanz auch Linke irritieren. In China ist man pragmatisch. Da wird die Ideologie der Realität angepasst, bei uns ist es umgekehrt.   

Franz Müntefering zu

Rechts- und Linksfaschisten

"Es wird Zeit, dass sich die Ver-nünftigen von links und rechts mit denen aus der Mitte zusam-mentun, damit die Bekloppten nicht länger das Sagen haben".
in 3nach9

Christian Lindner zum
Klima

"Wir werden den Planeten nicht retten, indem wir einen Morgen-thau-Plan für Deutschland umsetzen und die Deutschen zu veganen Radfahrern machen." Christian Lindner

"Die Welt"

Jeder fünfte Asylbewerber ist in Deutschland geboren

Damit erhält eine Aussage von Houari Boumedienne, Staatspräsident Alge-riens, vor der UN-Vollversammlung am 10.04.1974 einen "prophetischen"  Charakter:

"Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Halbkugel verlassen, um in die nördliche einzudringen aber sicherlich nicht als Freunde. Denn sie werden kommen, um sie zu erobern, indem sie die nördliche Halbkugel mit ihren Kindern bevölkern. Der Bauch unserer Frauen wird uns den Sieg bescheren."

Erdogan

„Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Kuppeln unsere Helme, die Minarette unsere Bajonette und Gläubige sind unsere Soldaten.“

Berufspolitiker

"Hier dominiert mit wenigen Aus- nahmen der Parteisoldat. Dieser Typus Berufspolitiker lebt nicht für die Politik, sondern von der Politik. Sein Ziel ist nicht die Beseitigung von Armut, Unbil-dung und Erderwärmung, sondern die Dienst-Limousine mit Chauffeur und der Sitz im Regierungsflugzeug" Gabor Steingart

Spaltung der Gesellschaft

"Diejenigen, die am lautesten die zunehmende "Spaltung" der Gesell- schaft beklagen und "Zusammenhalt" fordern, sind die Gleichen, die täglich Ressentiments gegen "Reiche", "Miethaie" usw. verbreiten. Wie das Verbreiten von Vorurteilen dazu beitra- gen soll, den "Zusammenhalt" zu för- dern, habe ich nie verstanden". Dr.Dr. Rainer Zittelman

Statista

"26,9 % aller befragten Politikjourna- listen stehen den GRÜNEN nahe"

Das erkennt man insbesondere an der Zusammensetzung der Polittalkshows, in denen GRÜNE als kleinste Oppositions-partei deutlich überepräsentiert sind

Tucholsky

"Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig".

Roland Tichy

"In Deutschland geht es nicht mehr um die Sache, sondern um „Moral“, wo Kritiker einfach „krank“ sind.

Damit lässt sich  mit politisch korrekter, gendergerechter Sprache jede Meinung erschlagen. Ziel sind Denk- und Äußerungsverbote für „körperlich nicht beeinträchtigte heterosexuelle weiße Deutsche ohne Migrationshintergrund, die keiner religiösen Minderheit ange-hören“.
Steffen Meltzer, Polizeibeamter

„Das Leben findet auf der Straße statt und nicht iin den Elfenbeintürmen oder beim Artikelschreiben an den Schreib- tischen  und in den Echokammern der Politiker und Journalisten in Berlin“

Glaubwürdigkeit der Medien

Haltung statt Fakten zählt. Doch die Leser reagieren anders als erwartet: Sie wenden sich von solchen Medien ab. Nur noch Lachen löst das Gerede von der „Fachkräfteeinwanderung“ aus oder die Zahlentricksereien, die steigende Gewaltkriminalität, Messer­attacken und Vergewaltigungen mit Fahrraddieb-stählen zu verrechnen, um nur ja eine sinkende Kriminalität auszuweisen.

Chiffren der Verschleierung bei Gewaltverbrechen wie „Einzelfall“, oder verschwiegene Täterbeschreibungen („Mann überfällt 56-Jährige“) lösen regelmäßig Hohn und Spott aus – und zerstören die Glaubwürdigkeit von Medien.

Roland Tichy

Zwei politisch total unkorrekte Aussagen

Jan Fleischhauer in „SPIEGEL-Online: „Dass der Arme manchmal vielleicht auch deshalb arm ist, weil er faul ist oder vom Alkohol verblödet, ist ein Gedanke, der in unserer auf sozialen Ausgleich bedachten Gesellschaft als so anstößig gilt, dass er nicht zugelassen werden darf. Ich habe kein Verständnis für Eltern, die ihre Kinder vor die Glotze setzen und sich lieber mit dem Handy beschäftigen, anstatt ihnen bei den Hausaufgaben zu helfen. Man sagt so schnell entschuldigend: Ach, die armen Hascherl am sozialen Rand, die wissen es nicht besser. Doch sie wissen es besser. Sie sind nur zu bequem oder zu gleichgültig, um entsprechend zu handeln. Auch in Teilen Asiens sind sie bettelarm, und trotzdem nutzen sie dort jede Gelegenheit, die sich ihnen bietet, ihren Kindern etwas beizubringen.“

 

Bernd Raffelhüschen, „Rentenpro-fessor“ aus Freiburg:

Junge Deutsche unter 35 Jahren können sich nicht mehr darauf verlassen, dass die gesetzliche Rente ihren Lebensstandard im Alter sichert – und zwar zurecht.

„Wir haben eine generationen- gerechte Rente. Die Generation, die viele Kinder in die Welt gesetzt hat, ist in ihrem Lebensstandard ge- sichert – die, die das nicht getan hat, muss die Last nun selber schul-tern.“

Außerdem sei die Rente auch insgesamt ein faires System. „Wer viel zahlt, kriegt viel, wer wenig zahlt, kriegt wenig. Die gesetzliche Rente in Deutschland schützt vor Altersarmut besser als andere auf der Welt“.

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