Willkommen bei Hans Reime
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Medien und Meinungen zur Coronakrise

"Manche Leute glauben, sie wüssten, was in der Welt passiert, wenn sie fersehen oder die Zeitung lesen. Dabei wissen sie nur, WAS gesendet wird und was IN der Zeitung steht"

nach Mark Twain

"Nichts ist schwieriger als der geordnete Rückzug aus unhaltbaren Positionen"

Carl von Clausewitz

"Jeden Tag etwas auf die gleiche Art und Weise zu machen und bessere Ergebnisse zu erwarten - ist Schwachsinn". Albert Einstein

"Die Pandemie ist erst besiegt, wenn alle Menschen auf der Welt geimpft  sind" - (Also nie!)

Angela Merkel

"Wir reden die ganze Zeit über Möglichkeiten und Maßnahmen, die wir schon im Mittelalter hatten: wegsperren und zumachen. Nach 500 Jahren sollte man in der Lage sein, die neuesten technischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts auch einzusetzen".

Prof. Schmidt-Chanasit

So machen das andere Landkreise

Positive Erfahrungen mit kostenlosen Schnelltests im Kreis Böblingen

Im Kreis Böblingen werden seit dem 8. Februar kostenlose Schnelltests für alle Bewohner des Kreises angeboten. In der ersten Woche nahmen 2.500 Menschen dieses Angebot an.

Neben den 2.500 kostenlosen Schnelltests für die Menschen, die im Kreis Böblingen gemeldet sind, wurden 600 Tests für Angehörige von Heilberufen aus anderen Kreisen durchgeführt. 23 der insgesamt 3.100 Tests fielen positiv aus.

Und alles geht digital!

Corona-Regeln immer irrer

Stehenbleiben kostet 50 Euro!

Unfassbare Szenen in deutschen Städten: Polizei macht Jagd auf angebliche Corona-Sünder

28.02.2021 - 10:06 Uhr

Es sind unfassbare Szenen, die sich derzeit in deutschen Städten abspielen. Um die immer schärferen und teils völlig überzogenen Corona-Regeln durchzusetzen, machen Ordnungshüter Jagd auf Spaziergänger und Jogger.

Dazu:

Aerosol-Forscher erklärt „Draußen sind wir zu 99,9 Prozent sicher“

Düsseldorf: Stehenbleiben verboten. Berlin und Sachsen: Maskenpflicht im Auto, Hamburg: Maskenpflicht beim Joggen

Der Corona-Wahnsinn und die Hilflosigkeit von Gesundheitsbehörden nimmt immer irrwitzigere Züge an.

Nachdem Berlin und Sachsen die Maskenpflicht im Auto beschlossen haben und Hamburg die Maskenpflicht beim Joggen an Elbe und Alster, an den Landungsbrücken und dem Jungfernstieg, bricht Düsseldorf den Rekord für die aberwitzigste Corona-Maßnahme:

"Verweilen" in der Altstadt, also Stehenbleiben und Sitzen, kostet nun ein Bußgeld! Immerhin darf man noch gehen.

Und das, obwohl namhafte Aerosolforscher, in erster Linie Prof. Scheuch, u.a. heute, 26.02., im MoMa, sagen: „Die Gefahr, sich draußen anzustecken, ist praktisch gleich Null“, es sei denn, man habe Face-to-face-Kontakte und würde sich im Außenbereich mindestens 5 bis 15 Minuten sprechend und eng gegenüber stehen, damit es zu einer Infektion komme, während man sich unterhalte.

Also beim Joggen, Radfahren und Spazierengehen ist das kaum zu befürchten. Anders mag es beim "Verweilen" ohne Abstand auf engem Raum aussehen.

Trotzdem: Corona sei in erster Linie ein Innenraumproblem – dort würden sich  99,9 % aller Infizierten anstecken. Deswegen sei es kontraproduktiv, Aufenthalte im Freien zu unterbinden und die Menschen so zu zwingen, sich in Innenräumen zu treffen.

"Beim Spazieren passiert garantiert nichts"

Der große deutsche Experte für Aerosole ist Dr. Gerhard Scheuch. Er ist Aerosol-Physiker, war von 2007 bis 2013 Präsident der Internationalen Gesellschaft für Aerosole in der Medizin und berät heute die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie viele pharmazeutische Unternehmen. (Aber nicht die Bundesregierung)

Gerhard Scheuch hält manche Maßnahme für "absurd" und ärgert sich über politisches Vorgehen. Er sagt in einem Interview auf ntv-Online:

Die Corona-Krise ist ein Innenraumproblem?

Die Corona-Krise ist ein „Innenraumproblem“ Das ist nicht nur meine Meinung, das ist die Meinung von vielen Wissenschaftlern, die auf dem Gebiet der Aerosol-Forschung arbeiten. Es ist ein Innenraum-Problem, weil sich die Menschen in Innenräumen anstecken. In China wurde in einer großen Untersuchung festgestellt, dass von über 7000 untersuchten Infektionen eine einzige im Freien stattfand.

Draußen joggen, spazieren gehen, sich treffen, dann kann im Grunde nichts passieren?

Nein. Da kann garantiert nichts passieren. Wenn Sie joggen, spazieren gehen, wandern, Ski fahren, rodeln, was auch immer, dann wird nichts passieren. Im Außenbereich kann nur dann etwas passieren, wenn Sie sehr lange sehr eng mit einer Person zusammenstehen, sich direkt gegenüberstehen und unterhalten. Aber ansonsten ist die Ansteckungsgefahr im Freien null.

„Längere Zeit“?

Bisher gingen wir davon aus, dass man ungefähr 5 bis 15 Minuten braucht, um sich im Freien zu infizieren, wenn man sich gegenübersteht. Diese Zeit könnte sich natürlich verkürzen, wenn die Mutanten wirklich so viel ansteckender sind, wie man im Augenblick berichtet. Dann sind es nicht mehr 5 bis 15, sondern 3 bis 10 Minuten. Das ist die Zeitspanne, mit der man rechnen könnte.

Wie sieht´s im Innenraum aus? Kann man sagen, wie viel Virus-Material angesammelt sein muss, damit sich jemand anderes infiziert?

Man weiß das noch nicht genau. Man geht im Augenblick davon aus, dass man zwischen 400 und 3000 Viren einatmen muss, damit eine Infektion starten kann. In China wurde auch festgestellt, dass 75 Prozent der Infizierten überhaupt keine Viren ausatmen. Das deckt sich ja mit den epidemiologischen Befunden, dass 75 Prozent der Leute niemanden anstecken.

Wie bewerten Sie, dass es diese Daten, dieses Wissen gibt, aber die politischen Maßnahmen dem entgegenzuwirken scheinen?

Nicht entgegenwirken. Aber sie werden nicht berücksichtigt. Das ärgert mich schon manchmal etwas. Dass man immer nur "Lockdown, Lockdown, Lockdown" proklamiert und solche gezielten Maßnahmen nicht wiedergibt, also einfach der Bevölkerung das nicht mitteilt. Eben: kurze Zeit, lieber mal ins Freie gehen, Ansteckung findet in Innenräumen statt, also trefft euch doch nicht so oft mit vielen Leuten, das ist doch die Gefahr. Aber dass man dann zum Beispiel nächtliche Ausgangssperren verhängt, das ist in meinen Augen absurd. Denn damit signalisiert man den Leuten ja: Achtung, draußen ist es gefährlich. Genau umgekehrt: Drinnen ist es gefährlich.

Sterben für Europa

Politiker begründen den Lockdown insbesondere damit, dass jeder Corona-Tote einer zu viel sei und alles unternommen werden müsse, um diese möglichst zu vermeiden. Jetzt machte Bundestagspräsident Schäuble bei Maischberger eine entlarvende Äußerung.

Maischberger fragte, ob der deutsche Staat gegenüber seinen Bürgern die Fürsorgepflicht verletzt und vermeidbare Todesfälle dadurch provoziert habe, da jede Impfung, die zu spät komme, die nicht vergeben werden könne, zu Todesfällen führen könne.

Dazu Schäuble nach längeren Plattitüden:

„Der Ansatz war richtig, es in Europa weit zu beschaffen, obwohl der ein bisschen komplizierter ist. Den Preis muss man zahlen, wenn man Europa stärker will“

Der fehlende Impfstoff kostet europaweit Zenhntausende Coronatote und Schäuble meinte, den Preis müsse man zahlen, wenn man Europa stärker wolle. Das zeigt, dass politisch eine Ideologie wichtiger ist als Menschenleben. Unfassbar!

Man stirbt nicht so einfach an Corona

Sterben Patienten an oder mit Corona? Obduktionen an der Uniklinik Hamburg-Eppendorf zeigen: Die meisten der untersuchten Toten sind Covid-Sterbefälle.

Entgegen der Empfehlung des RKI hat das Institut für Rechtsmedizin am UKE 735 an covid-19 verstorbene Infizierte nach dem Motto: „Von den Toten lernen“ obduziert.

  • Nur bei einem Prozent der Obduzierten wurden keine relevanten Vorerkrankungen festgestellt. Die Todesursache war trotzdem Covid-19
  • Zugleich zeigt die Untersuchung, dass 99 Prozent von ihnen unter teils mehreren Vorerkrankungen litten.
  • 88 Prozent der Obduzierten gab es mindestens drei Vorerkrankungen, vor allem Bluthochdruck, chronische Niereninsuffizienz, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), bösartige Tumorerkrankungen oder Diabetes. 20 Prozent der Verstorbenen wiesen ein krankhaftes Übergewicht auf.
  • Trotzdem sind die an Covid-19 verstorben - die meisten in Folge von Lungenembolien, Multiorganversagen oder einer Sepsis.
  • In sieben Prozent der Fälle waren die Verstorbenen zwar mit dem Sars-CoV-2-Erreger infiziert, die Infektion war aber nicht todesursächlich. "Das waren Herzinfarkte, Lebererkrankungen oder Entzündungskonstellationen - vollkommen unabhängig vom Virus" so der Institutsleiter.
  • Die Hälfte der Verstorbenen war älter als 83 Jahre, 75 Prozent waren älter als 76. Zudem waren die verstorbenen Männer statistisch etwas jünger als die Frauen, und es starben mehr Männer als Frauen.
  • Lediglich sieben Obduzierte waren jünger als 50 Jahre, und von diesen wiederum gab es niemanden, der nicht auch eine erhebliche Vorerkrankung aufgewiesen hätte.
  • Zwei Drittel der Todesfälle ereigneten sich während der zweiten Pandemie-Welle ab Oktober, die meisten im Dezember.

Institutsleiter Ondruschka:

  • „Das höchste Risiko an einer Covid-19-Erkrankung zu versterben, ist somit eindeutig das hohe Lebensalter und damit einhergehend Risikofaktoren im Sinne gravierender Vorerkrankungen“,
  • Man habe bei den Obduzierten lediglich ein Prozent gefunden, bei denen es keine Vorerkrankung gegeben hätte.

Es gibt angesichts dieser Datenlager also kaum noch einen Zweifel: Sars-CoV-2 ist eine Gefahr für die Alten mit Vorerkrankungen, alle anderen haben zumindest keine tödlichen Verläufe zu befürchten.

Die Alten und Vorerkrankten noch effektiver zu schützen, muss daher das Ziel allen politischen Handelns sein. Wer diese Latte reißt, der will von den Toten nichts lernen.

zu den Artikeln: in >>> CICERO und >>> n-tv-Online

Überzogener Polizeieinsatz in Hamburg: Rechtfertigung statt Entschuldigung

Die Hamburger Polizei rechtfertigt sich für einen völlig unverhältnismäßigen Einsatz gegen einen 17-Jährigen, der seine Freunde umarmte und abklatschte. Die Coronamaßnahmen machen es möglich, dass "partyartige Treffen" zum Anlass für "Schwerpunkteinsätze" erklärt werden.

Das passt zu meinem Artikel und dem vorstehenden

Ausflügler halten Polizei auf Trab - ntv 21.02.2021

Schnee und Eis sind passé: An vielen Orten Deutschlands lockt das schöne Frühlingswetter die Menschen nach draußen. Was eigentlich in Sachen Corona und Aerosole ein guter Umstand ist, sorgt mancherorts dann doch wieder für risikoreiche Begegnungen. Die Polizei ist im Dauereinsatz.

 

 

Setzt die Polizei ihren guten Ruf in der Corona-Krise aufs Spiel, weil sie bisher unbescholtene Bürger unverhältnismäßig hart belangt?

Vor dem Hintergrund der notwendigen Unterstützung der Polizei durch die Bevölkerung bei der Verbrechensbekämpfung und der Tatsache, dass Polizei-beamte im Einsatz immer weniger unterstützt, ja sogar behindert werden, bewegt es mich schon eine Weile, wie sich die Berichte über kleinliches Einschreiten von Polizeibeamten gegenüber unbescholtenen Bürgern bei Verstößen gegen Corona-Maßnahmen häufen.

Das Thema liegt mir als ehemaliger Polizeibeamter in Leitungsfunktionen besonders am Herzen.

 

Dabei geht es mir nicht um „Querdenker“ oder um nicht angemeldete Demonstrationen, sondern um ganz normale Bürger mit Familien und Kindern, die bisher mit der Polizei höchstens als Verkehrsteilnehmer konfrontiert wurden und den guten Ruf der Polizei in Umfragen geprägt haben.

Allerdings scheint das der Polizeivizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig anders zu sehen. Heute, 18.02.2021, titelt die Goslarsche Zeitung:

Polizei stellt in der Region 8200 Corona-Verstöße fest.

Polizeivizepräsident: "Wir werden nicht müde, die Regeln zu überwachen". 

Kritiker kommentieren das süffisant: "Wenigstens in der Coronakrise reagiert der Staat mit der ganzen Härte des Gesetzes".

Deswegen droht In der Coronakrise die Stimmung zu kippen. Die Negativerfahrungen bisher Unbescholtener scheinen zuzunehmen.

Beispiele:

  • BILD: "Irre Verfolgungs-Szenen in Hamburg. Polizei jagt Jugendlichen durch Park! ...weil er gegen Corona-Regeln verstoßen hatte"
  • NDR: „Bußgelder verhängt: Allein am vergangenen Wochenende, an dem die Situation eigentlich vergleichsweise entspannt war, wurden laut Angaben des Landkreises Goslar in etwa 180 Fällen Bußgelder verhängt, weil Besucher sich an beliebten Ausflugsorten nicht an die Corona-Regeln hielten“.
  • BILD: „Erschreckende Bilder aus allen Teilen Deutschlands. Heute z.B.: Polizisten in Uniform und auf Schlittschuhen verfolgen auf dem Steinhuder Meer bei strahlendem Sonnenschein Bürger, ebenfalls auf Schlittschuhen, die eigentlich zu Hause sitzen und sich das schöne Wetter durchs Fenster anschauen sollten“.
  • „Im Landkreis Tirschenreuth in der Oberpfalz wurde ein Liebespaar nachts im Auto in flagranti von Uniformierten erwischt. Ein heißes Bußgeld war fällig für das nächtliche Liebesspiel im Eiskalten. Schließlich herrschte Ausgangssperre“.
  • „Polizei sprengt kleine Runde – geht´s noch? Nachbarn sitzen besinnlich beisammen, trinken Kaffee, halten Abstand. Dann rücken acht Beamte mit Schutzwesten an und beenden das Treffen“.
  • „Ruppiger Polizeieinsatz: Tränen am Schlittenberg Eine Mutter wendet sich nach einem Polizeieinsatz an einem Münchner Schlittenberg an OB Reiter. Sie beschwert sich über das Auftreten der Beamten“.
  • „Kratzer, Blut, eine gebrochene Hand – aber keine Party - Was lief schief bei diesem Polizei-Einsatz?“
  • „Eine „Currywurst-Razzia“ der Polizei in einem Lokal im Süden Essens sorgt für Diskussionen. War der Einsatz unverhältnismäßig, wie manche meinen?“
  • „Kinder verstießen gegen Corona-Regeln: Polizeieinsatz umstritten. Eine Vielzahl von unerlaubten Treffen beschäftigt derzeit die Polizei in Unterfranken. 26 Einsätze wegen Verstößen gegen die Kontaktbeschränkungen zählten Beamte allein am vergangenen Wochenende. Ein Einsatz ist aber noch Tage später umstritten“.

Das veranlasste Peter Hahne, ehemals TV-Moderator beim ZDF, Autor und Evangelist zu einem Artikel mit dem Titel

Polizei entfremdet sich von der Bevölkerung

wobei insbesondere die Kommentare dazu interessant sind und den Titel zu bestätigen scheinen.

Hahne schreibt, dass er erst kürzlich einen Polizeieinsatz auf einem Spielplatz erlebt habe, als vier Uniformierte harmlose Kinder von Rutsche und Klettergerüst vertrieben haben. Kinder! Wahrscheinlich hätten die vormittags noch zusammen in der KITA gespielt.

Er erinnert daran, dass alles im Frühling begann, als ein Pärchen in Würselen 400 Euro Bußgeld zahlen musste, weil es sein Eis zu dicht am Café verzehrte, und die dann auch noch gemeinsam auf einer Parkbanksaßen. Eisessen ohne Abstand! So etwas ging gar nicht.

Er fragt sich, ob es der Anstand den Polizisten nicht geboten hätte, Augenmaß zu wahren und „Gnade vor Recht“ ergehen zu lassen wie auch beim Einschreiten gegen Menschen, die sich beim Spazierengehen bei schönsten Wetter kurzfristig zu nahe kommen oder ohne Maske auf leeren Innenstadtstraßen unterwegs sind.

Und er setzt fort, dass sich die Polizei immer mehr vom Volk entfremde. Polizei und Bevölkerung würden Feinde. Merke niemand, was auf dem Spiel stünde? Die einen seien per se gegen die Polizei, die anderen würden es immer mehr. Kinder, die solch brutale Einsätze erleben, würden nachhaltig „irritiert“. Ihnen werde man nichts mehr erzählen können vom Freund und Helfer. Obwohl der Großteil der Beamten das immer noch sei.

Weiter schrieb er: Als „Ehrenkommissar“ der Bayrischen Polizei, schäme er sich. Aber viel mehr sei er erschüttert und verzweifelt, wie die Polizei das letzte Vertrauen, die letzte Solidarität und öffentliche Unterstützung der Bürger leichtfertig verspiele. Und zwar vor allem ihre Autorität, ohne die man gleich einpacken könne. Ja, leichtfertig! Und er fragt: „Gibt es denn niemanden, der dem Treiben Einhalt gebietet? Keine Familienväter auf der Wache oder in der Polizeiführung, die eindringlich vor solchem Wahnsinn warnen?“

Warnen? Die Polizeiführung könnte spezielle Corona-Leitlinien oder Einsatzrahmen erlassen. Allerdings - siehe oben. Polizeibeamte befinden sich dabei in einer Zwickmühle. Einerseits haben sie dienstliche Vorgaben umzusetzen, andererseits verfügen sie über eine fundierte Fachhochschulausbildung mit hoffentlich ausgeprägtem Urteilsvermögen. Sie sind daher nicht nur Befehlsempfänger.

Das sollte jeden Polizeibeamten befähigen, eigenverantwortlich gesetzmäßig zu handeln, wobei es vornehmste Aufgabe der Polizei ist, konkrete Gefahren abzuwehren.

Ohne zu sehr ins Juristische abzugleiten, gilt grundsätzlich Folgendes:

Sowohl beim Anordnen von Maßnahmen zur Gefahrenabwehr als auch bei der Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten, hat jeder Polizeibeamte einen Ermessensspielraum, den er nach seinem pflichtgemäßen Ermessen ausschöpfen kann.

Bei der Gefahrenabwehr hat er in erster Linie solche Gefahren abzuwehren, bei denen ein Schadenseintritt unmittelbar und absehbar und nicht irgendwann eintreten wird.

Gibt es mehrere mögliche und geeignete Maßnahmen, um diese konkrete Gefahr abzuwehren, hat der Polizeibeamte diejenige zu wählen, die den Einzelnen am wenigsten beeinträchtigt, wobei die Maßnahme nicht zu einem Nachteil führen darf, die zu dem erstrebten Erfolg erkennbar außer Verhältnis steht.

Aus dieser Rechtslage wird deutlich, dass es eine Vielzahl von Möglichkeiten gäbe, z.B. entweder Abstandsregeln oder eine Maskenpflicht einvernehmlich und ohne größeren Zwang durchzusetzen.

Der Gesetzgeber hat aber darüber hinaus Verstöße u.a. gegen Abstandsregeln, Maskenpflicht, Ausgangssperren zu Ordnungswidrigkeiten erklärt und mit drastischen Bußgeldern bedroht.

Aber anders als bei der Verfolgung von Straftaten haben Polizeibeamte auch bei der Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten einen Ermessensspielraum, den sie ausschöpfen können.

Polizeibeamte können, müssen aber im Einzelfall nicht eingreifen, wenn das nach ihrem pflichtgemäßen Ermessen nicht erforderlich erscheint.

Sie müssten also nicht kleinlich sein und könnten durchaus „Gnade vor Recht“ ergehen lassen, was dem Ansehen der Polizei in dem Teil der Öffentlichkeit sicherlich nicht abträglich wäre, auf dessen Unterstützung sie auch nach Corona weiter angewiesen sein wird.

Ansteckung im Außenbereich nahezu ausgeschlossen

Dr. Gerhard Scheuch, ist Aerosol-Physiker. Im Morning Briefing Podcast von „Steingarts Morning-Briefing“ widerspricht er gängigen Klischees und schärft unseren Blick für das eigentliche Infektionsgeschehen.

Der Virologe weiß fast alles über das Virus aber nichts darüber, wie das Virus von einem Menschen zum anderen gelangt. Das ist das Spezialgebiet des Physikers, genauer gesagt des Aerosol-Physikers.

Der große deutsche Experte für Aerosole, ist Dr. Gerhard Scheuch. Er ist Aerosol-Physiker, war von 2007 bis 2013 Präsident der Internationalen Gesellschaft für Aerosole in der Medizin und berät heute die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie viele pharmazeutische Unternehmen. (Aber nicht von der deutschen Politik).

  • Scheuch rät er angesichts von so mancher Zufallsbegegnung im Supermarkt, am Arbeitsplatz oder beim Joggen, die uns zu dicht erscheint, zur Gelassenheit.
  • Bei den Coronaviren, mit denen wir es jetzt zu tun haben, brauche man mindestens fünf bis 15 Minuten relativ dichten Zusammenstehens, um sich direkt zu infizieren.
  • Das würde bedeuten, dass unsere Angst vor der flüchtigen Nähe mit Unbekannten oft unbegründet ist:
    Bei einem Vorbeigehen könne man sich nicht anstecken. Das sei unmöglich. Da kriege man einfach viel, viel zu wenige Viren ab, als dass die Infektion starten könne.
  • Ohnehin komme es keineswegs bei jedem Kontakt, auch nicht bei jedem langanhaltenden Kontakt mit einem Corona-Infizierten, zur Erkrankung.
  • Es sei im Augenblick so, dass nur etwa zehn bis 15 Prozent der Infizierten überhaupt andere anstecken.
    Das wiederum liege daran, dass nicht jeder Infizierte in gleicher Weise Viren in die Atemluft emittiere.
  • Scheuch zitiert Studien, nach denen 73 Prozent der Patienten überhaupt keine Viren ausgeatmet haben. Aber sie hätten einen Patienten gefunden, der pro Minute 400.000 Viren ausgeatmet habe. Wenn sie mit so einem zusammensäßen, dann könne es schon mal knallen.
  • Das Maskentragen im Freien entbehre jeder Wissenschaftlichkeit und sei völliger Unsinn. Man brauche im Freien keine Maske

Jetzt kommt es vor Ort drauf an

Treffender als Katharina Witt kann man es kaum ausdrücken, die heute in der Goslarschen Zeitung wie folgt zitiert wird:   „Als Kapitän, inmitten eines Sturms mit meterhohen Wellen, kann ich doch nicht im Leuchtturm sitzen, mit dem Fernglas den Horizont nach Gefahrenquellen absuchen und Durchhalteparolen über Funk durchgeben“.

Deshalb ist das Corona-Krisenmanagement im Landkreis Goslar, wenn es denn so etwas gibt, jetzt besonders gefordert.

Es reicht nicht mehr, Infektionszahlen zu zählen und nach Hannover zu melden. Jetzt heißt es, aktiv zu werden. Es muss schon mehr als verwundern, dass ausgerechnet während des Lockdowns die Infektionszahlen im Landkreis Goslar Rekordwerte erreichten und die Zahl der Corona-Toten explodierte, ohne dass sich irgendein Verantwortlicher öffentlich dazu geäußert hat und wirksame Gegenmaßnahmen erkennbar eingeleitet wurden

Nach den neuesten Beschlüssen kommt es jetzt auf die Regionen an wie´s weitergeht. Jetzt geht es darum, das Infektionsgeschehen aktiv zu bekämpfen, um dauerhaft eine Inzidenz von unter 35 pro 100.000 Einwohner, möglichst Richtung 10, zu erreichen. Und das wäre möglich, wenn es endlich gelänge, das Eindringen des Virus in die Alten- und Pflegeheime wirksam zu unterbinden. Ohne diese Infektionen hätte der Inzidenzwert höchstens bei 45 gelegen und würde aktuell etwa 20 betragen.

Denn davon hängt es jetzt ab, ob sich hier das Leben wieder in Richtung Normalität entwickeln kann.

Wo war / ist der Boris Palmer von Goslar?

Laut GZ kommt von Ortsfürsten der SPD harsche Kritik am Goslarer Winter-Krisenmanagement. Wie wäre es denn mal, harsche Kritik am Corona-Krisenmanagement des Landkreises Goslar und den Verantwortlichen in den Corona-Hotspots zu üben. Seit Monaten wird gefordert, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen besonders vor Corona-Infektionen zu schützen. Hier vor Ort ist eine derartige Strategie nicht erkennbar.

Hier werden mehr als 50 Prozent aller Infektionen in diesen Einrichtungen festgestellt und während des Lockdowns sind 60 Personen verstorben, etwa doppelt so viele wie seit Beginn der Pandemie.

Bis zum Lockdown waren die Inzidenzwerte im Landkreis Goslar unter 35/100.000 Einwohner und ohne die Corona-Ausbrüche in Pflegeheimen in Seesen, Goslar, Langelsheim, Vienenburg und Harzburg, wäre das auch so geblieben. Doch trotz hartem Lockdown, schnellten die Zahlen in die Höhe. Spätestens da hätte ein vorausschauendes Krisenmanagement erkennen müssen, dass ein Lockdown eindeutig nicht ausreicht, um die Hochrisikogruppe zu schützen.

Gastronomie, Geschäfte und Schulen zu schließen, bringt Bewohnern von Pflegeheimen erstmal wenig, Die gehen da sowieso nicht hin. Entscheidend ist allein, dass das Virus nicht ins Heim kommt. Und zu deren Schutz, soweit erkennbar, wurde zu wenig getan. Wo war / ist der Boris Palmer von Goslar?

Geimpfte sterben an Vorerkrankungen. Ungeimpfte an Covid-19

Kölner Rechtmediziner untersuchen ungeklärte Todesfälle nach Covid-19 Impfung.

Laut "Panorama" sind derzeit 113 Menschen nach einer Impfung verstorben, angeblich an ihren erheblichen Vorerkrankungen. In diesem Fall sieht man sich an, wieviel Menschen in dem Alter im Durchschnitt sterben und wenn dieser Schnitt eingehalten wird, sind die halt an Vorerkrankungen gestorben. Deshalb schließt das Paul-Ehrlich-Institut aus, dass ein Zusammnehang mit der Injektion bestehen könnte.

Merke:

Hat man erhebliche Vorerkrankungen, ist nicht geimpft und mit Covid-19 infiziert, stirbt man mit oder an Corona.

Hat man erhebliche Vorerkrankungen und eine Impfung, ist man an den Vorerkrankungen verstorben.

Für wie dämlich muss man uns halten?

Gab es Todesfälle durch Covid-19-Impfungen? (Focus)

Angela Merkel: „Im Großen und Ganzen ist nichts schiefgelaufen“. (Focus)

Bei der Beschaffung der Impfstoffe ist einiges schiefgelaufen. Doch Kanzlerin Angela Merkel erkennt die Realität weiterhin nicht an, verweigert Einsicht und beschwichtigt starrsinnig. Erstaunlich, dass dies ihren Beliebtheitswerten in der Bevölkerung bisher keinen Abbruch tut.

  • Wäre „im Großen und Ganzen nichts schiefgelaufen“, dann gäbe es längst genug Impfstoff mindestens für alle Älteren, und in den Alten- und Pflegeheimen müssten die Menschen nicht sterben wie die Fliegen
  • Wäre „im Großen und Ganzen nichts schiefgelaufen“, dann müssten wir jetzt nicht ausgerechnet auf die Potentaten Putin und Xi hoffen, darauf, dass der chinesische und vor allem der wohl hoch wirksame russische Impfstoff so schnell wie möglich in Europa zugelassen wird
  • Wäre „im Großen und Ganzen nichts schiefgelaufen“, dann würde wohl kaum das Vertrauen der Menschen in die Problemlösungs-Fähigkeit von Bund und Ländern immer weiter sinken. Es ist jetzt circa bei 50 Prozent angekommen
  • Wäre „im Großen und Ganzen nichts schiefgelaufen“, dann hätte die Bundesregierung längst eine Tempo-Prämie für die Impfstoff-Entwicklung beschlossen,
  • Wäre „im Großen und Ganzen nichts schiefgelaufen“, dann müssten die Hauptverantwortlichen, Angela Merkel für die Bundesregierung und Ursula von der Leyen für die EU-Kommission, nicht dauernd Nebelkerzen werfen, um ihre Verantwortung zu verschleiern.
  • Fazit: Im Großen und Ganzen ist aber eine Menge schiefgelaufen. Das weiß inzwischen auch so gut wie jeder. Ursula von der Leyens Kommunikation, andere aus ihrem eigenen Team ins Scheinwerferlicht zu schieben, schadet ihr inzwischen enorm. Und Angela Merkels Kommunikation blendet die Realität aus. Die Kanzlerin beschwichtigt und bleibt starrsinnig, wenn es um Fehler bei der Impfstoff-Beschaffung geht. Erstaunlich, dass dies ihren Beliebtheitswerten (noch?) keinen Abbruch tut.

Als Trump für Milliarden Impfstoff einkaufte, schlief Europa den Schlaf der Gerechten

von Gabor Steingart – Focus-Online

Wer verstehen will, warum in den USA 23,54 Millionen Menschen geimpft sind und in Deutschland nur 1,99 Millionen Menschen, muss sich mit den Ambitionen der Staaten und der Geschwindigkeit ihrer jeweiligen Impfprogramme befassen. Erst im Vergleich zwischen US-Regierung und EU-Kommission wird das Ausmaß des europäischen Versagens deutlich.

Zunächst setzte Trump den Vier-Sterne-General Gustave F. Perna als Chief Operating Officer des Programms ein, während in der EU die Kinderpsychologin Stella Kyriakides aus Zypern die Impfstoffbeschaffung koordiniert

 

Wie alles begann:

  • Am 20.April sickert durch, dass Trump unter dem Namen „Operation Warp-Speed“ den Amerikanern bis zum Jahresende Hunderte Millionen Dosen eines Impfstoffs zur Verfügung stellen will. „Warb-Speed“ ist der fiktive Name des „Raumschiffs Enterprise“, das damit schneller als Lichtgeschwindigkeit fliegen konnte. Also Impfen in "Lichtgeschwindigkeit".
  • "Warp-Speed" kann auf ein Budget von 10, später 18 Mrd. Dollar zurückgreifen
  • Am 21. Mai schlagen die amerikanischen Aufkäufer um ersten Mal zu: Auf Verdacht und zunächst ohne Zulassung wird über die nächsten Monate bei fünf potenziellen Corona-Impfstoffherstellern, bei Moderna, AstraZeneca, Pfizer (samt dem Partner BioNTech), Johnson & Johnson sowie Merck, eingekauft.
  • Erst am 17. Juni legt die EU eine europäische Impfstoffstrategie vor. Budget oder Verträge gibt es zu diesem Zeitpunkt nicht. – mit niemandem-. Die Kommission befasst sich auch nicht mit dem Kauf von Impfstoff. Sie will erst mal eine Plattform entwickeln. Um die Wirksamkeit möglicher Impfstoffe zu überwachen
  • Am 22. Juli wir der Kooperationsvertrag zwischen der US-Regierung und Pfizer/BioNTech bekanntgegeben. 600 Mio. Impfdosen für 1,95 Mrd. Dollar
  • Europa bildet von Anfang an das Schlusslicht der Aufkäufer. Der erste wirkliche Kaufvertrag mit AstraZeneca tritt am 27. August in Kraft. Am 18. September besiegelt die EU-Kommission einen zweiten Vertrag mit den Herstellern Sanofi und GlaxoSmithKline. Zulassung steht in den Sternen. Am 7. Oktober genehmigt die EU-Kommission einen dritten Vertrag mit Johnson & Johnson. Impfstoff bis heute nicht verfügbar
  • Erst am 11. November 2020 – fast vier Monate nach den USA – billigt die EU-Kommission den zwischenzeitlich ausgehandelten Liefervertrag mit BioNTech/Pfizer über bis zu 300 Millionen Impfdosen. Und am 25. November mit Moderna.

Fazit:

EU und das Impf-Debakel: Kein Raumschiff Enterprise, sondern eine Weinbergschnecke. Dabei stellt sich auch die Grundsatzfrage: Ist die EU überhaupt in der Lage, in  einem Verbund von 26 Staaten "Katastrophen mit historischem Ausmaß" besser in den Griff zu bekommen als ein Nationalstaat?

USA hängen Deutschland beim Impfen weiter ab (WELT)

Rund 20 Millionen Amerikaner, sechs Prozent der Bevölkerung, haben bereits die erste Covid-Impfung erhalten. Das sind weit mehr als in Deutschland, wo diese Quote bei knapp zwei Prozent liegt. Ein Prozent der Amerikaner haben bereits zwei Impfdosen erhalten.

Derzeit werden in den USA Tag für Tag im Schnitt 1,1 Millionen Impfungen verabreicht. Doch der neuen amerikanischen Regierung geht es nicht schnell genug voran. „Ich denke, dass wir in der Lage sein werden, das auf 1,5 Millionen Impfungen pro Tag zu bringen“, sagte Präsident Joe Biden am Montag. 1,5 Millionen Impfungen am Tag – das ist fast annähernd so viel, wie Deutschland in vier Wochen an Erstimpfungen seinen Bürgern verabreicht hat (1,6 Millionen Erstimpfungen).

„Das ist alles furchtbar“

Wie die Kanzlerin in der Corona-Krise die Nerven verliert

Von Alexander Kissler NZZ

Der Ton zwischen Politik und Bevölkerung wird gereizter. Angela Merkel und andere deutsche Spitzenpolitiker reagieren dünnhäutig auf Kritik und nehmen die Bürger in die Verantwortung. Den Blick auf eigene Versäumnisse scheuen sie jedoch.

  • Dem letzten sächsischen König wird der Satz «Dann macht doch euern Dreck alleene!» zugeschrieben. So treffend fasst dieser Satz auch das Wesen aller Politik zusammen. Diese sieht sich oft Situationen gegenüber, die sie nicht beeinflussen kann. Dann bleibt nur die Arbeit am Unvermeidlichen – oder die Flucht zur beleidigten Leberwurst.
  • Auch die Kanzlerin scheint der Versuchung zur trotzigen Pampigkeit zu erliegen. Die Nerven liegen blank. «Was wollen wir denn jetzt noch meckern?» antwortete sie auf die Frage nach dem schleppenden Impfverlauf und lobte Biontech und deren Mitarbeiter. Niemand wirft den Impfstoffproduzenten aus Mainz jedoch vor, Faulpelze zu sein. Aber es gibt begründete Kritik an der mangelnden Verfügbarkeit der Vakzine in Deutschland und dem – verglichen mit anderen Ländern – langsamen Impftempo.
  • Kritik als «meckern» zu verunglimpfen, zeugt von einem seltsamen Bewusstsein für die Art und Weise, in der die Regierung mit der Bevölkerung kommunizieren sollte.
  • Merkels Ausbruch ist sinnbildlich. Je lauter die Kritik am deutschen Anti-Corona-Management in der Bevölkerung wird, desto harscher fallen die Retourkutschen mancher Politiker aus.
  • Am Beginn des neuen Jahres scheint für die Kanzlerin angesichts weiterhin hoher Infektionszahlen klar: „Die Menschen» waren nicht folgsam genug“
  • Spahn münzte Kritik an seiner mäßig erfolgreichen Bestellpraxis und an der Trägheit des deutschen Gesundheitssystems um in die allgemeine Warnung vor einem «Jahr der Schuldzuweisungen». Die Frage nach der politischen Verantwortung wird faktisch zur Schuldzuweisung an den, der fragt.
  • Gleiches gilt für Söder, der in Bayern auf die derzeit höchste Zahl an Neuinfektionen blickt, trotz Söders markigen Worten und seinem Beharren, die Corona-Krise sei «Bewährungsprobe und Charaktertest» für alle.
  • Gemeint ist offenbar der Charakter der anderen, der Bürger, an deren Verhalten sich entscheide, ob das Land die Krise überwindet. Söder will wie Merkel und Spahn das eigene Tun von Kritik fernhalten, indem er den Blick nach vorne empfiehlt, weg von möglichen Fehlern in der Vergangenheit.

>>> zum Artikel

Merkel beklagt in geheimer Videoschalte Behördenversagen

In einer Videoschalte soll sich Merkel laut BILD mit führenden Unions-Politikern zu Behördenversagen und Kontrollverlust geäußert haben. Die Kanzlerin wird unter anderem so zitiert:

  • „Uns ist das Ding entglitten“
  • „Wir müssen auf eine Inzidenz unter 50 kommen, aber jetzt freuen sich alle, wenn wir unter 200 sind. Das ist alles furchtbar. Man nennt es Naturkatastrophe.“
  • „Die Gesundheitsämter haben keine Fähigkeit mehr zur Kontaktnachverfolgung.“  
  • „Die wurden im November verpflichtet, eine einheitliche Software einzuführen", so die Kanzlerin. Doch nur ein Drittel der Ämter seien bisher an das System angebunden. „Es gibt viele Ausreden."
  • „Wir müssen noch strenger werden, sonst sind wir in 14 Tagen wieder da, wo wir waren",
  • Durch die Mutationen lebe Deutschland "auf einem Pulverfass".
  • „Hundertmal habe ich die Frage in den Runden gestellt: Warum können wir die Reisen nicht verbieten?“,
  • „Dann bekomme ich immer die auf ehemalige DDR-Bürger gemünzte Antwort, dass wir ein freies Land sind. Man kann zwar 15 Kilometer Sperrzone einführen, aber es ist schwer, Reisen in die Welt zu verbieten.“
  • Sie wolle daher „Reisen unattraktiv, unangenehm machen“ und ein härteres Grenzregime einführen. 
  • "Wir müssen den Flugverkehr so ausdünnen, dass man nirgendwo mehr hinkommt",
  • "Wir brauchen ein härteres Grenzregime."
  • „Wir können jetzt nicht über Öffnungen sprechen“, ein Ende des Lockdowns sei keineswegs sicher.
  • „Wir müssen andersrum öffnen als beschlossen: erst Kitas und Schulen, dann Geschäfte, dann Restaurants.“

Dass sie sich so in der Sitzung geäußert hat, wurde RTL inzwischen von Teilnehmern bestätigt.

"Fielen solche Sätze öffentlich, bliebe danach eigentlich nur der Rücktritt. Es wäre das Eingeständnis, nichts bewirkt zu haben, eine politische Kapitulation" (Alexander Kissler)

USA auf dem Weg zu „Zero Covid“ – und Deutschland droht der Jo-Jo-Lockdown

Von Thomas Straubhaar 26.01.2021 (WELT)

Die USA dürften als eines der ersten westlichen Länder „Zero Covid“ erreichen. Nach einem Chaos-Start hat Amerika die Pandemie offensiv bekämpft – mit Impfungen und ohne das Land dicht zu machen. In Deutschland rächt sich jetzt die Liebe zur Alternativlosigkeit.

Seine Thesen:

  • Wenn alles wie erwartbar läuft, werden die USA als eines der ersten westlichen Länder überhaupt „No Covid“ erreichen. Seriöse Szenarien zeigen auf, dass sich die USA bereits zu Sommerbeginn einer Herdenimmunität nähern werden.
  • Rund ein Drittel der Bevölkerung dürfte bis Anfang Juli durch Impfungen vor einer Corona-Infektion geschützt sein. Ein weiteres Drittel könnte durch eine überstandene Corona-Erkrankung immunisiert sein. Sobald zwei Drittel der Bevölkerung gegen Ansteckung und Weiterverbreitung gefeit sind, sollte nach allen gängigen wissenschaftlichen Simulations-rechnungen die Pandemie rasch auslaufen.
  • Ausgerechnet die USA machen es also den meisten anderen westlichen Demokratien vor, wie sich eine Pandemie wirkungsvoll und rasch überwinden lässt – und das nach einem Beginn, der chaotisch und katastrophal verlief und immens hohe Opferzahlen und Todesfälle verursachte.
  • Aber eben auch mithilfe einer Politik, die nicht einen Moment lang ängstlich das Heil in einer defensiven „Zero Covid“-Strategie suchte, alles dichtmachen, die Bevölkerung in eine soziale Isolation und die Wirtschaft in eine Schockstarre versetzen wollte.
  • Vielmehr wurde in den USA von Anfang an eine offensive Herangehensweise gewählt. Unstrittig ist, dass dadurch zunächst Infektions- und Sterbezahlen weit stärker nach oben schnellten als anderswo – beispielsweise in Deutschland.
  • Vertieft zu analysieren verbleibt jedoch, wie am Ende die Schlussbilanz aussehen wird, wenn auch die indirekten Schäden für das übrige Gesundheitswesen, die Wirtschaft und das gesellschaftliche Zusammenleben auf das Wohlbefinden und die Sterblichkeit einbezogen werden.
  • Denn eine defensive „Zero Covid“-Strategie bewahrt zwar Menschen vor Corona-Infektionen, setzt sie aber einer Menge anderer gesundheitlicher Risiken aus, die mit Homeschooling und Homeoffice, Alleinsein und Vereinsamung, einer Kappung sozialer Kontakte, Sorgen um den Job, Geschäftsschließungen und ökonomischen Verlusten einhergehen.
  • Am Ende zeigt sich nun, dass nicht eine Schneckenhausstrategie des allgemeinen Rückzugs in einen flächendeckenden Stillstand endgültig und nachhaltig zum raschen Ziel führt, sondern das Vertrauen in angepasstes menschliches Verhalten, moderne Technologien und massentaugliche Innovationen bei Impfstoffen und Medikamenten
  • Nun rächt sich, dass zu Beginn der Pandemie alle kritischen Fragen zu vorstellbaren Lockdown-Alternativen zu rasch als unethisch und damit moralisch verwerflich gebrandmarkt wurden – nur weil es in der Tat um Leben und Tod ging und geht.
  • Unlogische, fehlerhafte, widersprüchliche und offensichtlich unwirksame Maßnahmen zersetzen Verständnis und Akzeptanz der Bevölkerung für politische und gesellschaftliche Belange

CoDAG-Bericht der Uni München: Harter Lockdown brachte „kaum positiven Effekt“

Renommierte Forscher der Universität München haben in einem neuen Bericht die Wirksamkeit der Lockdown-Maßnahmen in Deutschland systematisch untersucht und kommen zu dem Fazit, dass die Forderung noch bundeseinheitlichen Maßnahmen "kritisch zu hinterfragen" sei.
Die Zahl der Lockdown-Kritiker in Deutschland nimmt immer weiter zu, während sich die Bundeskanzlerin zunehmend einigelt und fast ausschließlich von Lockdown-Hardlinern beraten lässt. Doch der wissenschaftliche Diskurs ist breiter als die ausgewählte Anzahl an „Zerocovid“-Anhängern, die Merkel um sich schart. Forschungsberichte der Ludwig-Maximilians-Universität München stellen nun ebenfalls die Lockdownstrategie als solche in Frage.

Dazu:

Stanfort-Studie: Kein Nutzen durch Lockdown, aber Risiken

Probleme bei der Impfstoff-Logistik - „Das ist ein Wahnsinn“ (CICERO)

Die Probleme bei der Impfstoff-Logistik verhindern einen schnelleren Fortschritt beim Bekämpfen der Corona-Pandemie. Gerd Kerkhoff gilt als Pionier in Sachen Einkaufsberatung und geht hart mit der Bundesregierung ins Gericht. Ihn ärgert, dass es keine Konsequenzen aus dem Versagen gibt:

"Was mich aber auch ärgert ist, dass es gar keine Konsequenzen aus dem Versagen gibt. Ein Unternehmen, das so agieren würde, wäre schon längst weg vom Fenster. Manager, die Fehler machen, landen vor Gericht, siehe Martin Winterkorn und Rupert Stadler. Die Politiker aber machen fröhlich weiter und schützen sich gegenseitig. Dabei geht es um Leben und Tod und, wegen der enormen Schuldenanhäufung, um die Zukunft unserer Kinder".

SPIEGEL: Diffamierung von Wissenschaftlern

Gute Hetze, böse Hetze (CICERO)

VON ALEXANDER MARGUIER am 23. Januar 2021

In einem Gespräch mit dem „Spiegel“ lässt der Virologe und Regierungsberater Christian Drosten zu, dass zwei seiner Kollegen von den Interviewerinnen diffamiert werden. Der Fall zeigt allzu deutlich, mit welchen Bandagen inzwischen im Streit um die Deutungshoheit gekämpft wird.

Wer Hass sucht, wird im Internet genug davon finden. Allerdings nicht nur bei den sogenannten Covidioten, sondern auch im entgegengesetzten Lager. Also bei jenen, die möglichst lange, möglichst harte Lockdowns für die Lösung aller Probleme halten, sich dabei auf die reine Wissenschaft berufen (zumindest auf den ihnen genehmen Ausschnitt daraus) - und jede anderslautende Meinung, sei sie auch noch so vernünftig begründet, als Scharlatanerie abtun.

Ein besonders hässliches Beispiel für Diffamierung in Corona-Zeiten ist in einem aktuellen Spiegel-Interview mit dem Berliner Regierungs-Virologen Christian Drosten nachzulesen.

Den absoluten Tiefpunkt des Gesprächs erreichen die beiden Spiegel-Kolleginnen mit einer Frage, von der ich zuerst tatsächlich dachte, es handele sich um ein Fake. Aber was ich zunächst nur als einen Ausschnitt mitbekommen hatte, steht so tatsächlich wortwörtlich im Spiegel: „Einen größeren Schaden als Corona-Leugner haben im vergangenen Jahr wohl Experten angerichtet, die immer wieder gegen wissenschaftlich begründete Maßnahmen argumentiert haben, zum Beispiel Jonas Schmidt-Chanasit und Hendrik Streeck.“ 

Damit, wie gesagt, wird die Frage eingeläutet, wann Drosten angesichts solcher Unpersonen der Kragen platze. Nur für alle, die es noch nicht mitbekommen haben sollten: Streeck ist Direktor des Instituts für Virologie an der Universität Bonn (und in dieser Funktion Drostens Nachfolger). Schmidt-Chanasit wiederum ist Professor für Virologie am Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin und Fachmann für neu auftretende Infektionskrankheiten. Das also sind die zwei namentlich als abschreckende Beispiele genannten Scharlatane, wegen denen Drosten der Kragen platzen müsste. Zumindest wenn es nach dem Spiegel geht.

>>> zum CICERO Artikel

Bis Merkel abtritt, gibt es keine Rückkehr zu Grundrechten - auch trotz Impfung

Impf-Privilegien: Bis zum Ende von Merkels Amtszeit wird es auch für Geimpfte keine Rückkehr zu Grundrechten geben

Merkel redet nicht von Grundrechten. Sie spricht von Privilegien. Seit gestern sogar von „doppelten“ Privilegien. Grundrechte, das ist das, was jedem zusteht. Privilegien sind das, was jemand sich gegen die Mehrheitsgesellschaft herausnimmt

Bis Merkel abtritt, gibt es keine Rückkehr zu Grundrechten - auch trotz Impfung
Bis Merkel abtritt, gibt es keine Rückkehr zu Grundrechten - auch trotz Impfung

Inzidenz von 50 oder Corona-Politik im Blindflug

Maßnahmen ergreifen, zwei Wochen abwarten bis eine Wirkung erkennbar ist, mehr vom selben und nachschärfen –so funktionierte die Corona-Politik bislang.

Doch seit Wochen regiert die Bundesregierung im Blindflug! Es wirkt, als würde sie mit einer Schrotflinke ins Dunkel schießen, in der Hoffnung, dass irgendwelche Kugeln vielleicht treffen könnten.

Einen Tag, bevor das Bundeskanzleramt eine Verlängerung und Vertiefung der Corona-Maßnahmen durchsetzen wollte, wusste weder die Bundesregierung noch die Bevölkerung, wie es um die Pandemie in Deutschland wirklich steht. Die gemeldeten 7141 Neuinfektionen – unvollständig und zu niedrig.

Seit Mai ist die 7-Tage-Inzidenz von 50 der festzementierte Zielwert der Bundesregierung. Es heißt, dass die Gesundheitsämter nur bis zu dieser Obergrenze die Kontakte von Corona-Infizierten nachverfolgen und das Infektionsgeschehen so unter Kontrolle halten könnten. Diesen gilt es möglichst deutlich zu unterschreiten, koste es was es wolle. Dabei kann es aber nicht um die Funktionsfähigkeit von Gesundheitsämtern gehen. Vordergründig muss es um die physische und psychische Gesundheit, um wirtschaftliche Existenzen und um die Zukunftschancen der Kinder gehen. Unsere Verwaltung hat hier versagt.
Seit Mai ist offenbar nichts passiert, um die Obergrenze nach oben anzupassen und sicherzustellen, dass die Gesundheitsämter auch mit Inzidenzen von 80 oder 100 klarkommen, mehr Kontakte nachverfolgen können und Deutschland nicht in den Lockdown muss.

Das Versäumnis der Regierungen, die Gesundheitsämter in der größten Krise der Nachkriegszeit personell und materiell so auszustatten, dass sie den Herausforderungen gewachsen wären, zwingt 80 Mio. Menschen in einen unbefristeten Lockdown.

Das interdisziplinäre Corona-Expertengremium in NRW hat scharfe Kritik an der Umsetzung der pandemiebedingten Maßnahmen in der Verwaltung und der Nachverfolgung des Infektions-geschehens in den Gesundheitsämtern geäußert.

Wenn wie selbstverständlich von allen privaten Akteuren größte Anpassungsleistungen erwartet würden, dieses aber beim öffentlichen Verwaltungshandeln verdrängt und nicht nachgebessert würde, sei das der Gesellschaft nicht länger vermittelbar. Seit Jahren offenbare der Rückstand der öffentlichen Verwaltung in der Digitalisierung sich jetzt in eklatanter Weise.

Erst jetzt, ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie, werden die Regierungen wach. Nach Punkt 13 der Beschlussvorlage der Bundesregierung vom 19.01.2021 sollen bis Ende Februar alle Gesundheitsämter eine Software für die „bessere“ Nachverfolgung der Corona-Kontakte installieren und sukzessive implementieren.

Der Leiter des Gesundheitsamtes Dortmund hat gegenüber Georg Mascolo von RTL geäußert, dass er mit einer vernünftigen digitalen Ausstattung 80, 100 ja sogar 250 Inzidenzen problemlos nachverfolgen könnte.  

Nur mal so: Hätte es das vor einem Jahr gegeben oder vor 6 Monaten, hätten wir vielleicht gar keinen Lockdown gebraucht, zumal es bei allen Einschränkungen immer darum geht, die willkürlich festgesetzte Inzidenzzahl von 50 zu unterschreiten. Kollateralschäden spielen dabei nur eine Nebenrolle… Wahnsinn!

Die deutsche Gründlichkeit ist eine Selbsttäuschung (WELT)

Es ist die Zeit, Fehleinschätzungen einzugestehen. Die Ministerpräsidenten lagen daneben, als sie im Oktober auf einen Lockdown light für den November setzten. Es kam ja schlimmer. Angela Merkel verschätzte sich, als sie im September um die 19.200 Corona-Neuinfektionen pro Tag für die Weihnachtszeit prognostizierte. Es kam ja schlimmer.

Und auch für das ganze Land und für das Selbstverständnis der Republik ist es jetzt die Zeit, mit einem großen Irrtum aufzuräumen. Die (außer im rot-rot-grünen Berlin) viel gerühmte deutsche Verwaltung ist Legende. Es gibt sie so nicht. Und, ja, schlimmer: Sie erweist sich in der Pandemie als Bremsklotz, als ein massiver Unsicherheitsfaktor, womöglich mancherorts sogar als Gefahrenquelle.

Gesundheitsämter, die Neuinfektionen auch nach Monaten an Sonn- und Feiertagen nicht melden, die erst nach grotesk langer Verzögerung Kontaktpersonen von Infizierten informieren und Wochen nach dem Kontakt zur Quarantäne auffordern.

Hotlines, die für Impfwillige tagelang nicht erreichbar sind, eine quälend zähe Terminvergabe, die selbst die Impfeifrigsten aufgeben lässt. Wochenlange Verzögerungen bei der Auszahlung von Wirtschaftshilfen. Und eine Bildungsverwaltung, für die Digitalisierung allenfalls „Neuland“ ist.

Vor fünf Jahren gab es schon einmal einen Moment der Selbsterkenntnis. Als Deutschland feststellte, wie einfach es die Behörden denjenigen machten, die Asyl beantragten und widerrechtlich mehrfach quer durch die Republik auch staatliche Leistungen anforderten. Auch damals war klar: Die deutsche Gründlichkeit ist eine Selbsttäuschung.

Beim damaligen Behördenversagen ging es ums Geld – und um eine Frage der staatlichen Selbstbehauptung. Heute geht es zusätzlich auch noch um physische und psychische Gesundheit, um wirtschaftliche Existenzen und um die Zukunftschancen der Kinder. Unsere Verwaltung hat hier versagt. Wir haben uns in falscher Sicherheit geglaubt.

Politik in der Falle ihrer willkürlichen Richtwerte.

Das Festhalten an dem willkürlich festgesetzten Richtwert von 50 ist nach dem Epidemiologen Klaus Stöhr  ein Wunschdenken. Wer an einer Inzidenz unter 50 festhält, plädiert in Wahrheit für einen Lockdown bis der Frühling uns rettet. Inzidenz von 50 hatten wir im Sommer und trotzdem ist es nicht gelungen, diese zu halten. Nirgendwo in Europa. Auch nicht dort, wo ein wesentlich härterer Lockdown herrschte.

Unter Merkels Führung hat die Politik in der Bekämpfung der Coronakrise von Anfang an auf ein falsches Pferd gesetzt: Die Bekämpfung der schieren Zahlen der Infektionen. Dafür wurden Grundrechte kassiert, der Parlamentarismus quasi aufgegeben, Firmen geopfert, Menschen zu Hausarrest verurteilt und an frischer Winterluft Familien von Rodelpisten gejagt. Und das soll ein Land sein, „in dem man gut und gerne lebt“?

Inzwischen müsste auch dem größten Merkelfan aufgehen, dass all diese Einschränkungen wirkungslos waren. Das Virus verschwindet nicht. Man muss lernen, mit ihm zu leben.

Rasches und regelmäßiges Testen mit einem Schnelltest könnte laut Studien die Infektionszahlen drastisch senken. Experten glauben zudem, dass medizinische Laien sich damit selbst auf das Coronavirus testen könnten. Doch das Gesundheitsministerium besteht darauf, dass nur «geschulte Personen» die Tests durchführen. Zudem verbietet das Infektionsschutzgesetz die Abgabe der Tests an Privatpersonen. Dass die Regierung den Bürger nicht zutraut, sich selbst testen zu können, ist schwer nachzuvollziehen.

Wie kann es außerdem sein, dass eines der angeblich hochentwickeltsten Industrieländer seit Wochen in der Pandemie mehr oder weniger blind ist, weil Gesundheitsämter Zahlen nicht melden, am Wochenende geschlossen sind oder nicht über eine digitale Ausstattung und Kompetenz verfügen, die in zahlreichen Kinderzimmern Standard ist? Wie kann es sein, dass die Gesundheitsbehörden nach einem Jahr Pandemie immer noch nicht wissen, wo genau sich die Menschen anstecken und  wie kann es sein, dass die Verantwortlichen wie mit Schrotflinten ins Dunkel schießen, ohne zu wissen, welche ihrer Maßnahmen wie zur Eindämmung der Pandemie wirken? Wo ist der Protest gegen dieses Versagen?

Dafür erhalten die Verwaltungen Beifall, weil sie an Winterwochenenden Hunderte von Mitarbeitern ausschwärmen lassen können, um Familien beim Rodeln auseinanderzutreiben und das, obwohl sich das Virus unter freiem Himmel kaum verbreitet.

Seit fast einem Jahr lautet das Mantra der Politik: Man müsse alles tun, um das Coronavirus zu stoppen. Nach einer weiteren Verschärfung des Lockdowns stellt sich aber die Frage, ob die Bundesregierung im Kampf gegen das Virus wirklich alles tut, was möglich wäre. Die Corona-App taugt wenig, und ein überzeugendes Schutzkonzept für Risikogruppen lässt genauso auf sich warten wie ausreichende Impfstofflieferungen.

Die Bürger haben ein Recht darauf, während der Corona-Pandemie von der Politik Höchstleistungen zu verlangen.

Aber angesichts der Katastrophe, die wir gerade erleben. ist es ungewöhnlich ruhig. Die Menschen verzeihen der Politik viel. Zuviel.

Dabei könnte umfassende Kritik Leben retten.

Archiviert

...findet  ihr hier das wieder, was ich im laufe der Zeit in loser Folge gesammelt habe unter "Kurz notiert" und "Meine Sicht" 

Castor

Das Internet ist voll von Berich-ten über meine "Castorzeit". Damit sie nicht verloren ge-hen, habe ich einige unter "Castor" archiviert

Corona-Impfstoff reicht anfangs nur für wenige.

Nach Weihnachten soll das Impfen losgehen. Aber ganz, ganz langsam. In Niedersachsen, so hieß es, können zunächst 20.000 Menschen (0,25 %) 2x geimpft werden. Jetzt sind es knapp 5.000. Und mit dem wenigen Impfstoff soll in den Regionen mit den hohen Inzidenzen begonnen werden.

Unten können Sie abschätzen, wann Sie dran sein könnten.

Steingart, einer der renomiertesten Journa-listen, war früher Geschäftsführer beim "Handelsblatt"

Steingarts Morning-Briefing vom 17.02.2021

Guten Morgen Hans Reime,

im Kampf gegen Corona sind die Impfstoffe unsere wirksamste Waffe. Sagen alle Politiker. Was sie nicht sagen: Manche Impfstoffe wirken wie eine Präzisionswaffe; andere wie eine Schrotflinte.

(lesenswert)

Laschet:

"Populär ist immer noch die Haltung, alles verbieten, streng sein, die Bürger behandeln wie unmündige Kinder",.
"Man kann nicht immer neue Grenz-werte erfinden, um zu verhindern, dass Leben wieder stattfindet".

„Wir müssen aus dem Lockdown so rasch wie möglich in eine Phase übergehen, die unsere Volkswirtschaft aus dem Winterschlaf aufweckt, Eingriffe in unsere Grundrechte minimiert und uns dennoch hinreichend vor einem Wiederaufflammen der Gesundheitskrise schützt.

"Black Box Archiv"

Unten veröffentliche ich die aktuelle „Black Box“ von Stephan Paetow, der medial aufbereitete  Ereignisse der ver- gangenen Woche auf etwas andere Weise auf´s Korn nimmt:

Blick zurück nach vorn.

BLACKBOX KW 9

Von linken Vögeln und rechten Vögeln

Mit dem Goldregenpfeifer findet endlich auch die Ornithologie ihren politisch korrekten Platz. Außerdem: Verdacht gegen eine diebische Corona-Elster. Der komischste Vogel der Woche aber ist Jens Spahn.

Zitate

Grüne

"Die eine Hälfte der Grünen ist beim Staat angestellt, die andere Hälfte lebt vom Staat". Guido Westerwelle

Datenschutz

"Die Deutschen schützen lieber Daten statt Menschen". Jan Fleischhauer

Söder

Kein deutscher Politiker wirft sich den Zeitgeist so lustvoll an den Hals wie Markus Söder Neue Zürcher Zeitung

Schwere Straftaten

"Der Anteil der Asylbewerber an schwe-ren Straftaten ist etwa fünfmal größer als ihr Anteil an der Gesamtbevöl-kerung". Boris Palmer

Wurm

"Wer sich selbst zum Wurm macht, darf sich nicht wundern, mit Füßen getreten zu werden". Immanuell Kant

Berlin, Labor des Wahnsinns

"Wenn etwas den Berliner Senat auszeichnet, dann die Kombination aus Großsprecherei und Unfähigkeit. Wer sich fragt, wie eine rot-grün-rote Koalition auf Bundesebene aussehen würde, der bekommt in der Hauptstadt Anschauungsunterricht."

Jan Fleischhauer, Focus

Unglücke

„Mein Leben war voll von fürchterlichen Unglücken, die meistens gar nicht passiert sind.“
Michel de Montaigne, französischer Philosoph und Dichter

Freiwilligkeit

"Man kann am Ende nicht mit dem Wasserwerfer erzwingen, was notwendig ist. Auf Dauer geht es nur, wenn die Bürger mitmachen wollen".

Jens Spahn

Corona-Krise

"Der Krieg (die Corana-Krise) ist eine viel zu ernste Sache, als dass man ihn den Militärs (Viriologen) anvertrauen könnte". Kurt Tucholsky

"In der Finanzkriese wäre niemand auf die Idee gekommen, deren Bewältigung Investmentbankern oder Hedge.Fonds-Managern zu überlassen". Eric Gujer NZZ

Einschränkung von Grundrechten

"Nicht der Bürger muss sich rechtfertigen, warum er ein Grundrecht ausübt, sondern der Staat muss sich rechtfertigen, warum und für welche Dauer er in Grundrechte eingreift"; VerfGH Saarland im 28.April 2020

Sorge um das Wohl der Alten?

"Wir tun doch nun so, als würden wir uns immer schon um die alten, schwa-chen Leute kümmern. Dass ich nicht lache! Ich habe Zivildienst in einem Altersheim geleistet, und was ich da zu sehen bekommen habe, straft diese Corona-Märchen Lügen".

Einer alten Frau, die schwach und dement war und die keine Angehörigen mehr hatte, die sich für sie hätten einsetzen können, wurde ein menschen-würdiges Leben vorenthalten...

Ich habe Anzeige erstattet, gebärdete mich als Che Guevara des Altersheims. Erfolgsquote: gegen null. Heute sagt man, man müsse die Alten in den Pfle-geheimen schützen. Vielleicht muss man sie erst mal vor einigen Pflegeheimen schützen. Die sind nämlich unter-finanziert und häufig leider geradezu unmenschlich. Das ist ein beinhartes gesellschaftspolitisches Problem".

Markus Gabriel, Philosoph in NZZ

Journalisten beteiligen sich an der Panikmaschine

"Journalisten haben eine Menge dafür getan, Angst zu schüren, indem sie relativ unkritisch ein um das andere Mal reproduziert haben, was ihnen von Politik und Wissenschaft geliefert wurde".

Jajob Augstein

Experten

"Experten müssen recht behalten, weil sie nicht falsch liegen dürfen".

Julian Reichelt

Leben retten

„Ich sage es Ihnen mal ganz brutal: Wir retten in Deutschland möglicherweise Men-schen, die in einen halben Jahr sowieso tot wären - aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen.“
Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer

Maskenpflicht

"Da wird mir als Arzt schlecht"            Kommentar von Weltärztepräsident Frank-Ulrich Montgomery zur Maskenpflicht

Notfallplan

„Es ist gut, dass der Staat jetzt kraftvoll handelt – in einer Krise, für die es kein Drehbuch gab.“ Bundespräsident Stein-meier 11.04.2020

(Dass es kein Drehbuch (Notfallplan) gab, und das, obwohl die mögliche Krise 2013 exakt beschrieben wurde, genau das ist das Problem,)

Politiker

"Wir sollten uns täglich daran erinnern, dass Merkel und ihre Ministerkollegen in Bund und Länder unsere Angestellten und nicht unsere Erzieher sind".

H.-G. Maaßen

Und auch nicht deren Kinder, denen man eine Belohnung verspricht, wenn sie nur lange genug brav sind. Nach Christowph Schwennicke Cicero

Grüne Politik

"Gastronomen sollten die ruhige Zeit nun nutzen, um alte Heizungen für den Klimaschutz umzurüsten".

Robert Habeck

(Das Gute daran: Diese Krise zeigt, wie unnütz grüne Politik zur Krisenbewäl-tigung ist).

Selbstverantwortung

„Der Mensch reift, wenn er aufhört zu glauben, dass die Politiker seine Probleme lösen.“

"Deshalb muss jeder Einzelne für sich selbst entscheiden: Will er dem Virus Widersacher oderdessen  Wirt sein?"

Nicolás Gómez Dávila

Beatmungsgeräte werden hier nicht gebraucht

"Man hört, dass viele Beatmungsgeräte in Deutschland unbenutzt sind, während anderswo Menschen ohne Beatmungs- gerät sterben. Mit jedem unbenutzten Beatmungsgerät erstickt nicht nur nur ein Mensch, sondern auch die europä- ische Idee. Jetzt handeln!"

Erik Marquardt, Grüner, MdEuP

Altmaier

Die lächerlichsten Nachrichten, die man in diesen Wochen im Fernsehen hören kann, beginnen stets mit diesen Worten:

"Wirtschaftsminister Peter Altmaier ver-spricht..."

Rainer Zitelmann

Wort zum Sonntag

„Wir müssen die Parlamente stürmen, in denen Neofaschisten sitzen, die uns in Schreckstarre versetzen wie das Coronavirus“.
Pastorin Annette Behnken

Merkel

"Was macht Merkel eigentlich beruflich? Vom Regieren im engeren und selbst im weiteren Sinne kann ja wohl kaum die Rede sein".

Christoph Schwennicke (vor Merkels 1. Presseauftritt)

Partei-Autokratie (1)

"Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben". Walter Ulbricht, Staatsratsvorsitzender der DDR

Partei-Autokratie (2)

"Der Tag von Thüringen hat den finalen Beweis erbracht, dass das Modell der parlamentarischen Demokratie mit unabhängigen Bürgervertretern der Vergangenheit angehört. Es wurde ersetzt durch eine Parteienautokratie, deren Parlamentsvertreter nur noch willenlose Erfüllungsgehilfen ihrer links-gestrickten Eliten sein dürfen".

Thomas Spahn auf Tichys Einblick

Kommunisten

"Kommunisten unter freiheitlichen Bedingungen sind auch nicht mehr die Kommunisten, die sie einmal waren" Angela Merkel

Gorbatschow

"Nur wer was leistet, kann sich was leisten"

Michail Gorbatschow

Manfred Weber MdEU

"Wenn der Brexit gefühlt ein Erfolg werden sollte, ist das der Anfang vom Ende der EU"

Laschet ledert gegen ÖRR

„Es kann nicht sein, dass Sie in Deutschland alles kritisieren dürfen, vom Papst abwärts – nur nicht die Beiträge des Westdeutschen Rund-funks.“

„Alles ist staatlich garantiert, egal, ob es einer schaut oder nicht: Der Sender sendet.“

„Die einzigen, die da eine privilegierte Stellung haben, sind die Redakteure im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Jüngste Gutachten im Zuge der Beitragsdebatte bescheinigen ihnen überdurchschnitt-lche Gehälter.“

Dieter Nuhr zu China

Eine Reise nach China ist ein Blick in die Zukunft. Viele von uns denken, die Chinesen werden uns eines Tages überholen. Tatsache ist: Die können uns im Rückspiegel schon gar nicht mehr sehen. In China hat der Turbo-kapitalismus, den wir für unsozial halten, ein paar Hundert Millionen aus der Armut geholt. Das sollte auch bei aller kritischen Distanz auch Linke irritieren. In China ist man pragmatisch. Da wird die Ideologie der Realität angepasst, bei uns ist es umgekehrt.   

Franz Müntefering zu

Rechts- und Linksfaschisten

"Es wird Zeit, dass sich die Ver-nünftigen von links und rechts mit denen aus der Mitte zusam-mentun, damit die Bekloppten nicht länger das Sagen haben".
in 3nach9

Christian Lindner zum
Klima

"Wir werden den Planeten nicht retten, indem wir einen Morgen-thau-Plan für Deutschland um-setzen und die Deutschen zu veganen Radfahrern machen." Christian Lindner

"Die Welt"

Jeder fünfte Asylbewerber ist in Deutschland geboren

Damit erhält eine Aussage von Houari Boumedienne, Staatspräsident Alge-riens, vor der UN-Vollversammlung am 10.04.1974 einen "prophetischen"  Charakter:

"Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Halbkugel verlassen, um in die nördliche einzudringen aber sicherlich nicht als Freunde. Denn sie werden kommen, um sie zu erobern, indem sie die nördliche Halbkugel mit ihren Kindern bevölkern. Der Bauch unserer Frauen wird uns den Sieg bescheren."

Erdogan

„Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Kuppeln unsere Helme, die Minarette unsere Bajonette und Gläubige sind unsere Soldaten.“

Berufspolitiker

"Hier dominiert mit wenigen Aus- nahmen der Parteisoldat. Dieser Typus Berufspolitiker lebt nicht für die Politik, sondern von der Politik. Sein Ziel ist nicht die Beseitigung von Armut, Unbil-dung und Erderwärmung, sondern die Dienst-Limousine mit Chauffeur und der Sitz im Regierungsflugzeug" Gabor Steingart

Spaltung der Gesellschaft

"Diejenigen, die am lautesten die zunehmende "Spaltung" der Gesell- schaft beklagen und "Zusammenhalt" fordern, sind die Gleichen, die täglich Ressentiments gegen "Reiche", "Miethaie" usw. verbreiten. Wie das Verbreiten von Vorurteilen dazu beitra- gen soll, den "Zusammenhalt" zu för- dern, habe ich nie verstanden". Dr.Dr. Rainer Zittelman

Statista

"26,9 % aller befragten Politikjourna- listen stehen den GRÜNEN nahe"

Das erkennt man insbesondere an der Zusammensetzung der Polittalkshows, in denen GRÜNE als kleinste Oppositions-partei deutlich überepräsentiert sind

Tucholsky

"Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig".

Roland Tichy

"In Deutschland geht es nicht mehr um die Sache, sondern um „Moral“, wo Kritiker einfach „krank“ sind.

Damit lässt sich  mit politisch korrekter, gendergerechter Sprache jede Meinung erschlagen. Ziel sind Denk- und Äußerungsverbote für „körperlich nicht beeinträchtigte heterosexuelle weiße Deutsche ohne Migrationshintergrund, die keiner religiösen Minderheit ange-hören“.
Steffen Meltzer, Polizeibeamter

„Das Leben findet auf der Straße statt und nicht iin den Elfenbeintürmen oder beim Artikelschreiben an den Schreib- tischen  und in den Echokammern der Politiker und Journalisten in Berlin“

Glaubwürdigkeit der Medien

Haltung statt Fakten zählt. Doch die Leser reagieren anders als erwartet: Sie wenden sich von solchen Medien ab. Nur noch Lachen löst das Gerede von der „Fachkräfteeinwanderung“ aus oder die Zahlentricksereien, die steigende Gewaltkriminalität, Messer­attacken und Vergewaltigungen mit Fahrraddieb-stählen zu verrechnen, um nur ja eine sinkende Kriminalität auszuweisen.

Chiffren der Verschleierung bei Gewaltverbrechen wie „Einzelfall“, oder verschwiegene Täterbeschreibungen („Mann überfällt 56-Jährige“) lösen regelmäßig Hohn und Spott aus – und zerstören die Glaubwürdigkeit von Medien.

Roland Tichy

Zwei politisch total unkorrekte Aussagen

Jan Fleischhauer in „SPIEGEL-Online: „Dass der Arme manchmal vielleicht auch deshalb arm ist, weil er faul ist oder vom Alkohol verblödet, ist ein Gedanke, der in unserer auf sozialen Ausgleich bedachten Gesellschaft als so anstößig gilt, dass er nicht zugelassen werden darf. Ich habe kein Verständnis für Eltern, die ihre Kinder vor die Glotze setzen und sich lieber mit dem Handy beschäftigen, anstatt ihnen bei den Hausaufgaben zu helfen. Man sagt so schnell entschuldigend: Ach, die armen Hascherl am sozialen Rand, die wissen es nicht besser. Doch sie wissen es besser. Sie sind nur zu bequem oder zu gleichgültig, um entsprechend zu handeln. Auch in Teilen Asiens sind sie bettelarm, und trotzdem nutzen sie dort jede Gelegenheit, die sich ihnen bietet, ihren Kindern etwas beizubringen.“

 

Bernd Raffelhüschen, „Rentenpro-fessor“ aus Freiburg:

Junge Deutsche unter 35 Jahren können sich nicht mehr darauf verlassen, dass die gesetzliche Rente ihren Lebensstandard im Alter sichert – und zwar zurecht.

„Wir haben eine generationen- gerechte Rente. Die Generation, die viele Kinder in die Welt gesetzt hat, ist in ihrem Lebensstandard ge- sichert – die, die das nicht getan hat, muss die Last nun selber schul-tern.“

Außerdem sei die Rente auch insgesamt ein faires System. „Wer viel zahlt, kriegt viel, wer wenig zahlt, kriegt wenig. Die gesetzliche Rente in Deutschland schützt vor Altersarmut besser als andere auf der Welt“.

Energiepolitik

Deutschland gibt Strom ans Ausland ab - und zahlt dabei drauf

Unerwünschte Nebenwirkung der Energiepolitik: Deutschland verkauft Strom an Nachbarländer - und zahlt bei dem Geschäft zusätzlich Geld. Die Politik ist beunruhigt.

(SPIEGEL-Online)

Negativer Strompreis

Irrsinn der Energiewende wird jetzt offiziell ignoriert

Wegen des Überangebotes an Ökostrom fallen die Strompreise immer häufiger ins Negative. Das liegt an einem Konstruktionsfehler der Energiewende. Doch die desig- nierte GroKo interessiert das nicht. Verlierer sind die Verbraucher.

(WELT)

        Europa in der Welt

Waren zu Beginn des 20. Jahr- hunderts noch 25 % der Welt- bevölkerung Europäer und zu Beginn des 21. nur noch 11 %, werden es nach Berechnung der UNO am Ende dieses Jahrhunderts noch 4 % sein.

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