Willkommen bei Hans Reime
Willkommen bei Hans Reime

                             

Medien und Meinungen zur Coronakrise

"Manche Leute glauben, sie wüssten, was in der Welt passiert, wenn sie fersehen oder die Zeitung lesen. Dabei wissen sie nur, WAS gesendet wird und was IN der Zeitung steht"

nach Mark Twain

"Nichts ist schwieriger als der geordnete Rückzug aus unhaltbaren Positionen"

Carl von Clausewitz

"Jeden Tag etwas auf die gleiche Art und Weise zu machen und bessere Ergebnisse zu erwarten - ist Schwachsinn". Albert Einstein

"Die Pandemie ist erst besiegt, wenn alle Menschen auf der Welt geimpft  sind" - (Also nie!)

Angela Merkel

"Wir reden die ganze Zeit über Möglichkeiten und Maßnahmen, die wir schon im Mittelalter hatten: wegsperren und zumachen. Nach 500 Jahren sollte man in der Lage sein, die neuesten technischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts auch einzusetzen".

Prof. Schmidt-Chanasit

Schwerpunkt "Digitaler Impfpass"

Wieder verschlafen: Beim Impfpass wiederholen Merkel und Spahn ihre Corona-Fehler

Die Bundesregierung wartet ab, während in der Corona-Pandemie wieder das Chaos ausbricht. Über ein Jahr hatte die Politik Zeit sich über den Umgang mit Geimpften Gedanken zu machen. Anstelle einer Lösung wiederholt sich, was wir aus den vergangenen Monaten kennen: Regierungsversagen. Ein Kommentar

Jetzt bin ich an dem Punkt, an dem ich sage: Mir reicht’s! Was in dem vergangenen Jahr passiert ist, lässt mich nicht nur an der Konstruktivität unserer Bundesregierung zweifeln, sondern auch an ihrer Lernfähigkeit. Seit März letzten Jahres leben wir mit dieser Pandemie. Und viele von uns haben seitdem sehnlichst auf einen Impfstoff gehofft, der uns zurück in die Normalität bringt –auch die Politiker. Seit Wochen werden Millionen Deutsche geimpft. Ein Meilenstein, wenn er nicht wieder offenbaren würde, was zur Norm geworden ist: Es wird reagiert, wenn regiert werden müsste. Dabei sollten wir mittlerweile an dem Punkt sein, an dem solche Dinge besser funktionieren.

>>> Zum Artikel

Gunnar Schupelius – Mein Ärger

Wann setzt die Polizei ihre Wasserwerfer ein und wann nicht? (Berliner Zeitung)

Der 1. Mai war sehr gewalttätig, dennoch wurde kein Wasserwerfer aufgefahren.

Am 18. November 2020 hingegen wurden fünf Wasser-werfer gegen ein Corona-Demonstration eingesetzt. Die Begründung der Polizei für dieses sehr unterschiedliche Vorgehen klingt nicht logisch findet Gunnar Schupelius

Am 1. Mai, als der Aufmarsch als der Aufmarsch der linken Szene schnell und geplant in Gewalt umschlug, schickte die Polizei von vornherein keinen Wasserwerfer an den Tatort. Ganz anders am am 18. November 2020. Da versammelten sich rund 7000 Demonstranten am Brandenburger Tor, u7m gegen den Lockdown zu protestieren.

Die Polizei forderte sie auf, den Platz zu verlassen, weil sie die vorgeschriebenen Abstände nicht eingehalten hätten. Als die Demonstranten sich weigerten, fuhren alle fünf Wasserwerfer auf und besprühten die Menge.​

Die Teilnehmer der sogenannten „Revolutionären 1. Mai-Demonstration“ hielten sich ebenfalls nicht an die Abstandsregeln. Deshalb stoppte die Polizei den Umzug am vergangenen Sonnabend in Neukölln.​ Die Beamten wurden daraufhin sofort angegriffen. Es kam zu einer Orgie der Gewalt, die Polizei geriet zeitweise in die Defensive, 93 Kollegen wurden verletzt.

Dennoch kam kein einziger Wasserwerfer zum Einsatz. Warum nicht?​ Die Polizeiführung antwortet auf meine Anfrage so: „Bei der Wahl der Einsatzmittel, wie dem Wasserwerfer, wird im Vorfeld durch den Einsatzleiter oder die Einsatzleiterin geprüft, ob der Einsatz verhältnismäßig und geeignet ist, das polizeiliche Ziel – in diesem Fall die Deeskalation der Situation – zu erreichen.“

Am 1. Mai in Neukölln führte die Prüfung zu dem Ergebnis "keine Wasserwerfer einzusetzen". Wie ist diese Antwort zu verstehen? Die Polizei erwartetrte am 1. Mai viel Gewalt, die sie einzudämmen musste. Das wollte der Einsatzleiter durch Deeskalation erreichen und deshalb auf Wasserwerfer verzichten.

Ganz anders beurteilte die Polizei die Lage am 18. November 2020 am Brandenburger Tor, als fünf Wasserwerfer auffuhren: "In diesem Fall war der Einsatz ein geiegnetes und in der Anwendung verhältnismäßiges Mittel, um das polizeiliche Ziel zu erreichen."

Das klingt alles nicht logisch: Die Demonstration am 18. November war noch weitgehend friedlich, als die Wasserwerfer eingesetzt wurden. Die 1. Mai-Demo in Neukölln war von Anfang an gewalttätig und dennoch wurde kei Wasserwerfer angefordert.

Wie passt das zusammen? Eine Erklärung wäre der politische Druck, unter dem die Polizei steht. Vor 17 Jahren, am 1. Mai 2003, wurde zum letzten Mal ein Wasserwerfer an einem 1. Mai eingesetzt. Danach war das politisch nicht mehr gewollt. Die Polizei solltefortan bitte möglichst unsichtbar bleiben. So verlangten es die Politiker der Linken und Grünen.

Dieselben Politiker lobten dann aber plötzlich den Einsatz der Wasserwerfer am 18. November. Die Regierung ist es, die die Demonstrationen mit zweierlei Maß misst. Die Polizei ordnet sich dem unter.

Sehr sehenswert !

Wie ist die Lage auf den Intensivstationen wirklich? Die fragwürdigen Zahlen des Intensivregisters

Die "Bundesnotbremse" greift so tief wie kein anderes Gesetz in die Grundrechte der Bevölkerung ein. Ausgangssperren und Ladenschließungen seien nötig, so die Kanzlerin, weil die Lage auf den Intensivstationen immer schlimmer werde. Es drohe die Überlastung des Gesundheitssystems. Doch wie steht es tatsächlich um die Auslastung in den Krankenhäusern? Hier wurden die Zahlen des DIVI-Intensivregisters genauer unter die Lupe genommen - und Erstaunliches festgestellt...

Dr. Alexander Christ: "Offensichtlich ist es für die Krankenhäuser wichtig, ganz bestimmte Bettenmeldehöhen zu erreichen. Offensichtlich ist es für die Krankenhäuser wichtig, die Kurve an die Covid-Intensiv-Patienten anzupassen oder an die Patienten, die auch intnesiv liegen und entsprechend passt sich die Kurve der freien Betten an. Es hat offensichtlich überhaupt nichts mit der tatsächlich freien Bettenzahl zu tun. Und wenn die Zahlen derart gegriffen sind, dann kann man als Gericht nach meinem Dafürhalten nicht sagen, es genügt ein einfacher Blick auf`s DIVI-Register, um damit jedes Urteil zu begründen. Das geht nicht".

Fragwürdige Zahlen: Nirgendwo gibt es so viele Intensivpatienten wie hierzulande

Wissenschaftler fragen: „Erkranken Bundesbürger schwerer als die übrigen Menschen in Europa? Oder könnte es sein, dass manche Krankenhäuser sich in Erlösmaximierung versuchen? Oder ist es für manche Krankenhäuser einfacher, Corona-Patienten sofort auf die Intensivstation zu bringen, obwohl sie noch nicht intensivmedizinisch betreut werden müssen? Die Zahlen sind auffällig, und sie werfen Fragen auf.“ Und: „Es gibt Zweifel an einem zielgerichteten, adäquaten Einsatz unserer Ressourcen. Es gibt sogar einzelne Tage, an denen offiziell mehr Patienten auf Intensivstationen lagen, als überhaupt hospitalisiert waren. Mit dem Satz ‘Wir laufen voll‘ lässt sich das nicht in Einklang bringen.“

Dazu:

>>>Als der Informatiker seine Daten vorstellte, bekam er eine erstaunliche Antwort (WELT)

>>>Auslastung der Intensivstationen: Immer schön bei der Wahrheit bleiben! (WELT)

>>>„Es geschehen bei den Intensivstationen seltsame, unverständliche Dinge“ (WELT)

Sahra Wagenknecht

Merkels "Bundesnotbremse"? Ein gefährlicher Irrweg

"Nun hat der Bundestag also das sogenannte Notbremsegesetz beschlossen. Aus meiner Sicht ist es ein gefährliches und hochproblematisches Gesetz: Ab einem doch sehr willkürlichen Inzidenzwert von 100 kann die Bundesregierung künftig durchregieren und elementare Grundsetze außer Kraft setzen - und dies, ohne dass es eine ausreichende Begründung für die im Gesetz enthaltenen Maßnahmen gibt".

Sahra Wagenknecht. Nicht einschüchtern lassen

Was können wir tun, wenn berechtigte Kritik an der Corona-Politik als idiotisch, verschwörungs-theoretisch oder sogar rechtsextrem abgestempelt wird?

Wasser predigen und Wein saufen

Der Bundestag hat eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Bei der Abstimmung drängten sich die Abgeordneten allerdings dicht an dicht. Einige trugen ihre Maske nicht, oder verwendeten diese falsch. Es wirkt als hätten sie ihre eigenen Regeln vergessen.
Weitgreifende Eingriffe in die Grundrechte der Bürger beschließen, aber im Bundestag auf Coronaregeln pfeifen.

https://focus.de/13216404

 

Solidarität? Die individuell hohe Schutzwirkung der Impfungen ist unbestritten

Wolfgang Walter ist Arzt auf einer Covid-Intensivstation in Bayern. Er schreibt in Cicero u.a.:

„Real-World-Studien zeigen: Vollständig Geimpfte unterbrechen mit weitaus überwiegender Mehrheit die Infekt-Ketten. Stattdessen isolieren wir mutlos die ohnehin Isolierten weiter.

Die wissenschaftlich begründete Erkenntnis, dass Geimpfte als Bevölkerungsgruppe die Pandemie nicht befeuern, sondern eindämmen, wird immer noch möglichst ignoriert. Stattdessen wird beharrlich, aber zunehmend sinnfrei „Solidarität“ mit den noch Ungeimpften eingefordert. In Bezug auf das solidarische Ziel, die Pandemie einzudämmen, haben Geimpfte ihren Beitrag wahrlich geleistet. Schon gar nicht gerechtfertigt ist es daher, die Präsentation eines schlüssigen und konkreten Konzeptes für die steigende Zahl von Geimpften und Immunen immer weiter zu verzögern.

Geimpfte unter sich könnten sich zu mehr als zu fünft treffen. Sogar in Innenräumen. Im Freien durchaus im Dutzend. Mehr als zehn Geimpfte für einen Grillabend im Garten zusammen zu bekommen, wird derzeit ohnehin schwierig und nein, es geht hier wirklich nicht um die dringende Party für das Personal der Intensivstation. Warum sollte sich unter Immunisierten nicht eine ungeimpfte Person aufhalten können, wenn diese damit ein voraussichtlich geringes Risiko für einen schweren Covid-Verlauf hat?

Wissenschaftlicher Dienst des Deutschen Bundestages

Verfassungsrechtliche Bewertung der neuen Infektionsschutzgesetzgebung

Ergebnis

Die Bewertung des Gesetzentwurfs hat ergeben:

  • Der Gesetzgeber hat in der vorliegenden Krisensituation die Pflicht, zum Schutz der Bevöl-kerung tätig zu werden. Dabei hat er einen großzügig zu bemessenden Gestaltungsspielraum.
  • Die Geltung von insgesamt 10 eingriffsintensiven Maßnahmen ist davon abhängig, ob die Sieben-Tage-Inzidenz auf über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner steigt. Vergleich-bare landesrechtliche Regelungen hat die Rechtsprechung bereits öfter kritisiert. Problema-tisiert wird die Verhältnismäßigkeit und die Frage, ob andere für das Infektionsgeschehen relevante Umstände einzubeziehen seien. Diese Kritikpunkte haben Gewicht.
  • Die Ausgangsbeschränkung in der Nacht ist kritisch zu bewerten. Ob sie einer abschließen-den verfassungsgerichtlichen Prüfung standhielte, dürfte zweifelhaft sein.
  • Notwendige Ausnahmen für Geimpfte fehlen und müssten ergänzt werden

5.Geimpfte

Soweit öffentliche Äußerungen zu diesem Thema vorliegen, vertreten Verfassungsrechtler ganzüberwiegend (falls nicht sogar einhellig) die Auffassung, dass Grundrechtseingriffe für Geimpfte grundsätzlich nicht mehr zu rechtfertigen sind. Insbesondere sind Gedanken der allgemeinen Solidarität oder die Gefahr einer „Unruhe“ unter den Nicht-Geimpften keine Verfassungsgüter, die sich mit Grundrechten der Geimpften abwägen lassen oder diese überwiegen. Der Gesetzgeber müsste daher grundsätzlich Ausnahmen vorsehen. Lediglich in Einzelfällen, bei übermäßigem organisatorischem Aufwand für eine „Sonderbehandlung“ für Geimpfte, z. B. im täglichen Personennahverkehr, ließe sich daran denken, von Ausnahmen für Geimpfte abzusehen.

Heute in Europa

Aufmerksam geworden durch einen Bericht in "Heute in Europa" am 15.04 über Ausgangssperren in der Türkei während des Ramadans, stellt sich die Frage: Gibt´s da einen Zusammenhang?

Einmal im Jahr sollen gläubige Moslems zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang einen Monat lang auf Essen und Trinken verzichten. (t-online)

Während des Ramadans dürfen Moslems 30 Tage lang zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang weder essen noch trinken. In diesem Jahr vom 13 April bis zum 12. Mai.

Sonnenaufgang ist in dieser Zeit etwa um 06:00 Uhr und Sonnenuntergang etwa 20:30 Uhr. Während des Ramadans wird die Fastenzeit gemeinsamen mit der Familie verbracht und üblicherweise das Fasten in großer Runde mit Freunden und Familie gebrochen. Das wird in diesem Jahr aber nicht möglich sein und geht wohl nur im engsten Familienkreis.

Zur gleichen Zeit dringt die Bundesregierung auf eine Verschärfung des Lockdowns mit einer rigorosen Ausgangssperre zwischen 21:00 Uhr und 05:00 Uhr. Gibt es da einen Zusammenhang oder ist das Zufall? Ist das defacto gar keine Ausgangssperre sondern eine „Eingangssperre“, um in den Wohnungen von Familien und Freunden größere Runden zu verhindern?

"Bundes-Notbremse": Für Länder und Kreise eine beqeme Lösung (Focus-Online)

Die Länder werden garantiert mitmachen. Die Regelung ist nämlich für sie und die Kreise eine beqeme Lösung. Sie müssen zwar auf die Bremse treten, können aber jederzeit die Verantwortung auf den Bund abladen. Nach dem Motto: "Leute, wir verstehen euch ja, aber Berlin zwingt uns dazu". Die Länderchefs sind fein raus und Merkel ist kurz vor Schluss ihre Popularität völlig egal.

CDU-Abgeordnete unterstützen Kanzlerin und  fordern deren "Ermächtigung"

Am 30.05.1968 wurden von der damaligen Großen Koalition die sogenannten Notstandsgesetze verabschiedet.

Der Verabschiedung der Gesetze gingen massive Proteste voraus. Vor allem die Gewerkschaften, Studenten und das Kuratorium "Notstand der Demokratie" befürchteten, dass der Staat durch die Notstandsgesetze diktatorische Züge erhalte. Erinnerungen an die Vergangenheit wurden wach und lösten bei vielen Menschen großen Widerstand gegen die Notstandsgesetze aus.

Die politisch Denkenden sahen die Verfassung und Gesetze nicht mehr als Instrumente zum Schutz der Bürger, sondern als Machtmittel einer bürgerfernen und autoritären Staatsgewalt.

Es entstand die "Außerparlamentarische Opposition" (APO) und Proteste und Massenkundgebungen waren die Folge. Sprechchöre wie "SPD und CDU: Lasst das Grundgesetz in Ruh!" brannten sich in die Köpfe der Bevölkerung ein und Zehntausende zogen beim "Sternmarsch auf Bonn" am 11. Mai 1968 zum Bonner Hofgarten.

Warum die heftigen Proteste? Wie schon gesagt: Es waren die Sorgen vor der Vergangenheit.

1933 brannte nach vorsätzlicher Brandstiftung das Reichstagsgebäude aus.

Die Reichsregierung betrachtete das als Anschlag auf den Staat und der Reichskanzler forderte eine Ermächtigung „zur Behebung der Not von Volk und Reich“, um am Parlament vorbei mit „Notverordnungen“ (gesetzesvertretende Anordnung der Exekutivgewalt im Krisenfall -Wikipedia) den Bürgern Grundrechte zu entziehen oder diese vollends außer Kraft zu setzen. Die Folgen sind bekannt.

Massenproteste blieben aus. Eine breite Mehrheit der Deutschen unterstützte die Politik des damaligen Reichskanzlers.

2021 unterstützt ebenfalls die große Mehrheit der Bevölkerung die Pandemiepolitik der Bundeskanzlerin. In diesem Jahr erreichte die Corona-Krise ihren Höhepunkt.

Die Bunderegierung sieht in der Pandemie eine große Gefahr für die Volksgesundheit durch Überlastung des Gesundheitssystems, und eine Initiative von Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt die Forderung der Kanzlerin, den Bund zum Erlass von Rechtsverordnungen zur Durchsetzung von Corona-Maßnahmen zu ermächtigen, um Gesundheitsgefährdungen durch Corona abzuwehren und am Parlament vorbei der Bevölkerung Grundrechte zu entziehen oder außer Kraft setzen zu können.

Es scheint, als wolle Merkel mit dem Gesetz nicht Bürger vor Infektionen schützen, sondern ihre und die Macht eines ihr genehmen Nachfolgers vor den Bürgern.

Dabei kann sie  sich sicher sein, dass sich 1968 nicht wiederholen wird. Sowohl in Parlamenten als auch in den Medien und der Öffentlichkeit wird diese Gesetzesänderung nicht zu einem Aufstand führen.

Das freie Mandat der Parlamentarier ist eine Schimäre. Die Abgeordneten der Union, ihrer Grünen und der SPD verdienen diesen Begriff nicht. Sie offenbaren sich als Handlager einer Regierung, nicht Vertreter des Volkes. Und weil insbesondere die AfD den Angriff auf das Grundgesetz durch Merkel anprangert, stehen sie fest an deren Seite.

Die Mehrheit der Bürger liegt Merkel zu Füßen und die Medienvertreter in der journalistischen Hauptstadtblase sind begeistert. Ihre  Sehnsucht nach Einheitlichkeit wurde endlich erhört. Nunmehr fallen Corona-Maßnahmen wieder in ihrem Einflussbereich.

Ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Richterbundes ist entsetzt über die Pläne des Bundes und ruft dazu auf, dem Gesetz nicht zuzustimmen. (Berliner Zeitung)

Nach Ansicht des Richters Jens Gnisa, „dürfte es sich wohl um das am tiefsten in die Grundrechte einschneidende Bundesgesetz der letzten Jahrzehnte handeln“.

Das Gesetz mache eine „vorausschauende Lebensplanung weitgehend in vielen Bereichen unmöglich: keine Familienfeier auch nur im kleinsten Rahmen, keine Messe, keine einzige Veranstaltung kann geplant werden. Weil man immer quasi über Nacht mit einem automatisch eintretenden Lockdown rechnen muss“. Zudem trete der Lockdown „völlig unabhängig davon ein, ob überhaupt noch jemand stirbt, ob sich noch jemand auf den Intensivstationen befindet und wie viel schwere Verläufe es gibt“.

„Dieses Gesetz führt zu einem kaum noch steuerbaren Dauerzustand. Unsere Gesellschaft wird gewissermaßen auf Autopilot gestellt. Kein Bürgermeister, kein Landrat, kein Ministerpräsident, kein Landtag, nicht einmal ein Verwaltungsgericht kann mehr korrigierend eingreifen.“„Und ja, darüber rege ich mich nicht nur auf, ich bin entsetzt.“

Der Bundestag spiele nach der Verabschiedung des Gesetzes zudem „keine Rolle mehr. Es entscheiden nur noch Bundesregierung und Bundesrat. Also nur noch die Exekutive“. Das habe „mit meinem Demokratieverständnis nichts mehr zu tun“. Gnisa betont: „Und nochmals: Ich bin nicht gehen einen Lockdown, er mag notwendig sein. Aber bitte nicht mit solchen Instrumenten. Nur auf die Inzidenz abzustellen ist bei derartig drastischen Maßnahmen willkürlich, weil die reine Inzidenz davon abhängig ist, wieviel gestestet wird. Dies ist manipulierbar."

Insbesondere die Ausgangssperre gerät in die Kritik, deren Wirkung nicht nachgewiesen ist. Das OVG-Lüneburg kippte die Ausgangssperre, die jetzt auch bundesweit eingeführt werden soll. Im Gegensatz zum OVG Lüneburg hätten „viele Verwaltungsgerichte bei der Beurteilung behördlicher Maßnahmen, wie u.a. Ausgangssperren, im einstweiligen Rechtsschutzverfahren regelrecht versagt oder sind jedenfalls ihrem verfassungsrechtlichen Auftrag nicht nachgekommen.“ meint Verfassungsrechtler Ulrich Vosgerau. Gnisa sieht die Schuld bei der Politik: „Ab einer Inzidenz von 100 nächtliche Ausgangssperren zu verhängen, obwohl von Gerichten deren Wirksamkeit angezweifelt wurde, ist eine Nichtachtung der Justiz.“

Die Regierenden geraten zunehmend in Erklärungsnot – und planen daher, den Rechtsweg zu verbauen. Der Bund steuert gegen: Denn indem die Corona-Maßnahmen auf Bundesebene gehievt werden, entfällt auch die Möglichkeit für Gerichte diese auf regionaler und Landesebene einzukassieren. Dann bleibt nur noch der deutlich schwierigere Weg vors Bundesverfassungsgericht.

Boris Pristorius: „Länder mitten in der Krise entmachten? Das wäre ein großer Fehler“ (WELT)

Herr Pristorius, was halten Sie von dem Plan, dem Bund über eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes mehr Kompetenzen in der Corona-Politik zu übertragen?

Gut daran ist, dass die Einigung letztlich im Einvernehmen zwischen Bund und Ländern getroffen wurde. Das ist ein wichtiges politisches Signal. Ich stelle mir allerdings die Frage, was dadurch in der Bekämpfung der Pandemie besser laufen soll? Ich halte viel davon, dass wir in den Regionen die Verhältnismäßigkeit wahren, die Alternativen prüfen. Eine bloße Vereinheitlichung blendet die Kollateralschäden, die mit allen Corona-Regelungen immer einhergehen, vollständig aus. Das werden wir auch sehen, wenn die Gerichte das jeweils beurteilen müssen.

Bedingung jeglicher Änderung müsste es ohnehin sein, dass die Arbeitgeber verpflichtet werden, Testangebote für alle Arbeitnehmer zu machen, die nicht im Homeoffice sitzen. Zudem muss der Anteil derjenigen, die von zu Hause arbeiten, deutlich erhöht werden. Sonst macht das alles keinen Sinn.

Die Sehnsucht nach Einheitlichkeit oder der Glaube an bessere Entscheidungen bei Zentralisierung oder einer starken Frau oder einem starken Mann sind allein keine Kriterien. Schauen Sie sich doch mal die Entscheidungen der vergangenen Monate an!

Nehmen Sie das aktuell wichtigste Thema Impfen. Die Länder haben binnen drei Wochen zusammen mit den Kommunen bundesweit Impfzentren aus dem Boden gestampft, die waren alle in kürzester Zeit vollständig funktionsfähig. Der Impfstoff, für den der Bund zuständig ist, ist bis heute nicht in ausreichender Menge da. Unsere niedersächsischen Impfzentren waren zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd an der Kapazitätsgrenze und funktionieren reibungslos. In einigen Städten mussten wir aber das Impfzentrum über Ostern sogar schließen – weil kein Impfstoff vorhanden war.

Kretschmer sieht „erheblichen Gesprächsbedarf“ zum geplanten Infektionsschutzgesetz (WELT)

.. „Die Realität in Deutschland ist, ein großer Teil der Menschen trägt die aktuellen Einschränkungen nicht mehr mit und kann die politischen Hintergründe nicht nachvollziehen. In einer Demokratie ist es schlecht, diese Realität beiseite zu schieben oder die Menschen dafür zu beschimpfen“, sagte Kretschmer. „Es ist notwendig, einen gesellschaftlichen Konsens zu erreichen. Das ist aus meiner Sicht kein Inzidenzwert, sondern die Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems.“

Viele Länder forderten deshalb einen Bettenindikator als Grundlage für noch härtere Einschränkungen. „Das ist aus meiner Sicht eine zwingende Voraussetzung für Akzeptanz in der Bevölkerung“, so Kretschmer. „Außerdem muss das Gesetz zeitlich befristet werden, das heißt, es muss automatisch auslaufen.“

Kölner Klinik:

2 von 3 Corona-Intensivpatienten haben Migrationshintergrund (Focus-Online)

Die Politik versucht mit noch umfassenderen, härteren, schärferen Lockdowns die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen und behandelt dabei die Gesellschaft wie eine Herde, die es gilt mit den immer gleichen Mitteln zu regieren und gesund zu erhalten.

Dabei stellt sich keiner die Frage, was Einheitsmaßnahmen für 83 Millionen Menschen zwischen Aachen und Frankfurt/Oder, Flensburg und Rosenheim wirklich bringen können. Eine Gesellschaft ist nicht homogen. Sie hat eine Struktur, ihre Mitglieder unterscheiden sich mehr, als Schafe sich unterscheiden. Sie gehen unterschiedlichen Tätigkeiten nach – teilen sich die Arbeit – und bilden Untergruppen und Teilgesellschaften mit eigenen Lebensweisen und eigensinnigen Überzeugungen.

 

Die Politik huldig der „Wissenschaft“. Deshalb werden die Verantwortlichen wissen, dass lediglich 20 Prozent als „Superspreader“ 80 Prozent andere anstecken. Deshalb stellt sich auch die Frage was ein Lockdown bringen soll, wenn sich die „Superspreader“ sowieso nicht daran halten.  

Aber angeblich gibt es darüber keine verlässlichen Daten. Richtiger wird allerdings sein, dass die angeblich nicht erhobenen Daten kaschieren sollen, was man glaubt, nicht wissen zu müssen, was man nicht wissen darf oder nicht wissen will.

Solange der Lockdown regiert, kann die Politik weiter auf die Abwägung von Prioritäten und die Übernahme von Verantwortung für die Zielgenauigkeit spezifischer, gerade auch präventiver Maßnahmen verzichten. Alles, was sie tun muss, ist Gehorsam zu verlangen, im Namen von Lebensrettung als konkurrenz- und alternativlosem Ziel: soziale Disziplinierung durch moralischen Druck.

Nun wurde Focus-Online ein Dokument mit einem alarmierenden Corona-Befund aus einem Kölner Großkrankenhaus zugespielt.

Die Auswertung bestätigt erstmals: Die Infektionswelle trifft besonders Menschen mit Migrationshintergrund. Die Gründe dafür sind vielfältig, doch auch Zusammenkünfte von Clan-Familien könnte eine Rolle spielen. Die Auswertung unter dem Kürzel „Coronavirus-Überwachung“ (Surveillance) bestätigt Vermutungen, die schon seit Wochen kursieren: Die Corona-Infektionswelle trifft insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund, was öffentliche Empörung auslöste, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Auszüge:

  • Kölner Klinik: Mehr als 55 Prozent der Corona-Patienten wiesen ausländische Wurzeln auf. Von den Verstorbenen ist es jeder Zweite
  • Zwei Drittel aller Intensivpatienten hatten Migrationshintergrund
  • Betroffen waren demnach vor allem türkisch, arabisch, italienisch und osteuropäisch stämmige Patienten
  • Die Daten decken sich mit den Erkenntnissen des Leiters der Lungenklinik Moers, Thomas Voshaar. (siehe unten)
  • Im Raum Bielefeld sieht es nach Meldungen der „Westfälischen Nachrichten“ nicht besser aus.
  • Diese Werte liegen weit höher als der Anteil der Bevölkerung mit Zuwanderergeschichte in NRW in Höhe von 29,3 Prozent.
  • Während aber große Teile der Politik das Problem umgehen und auch der zuständige Fachverband Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin keine entsprechenden Erhebungen anstellt, fällt eine OECD-Studie ein eindeutiges Urteil. Der Untersuchung zufolge sind Einwanderer „besonders von den gesundheitlichen Folgen der Pandemie betroffen“.
  • Dazu passt eine jüngst veröffentlichte Expertise des Berliner Senats: „Je höher der Anteil der Arbeitslosen beziehungsweise Transferbeziehenden in den Bezirken ist, desto höher ist die Covid-19-Inzidenz", heißt es dort.
  • Pandemie und Migranten: "Viele verstehen die Gefahr und die Maßnahmen nicht"
  • Kölner Viertel mit hoher Migrantenquote gehören zu den Corona-Hotspots
  • Für das erhöhte Infektionsrisiko in der Migranten-Community macht Migrationsexperte Toprak ferner kulturelle Wurzeln verantwortlich. „Während bei den deutschen Bürgern der Trend zum Single und der Kleinfamilie zunimmt, wird von vielen Menschen aus der Türkei, dem Orient oder aus Osteuropa die Großfamilie noch richtig gelebt wird."
  • "Sollten Migranten-Phänomen bei Corona nicht unter Teppich kehren"
  • Beerdigung im Goman-Clan am Freitag: Polizei-Hundertschaft soll Corona-Regeln durchsetzen In Leverkusen bereiten sich derzeit Stadt und Ordnungsmacht auf ein Szenario am Freitag (9. April) vor. Auf dem Friedhof Reuschenberg soll eine Größe des Goman-Clans beerdigt werden, die dem Corona-Virus erlegen ist. Im Vorfeld hatte es schon eine Einsatzpanne städtischer Ordnungsamtsmitarbeiter gegeben, die eine Ansammlung von 80 Personen auf einem Anwesen der weitverzweigten Roma-Großfamilie trotz Polizeiunter-stützung nicht auflöste und die Corona-Verstöße ahndete.
  • Zur Trauerfeier des als Friedensrichter bekannten Verstorbenen werden mehrere hundert Teilnehmer erwartet. Die Stadt will nun einen harten Kurs fahren und nur den engsten Kreis von 25 Personen zulassen. Um diese Regelung durchzusetzen, werden die Ordnungshüter mindestens eine Hundertschaft Bereitschaftspolizei einsetzen.
  • Neue Zürcher Zeitung: Auch in Österreich sind Migranten anfälliger für eine Corona-Erkrankung. „Schlechter integrierte Zuwanderer erhalten weniger Informationen über die Pandemie und sind anfälliger für Verschwörungstheorien“.
  • Sprachliche Barrieren spielen ebenso eine bedeutende Rolle wie die Tatsache, dass die weniger gut integrierten Gruppen überwiegend Kontakt zu Personen aus ihrem eigenen Kulturkreis haben.
  • Wie sich der Informationsstand auf das eigene Verhalten auswirkt, haben die OCE-Studienautoren zwar nicht abgefragt. Dass er Auswirkungen auf die Akzeptanz der Corona-Maßnahmen hat, scheint aber offensichtlich: So halten doppelt so viele Afghanen und Syrer Ausgangssperren, Maskenpflicht und Social Distancing für übertriebener als Menschen ohne Migrationshintergrund.

Corona-Mathematik

Es kommt nicht auf das Verhalten der Mehrheit an (WELT)

Und noch ein Experte:
"Selbst wenn sich die große Mehrheit vorbildlich verhält, (Anm.: was sie seit einem Jahr tut) bedeutet das nicht, dass der Anstieg der Fallzahle gebremst wird",sagt Mathematiker Christian Hesse.
Hesse stellte anhand von  Studien mehrerer Viologen eine mathematische Ansteckungsformel nach dem Pareto-Prinzip auf.  Auch in der Corona-Krise soll angeblich das 20/80 Prinzip gelten, wonach 20% der Inizierten 80% der Neuinfektionen verursachen. Oder andersrum: 80% Infizierte nur 20% andere anstecken. Es kommt also nicht auf die Mehrheit, sondern auf eine Minderheit von Intensivspreadern an. Wer zu dieser Gruppe maßgeblich gehört, wissen die Verantwortlichen sehr wahrscheinlich. Aber wer das ausspricht, bricht ein Tabu (RKI-Chef Wieler) oder gerät in sehr gefährliches Fahrwasser (Landrat von Peine)
Wenn man dem Mathematiker glaubt, gilt folgendes:
Die Ansteckungswahrscheinlichkeit mit der britischen Variante B.1.1.7, wenn 1 Infizierter im Innenraum im Abstand von 1 Meter 1 Stunde mit einem anderen zusammen ist, beträgt 5 - 10 %
Mit Maske oder doppeltem Abstand soll sich die Wahrscheinlichkeit auf 2,5 - 5 % halbieren. Im Umkehrschluss eine Nichtansteckungswahrscheinlichkeit von 90 - 97,5 %, Damit soll sie einiges höher als die ursprüngliche Virus-Variante sein.
Draußen soll sich diese Wahrscheinlichkeit unter gleichen Bedingungen sehr gravierend um ein Zwanzigstel reduzieren. Nach Adam Riese läge damit das Ansteckungsrisiko draußen in allen vorstehenden Szenarien unter 0,5 Prozent.

Im Freien besteht also auch mathematisch zu über 99% so gut wie keine Infektionsgefahr, was auch mehrere Aerosol-Studien belegen. So betont auch  die Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF) in Köln in einem Positionspapier. „Im Freien finden so gut wie keine Infektionen durch Aerosolpartikel statt.“

Die Evidenz spricht also gegen eine Ansteckung mit Covid im Freien. Und ein Aerosol-Forscher hält nicht nur die Maskenpflicht an der frischen Luft für „völlig überzogen“, sondern fordert direkt die Öffnung der Außengastronomie.

Trotzdem herrscht weiterhin Maskenpflicht im Freien, weil die Maske das einzige Symbol für die "Sichtbarmachung" der Virus-Gefahr ist und "nichts schwieriger ist  als der geordnete Rückzug aus unhaltbaren Positionen". (Carl von Clausewitz)

Siehe auch: Mathematiker errechnet Ansteckungsformel (Focus)

Im Gegensatz dazu:

„Für Ansteckung mit B.1.1.7 genügen wohl auch flüchtige Begegnungen“, warnt Lauterbach (WELT)

Osteransprache des Bundespräsidenten

Steinmeier hält eine Fernsehansprache zu Ostern nach dem Moto: "Raufen wir uns alle zusammen, liebe Landsleute ! Holen wir raus, was in uns steckt"....

Das Problem: Wer die Ansprache sieht, braucht die salbungsvollen Worte nicht und wer sie braucht, sieht die Ansprache nicht oder versteht seine Sprache nicht.

"Nehmen Lebenswirklichkeit nicht so wahr"

"Raus aus dem Dienstwagen":

Bosbach geht nach Oster-Kehrtwende hart mit Regierung ins Gericht

CDU-Urgestein Wolfgang Bosbach hat mit dem Corona-Management der Bundesregierung abgerech-net. Die jüngsten Beschlüsse und die darauffolgende Kehrtwende der Kanzlerin hätten „mit guter Regierungsarbeit überhaupt nichts zu tun“, sagte er in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung.

Nachdem die Kanzlerin am Mittwochvormittag erklärt hatte, die Entscheidung von zusätzlichen Ruhetagen über Ostern rückgängig zu machen, sagte Bosbach: „Nachdem der Text vorlag, was da in der Nacht beschlossen wurde, hat sich doch das Land kollektiv an den Kopf gefasst, weil jeder die Frage gestellt hat, was bedeutet das eigentlich rechtlich und in der Praxis.“

Bosbach: "Nehmen Lebenswirklichkeit nicht mehr so wahr"

Der ehemalige stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union warf den Regierenden vor, zu weit weg von der Lebensrealität der Menschen zu sein. Man müsse „raus aus dem Dienstwagen“. Viele der Beschlüsse würden von Menschen gefällt, die „die Lebenswirklichkeit nicht mehr so wahrnehmen“.

Die Entschuldigung der Kanzlerin begrüßte er dagegen. Es sei positiv, dass sie nicht versucht habe „Schuld und Verantwortung auf andere abzuwälzen“. Bosbach merkte an: Bei den Beschlüssen am Montag waren „auch 16 Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen dabei.“

Warum erfüllen sich Lockdown-Befürworter nicht ihren Wunsch nach totaler Isolation?

Laut ZDF-Politbarometer vom 26.03.2021 sind 31,1 % der Befragten mit dem derzeitigen Lockdown einverstanden und 36,9 % wünschen sich einen härteren Lockdown. Wahrscheinlich gehören die zu den Millionen, die gebührenfinanziert oder vom Staat leben.

Denen ist keine Schließung ausreichend. Keine Maßnahme hart genug.  Was hindert die eigentlich daran, sich diesen Wunsch zu erfüllen und sich selbst in einen härteren Lockdown zu begeben?

Kein Mensch wird gezwungen, In den Urlaub zu fahren, in die Stadt, in ein Restaurant oder eine Gaststätte, ein Kaufhaus, einen Park oder dahin zu gehen, wo er auf andere Menschen trifft. Wer sich insolieren will, soll das tun. Niemand muss seine Wohnung verlassen. Selbst Lebensmittel kann man sich heute online bestellen und nach Hause liefern lassen. Außerdem ist es jedem unbenommen, ständig Masken zu tragen.

Die ihr Heil in möglichst totaler Isolation sehen. Warum wird deren Wunsch nicht erfüllt, ohne die gesamte Gesellschaft einzusperren?

Aber das ist gar nicht deren Problem. Ihr Problem ist das Motto: „Was ich nicht will, dass darf mein Nachbar auch nicht wollen“. Es wäre ja noch schöner, wenn der Freiheiten auslebt, die ich für mich ausschließe.

 

 

Politbüro Feeling ?

„Es ist für mich nicht der geringste Triumph, feststellen zu müssen, das ganz Deutschland ein Jahr lang mal einen Hauch davon verspürt, wie es ist, von einer Handvoll Regierungsmitgliedern bestimmt, gelenkt und beeinflusst zu werden.“ Katharina Witt

German Angst

Deutsche überschätzen ihr eigenes Corona-Risiko um das 7 bis 38-fache

Das tägliche Bombardement der Medien mit absoluten Corona-Infektionszahlen, zeigt Wirkung: Die Deutschen überschätzen ihr eigenes Corona-Risiko um ein Vielfaches.

Wem täglich absolute Zahlen präsentiert werden, dass sich bisher 2.575.849 Menschen in Deutschland Infiziert haben, der ist natürlich erschrockener, als wenn ihm gesagt wird, dass sich im ganzen Jahr von 100 Bewohnern lediglich 3 angesteckt und 97 nicht angesteckt haben. Auch 73.656 Tote sind zu viele, trotzdem starb in Deutschland bisher nur etwa 1 von 1.000 Einwohner an Corona. Und aktuell 133.400 akut  Infizierte sind lediglich 2 von 1.000

Auch der ständige Alarmismus bei steigenden Inzidenzzahlen hat eine ähnliche Wirkung. Wenn die Inzidenz z.B. von 80 auf 83 steigt, heißt das nichts anderes, als dass sich in 7 Tagen 3 von 100.000 Menschen mehr angesteckt haben als am Tag zuvor.

Und wenn es nun heißt, die britische Covid-19-Variante sei gefährlicher, weil sie zwischen 55 und 64 Prozent tödlicher sein könnte, dann heißt das, dass von den über 60-jährigen statt 6 von 1.000 Infizierten 9 von 1.000 sterben könnten.

Die Gesellschaft chronisch unter Angst halten, ohne Rücksicht auf die psychologischen und wirtschaftlichen Folgen, ist als Disziplinierungsmittel von der Politik gewollt und wird von den Medien unterstützt.

Vor diesem Hintergrund hat der Psychologie-Professor und Bewusstseinsforscher Manuel Schabus vom Zentrum für Kognitive Neurowissenschaften der Universität Salzburg eine komplexe Umfrage zu Wissen, Einstellungen und Erfahrungen der Deutschen in der Corona-Pandemie gestartet.

Ein Ergebnis: Von den 30-39-jährigen überschätzen ihr eigenes Risiko schwer an Corona zu erkranken um das 38-fache. Bei der Generation 70+ ist es „nur“ das 7-fache.

Näheres können Sie hier nachlesen

Moral und Politik

Sie fordern Solidarität und meinen Gehorsam

Steinmeier und viele namhafte Politik beschwören es immer wieder: Solidarität

Aber der Aufruf zur Solidarität hat auch etwas Bedrohliches. Er meint nämlich in Wirklichkeit Gehorsam und schließt Widerspruch moralisch aus. Da Verantwortliche aber wissen, dass wir in einer demokratischen Gesellschaft und nicht in einem Obrigkeitsstaat leben, kleidet man obrigkeitliche Anordnungen und Erlasse in eine besser verständliche Moralrhetorik und fordert mehr Solidarität.

Die andauernde Beschwörung von Solidarität ist eine rhetorische Allzweckwaffe all jener geworden, die im Grunde davon ablenken wollen, dass sie nicht wissen, ob ihre Maßnahmen wirken.

Der Appell an Solidarität klingt irgendwie menschenfreundlich. Damit macht man nichts falsch. Gegen Solidarität kann doch eigentlich niemand etwas haben.

Deshalb fällt auf, dass das Steinmeiers Lieblingswort schlechthin ist. Demnach war schon im letzten März „unsere Solidarität extrem wichtig“ und im April forderte er „Geduld und Solidarität“ und angesichts des Lockdowns im Dezember „anhaltende Solidarität“. Und mit Blick auf die Impfstoffverteilung „weltweite Solidarität.

Das ständige Rufen nach Solidarität schwankt nicht nur zwischen Hilflosigkeit und Einfalt. Nein, er hat etwas Bedrohliches. Wo ständig rührselig Solidarität eingefordert, ist Widerspruch ausgeschlossen. Der Ruf nach Solidarität ist ein Totschlagargument und ein verschleierter Befehl. Wer nicht solidarisch ist, muss mit Sanktionen rechnen und ein maßloser Egoist sein. Oder Schlimmeres: nämlich ein „Rechter“.

Wer Solidarität von oben einklagt, versucht die Gesamtgesellschaft für Missstände haftbar zu machen – man war eben nicht solidarisch genug.

Man kalkuliert mit der Applausgarantie – und der Entrüstungsgarantie bei Nichtbefolgung.

Solidarität kann man sich wünschen, aber nicht einklagen, nicht herbeinötigen, auch nicht einfach voraussetzen. Von Solidarität wird gesprochen aber Gehorsam ist gemeint. Es wird nicht nur das nüchterne Befolgen der Corona Anweisungen gefordert, sondern diese Forderung wird zusätzlich moralisiert. Offensichtlich ist dem Erlass- und Verordnungsgeber ein Defizit der Angemessenheit der Maßnahmen bewusst. Um sie nicht konsequent umsetzen zu müssen, fordert er deshalb Solidarität. Und diejenigen, die die Corona-Auflagen nicht befolgen, sind eben schlechte Menschen.

Auch in der Diskussion um Freiheitsrechte für Geimpfte hört man immer wieder, es sei ein Gebot der Solidarität, Geimpfte nicht zu bevorzugen. Was aber hat ein Nichtgeimpfter davon, wenn einem Geimpften Freiheitsrechte verweigert werden? Wer da Solidarität fordert, bekämpft nicht das Virus, sondern die Bevölkerung.

Der Politik geht es mit der moralischen Codierung der Corona-Maßnahmen vor allem darum, das Gespräch zu beenden, Kritik zu unterbinden und Alternativen zu ersticken. Aber das kann sie nur erfolgreich tun, wenn kein Bürgersinn mehr vorhanden ist, der den Wert der Freiheit über das Leben stellt. Dabei hat das Leben als solches keine innere moralische Qualität. Es ist Zeit, sich dessen zu erinnern.

Quellen: CICERO – Moral und Politik – NZZ- Sie sagen Solidarität und meinen Gehorsam

Das Versagen der Corona-Verwalter: Deutschland erstickt an seiner Bürokratie (NZZ)

Der Versuch, alles bis ins Kleinste mit Vorschriften zu regeln, lähmt das Land schon seit langem. In der Pandemie zeigt sich nun auch die zerstörerische Kraft der deutschen Regulierungswut.

Der eigentliche Grund für das deutsche Scheitern in der Krise ist eine Eigenart, die alle politischen Ebenen des Landes durchdringt, und das schon lange: Es ist die Lust an der Bürokratie. Vor der Pandemie war sie vor allem im Ausland ein Anlass für Witze, Ratgebertexte und YouTube-Videos. Jetzt, in der Krise, zeigt sich ihr zerstörerischer Charakter.

  • Wer, bitte, denkt sich so etwas aus? Ladenbesitzer, die ums wirtschaftliche Überleben kämpfen, hätten nach dem Öffnungsplan gar keine Zeit, sich um ihre zurückkehrenden Kunden zu kümmern. Sie müssten permanent mit einem Zollstock und einer Excel-Tabelle in der Hand durchs Geschäft rasen, um sich keinen Ärger mit dem Ordnungsamt oder der Polizei einzuhandeln
  • Während sich der staatliche Eifer bei der Beschaffung und Verteilung von Impfstoffen, beim Schutz von Altenheimen und bei der Bestellung von Schnelltests in Grenzen hält, ist er bei der Ahndung von Regelverstößen in Deutschland so ausgeprägt wie eh und je.
  • Die Lokal- und Regionalmedien sind voll von entsprechenden Berichten. Mal stehen acht Polizisten in der Küche eines Mannes, der mit einem Freund gekocht hat, mal soll ein Sportverein 5000 Euro Strafe zahlen, weil zwei Kinder auf seinem Skatepark unterwegs waren, mal nehmen Beamte die Personalien von Spaziergängerinnen auf, deren Hunde sich zu nahe gekommen sind.
  • Bei näherer Betrachtung sind es aber gar nicht die Macher, die versagen, es sind die Verwalter. Es ist der deutsche Staat, der den Ruf des Landes beschädigt: Statt Probleme aus dem Weg zu räumen, stellt er Regelwerke auf, die selbst zum Problem werden. Made in Germany? Für alles, was der Staat anfasst, gilt: Late in Germany.
  • Was Frau Federle, Amtsärztin aus Tübingen, in der Sendung „Phönix“ über das deutsche Wesen sagte, traf den Nagel auf den Kopf:
    «Wir müssen einfach mal pragmatischer handeln», forderte sie im schönsten schwäbischen Singsang. «Wir bewegen alles x-mal, wir kontrollieren es noch zehnmal, schreiben es dann aus, lassen es noch mal prüfen, ob es überhaupt so schon geprüft ist, und haben dann noch irgendwelche rechtlichen Bedenken. Und das ist in der Krise vollkommen falsch.»
  • Solche Worte gehören eingerahmt in jede Amtsstube, angefangen beim Kanzleramt.

„Patienten mit Kommunikationsbarriere“

50 Prozent der Corona-Intensivpatienten bundesweit mit Migrationshintergrund?

Bereits im letzten Jahr machten mehrfach Berichte die Runde, dass insbesondere in Schlachtbetrieben große Corona-Ausbrüche zu verzeichnen waren. Betroffen waren in der Regel Arbeiter aus Südosteuropa. Auch nach dem Sommerurlaub hieß es, Familienheimkehrer vom Balkan, aus Südosteuropa und der Türkei müssten wohl als Pandemietreiber angesehen werden. Dazu kamen Feiern von Großfamilien, Hochzeitsfeste über mehrere Tage, Beerdigungen und religiöse Veranstaltungen.

Jetzt kommt ein neues Tabu Thema auf´s Tapet.

Es hat länger gedauert, bis eine hochbrisante Nachricht aus einer Schaltkonferenz des RKI-Chefs mit Chefärzten an die Öffentlichkeit durchsickerte. Über 90 Prozent der Corona-Intensivpatienten sollen in einer Lungenklinik Migrationshintergrund haben, bundesweit weit über 50 Prozent.

Als erstes berichtete BULD darüber, andere Zeitungen nehmen die Meldungen auf. Da der digitale BILD-Bericht hinter einer Bezahlschranke verborgen ist, hier ein paar Auszüge:

  • Seit bekannt wurde, dass sich Patienten mit Migrationshintergrund auf Intensivstation häufen, herrscht bei offiziellen Stellen betroffenes Schweigen
  • Laut BILD war am 14.02.2021 in einer Gesprächsrunde mit dem RKI-Chef dieses Tabu ein Thema.
  • In der Bundesregierung wird der extrem hohe Anteil als Tabu empfunden, weil die Bundesregierung Angst vor einer Rassismus-Debatte habe.
  • Folglich hätte man eine intensive Informationsdebatte für Migranten unterlassen, um das zu unterbinden.
  • Maßgeblich zitiert wird der der Chef der Lungenklinik in Moers, Thomas Voshaar. Eine Umfrage hätte ermittelt, dass es „offensichtlich eine Gruppe gibt, die die Politik mit Corona-Warnungen überhaupt nicht erreicht. Das sind Menschen mit Migrationshintergrund.“
  • Voshaar sagt es klipp und klar: „Nach meiner Erhebung hatten immer über 90 Prozent der Intubierten, schwerst kranken Patienten einen Migrationshintergrund. Wir haben uns intern darauf geeinigt, dass wir solche Kranke als ‚Patienten mit Kommunikationsbarriere‘ bezeichnen wollen. Die scheinen wir nicht zu erreichen.“
  • Bild zitiert Wieler:
    „Ich habe das genauso gehört. Aber es ist ein Tabu. Ich habe versucht, auf bestimmte Menschen zuzugehen. Wir müssen über Imame auf diese Religionsgruppe eingehen. Das Ganze hat für Berlin riesige Auswirkungen. Das ist ein echtes Problem. Diese Gruppe besteht aus vier Millionen Menschen in Deutschland. Das entspricht einem Anteil von 4,8 Prozent. Auf den Intensivstationen liegen aber deutlich über 50 Prozent aus dieser Gruppe.“
  • Laut Voshaar hätte Gesundheitsminister Jens Spahn den Überraschten gegeben und mit Entsetzen reagiert: „oGottoGottoGott“ hätte der ausgerufen
  • „Auf Bild-Nachfrage erklärte ein Regierungssprecher, die Warnungen habe Spahn nicht ans Kanzleramt weitergeleitet. Bei den Corona-Gipfeln der Kanzlerin mit den Länderchefs waren die Erkenntnisse der Mediziner nie Thema.“

"Beim Spazieren passiert garantiert nichts"

Der große deutsche Experte für Aerosole ist Dr. Gerhard Scheuch. Er ist Aerosol-Physiker, war von 2007 bis 2013 Präsident der Internationalen Gesellschaft für Aerosole in der Medizin und berät heute die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie viele pharmazeutische Unternehmen. (Aber nicht die Bundesregierung)

Gerhard Scheuch hält manche Maßnahme für "absurd" und ärgert sich über politisches Vorgehen. Er sagt in einem Interview auf ntv-Online:

Die Corona-Krise ist ein Innenraumproblem?

Die Corona-Krise ist ein „Innenraumproblem“ Das ist nicht nur meine Meinung, das ist die Meinung von vielen Wissenschaftlern, die auf dem Gebiet der Aerosol-Forschung arbeiten. Es ist ein Innenraum-Problem, weil sich die Menschen in Innenräumen anstecken. In China wurde in einer großen Untersuchung festgestellt, dass von über 7000 untersuchten Infektionen eine einzige im Freien stattfand.

Draußen joggen, spazieren gehen, sich treffen, dann kann im Grunde nichts passieren?

Nein. Da kann garantiert nichts passieren. Wenn Sie joggen, spazieren gehen, wandern, Ski fahren, rodeln, was auch immer, dann wird nichts passieren. Im Außenbereich kann nur dann etwas passieren, wenn Sie sehr lange sehr eng mit einer Person zusammenstehen, sich direkt gegenüberstehen und unterhalten. Aber ansonsten ist die Ansteckungsgefahr im Freien null.

„Längere Zeit“?

Bisher gingen wir davon aus, dass man ungefähr 5 bis 15 Minuten braucht, um sich im Freien zu infizieren, wenn man sich gegenübersteht. Diese Zeit könnte sich natürlich verkürzen, wenn die Mutanten wirklich so viel ansteckender sind, wie man im Augenblick berichtet. Dann sind es nicht mehr 5 bis 15, sondern 3 bis 10 Minuten. Das ist die Zeitspanne, mit der man rechnen könnte.

Wie sieht´s im Innenraum aus? Kann man sagen, wie viel Virus-Material angesammelt sein muss, damit sich jemand anderes infiziert?

Man weiß das noch nicht genau. Man geht im Augenblick davon aus, dass man zwischen 400 und 3000 Viren einatmen muss, damit eine Infektion starten kann. In China wurde auch festgestellt, dass 75 Prozent der Infizierten überhaupt keine Viren ausatmen. Das deckt sich ja mit den epidemiologischen Befunden, dass 75 Prozent der Leute niemanden anstecken.

Wie bewerten Sie, dass es diese Daten, dieses Wissen gibt, aber die politischen Maßnahmen dem entgegenzuwirken scheinen?

Nicht entgegenwirken. Aber sie werden nicht berücksichtigt. Das ärgert mich schon manchmal etwas. Dass man immer nur "Lockdown, Lockdown, Lockdown" proklamiert und solche gezielten Maßnahmen nicht wiedergibt, also einfach der Bevölkerung das nicht mitteilt. Eben: kurze Zeit, lieber mal ins Freie gehen, Ansteckung findet in Innenräumen statt, also trefft euch doch nicht so oft mit vielen Leuten, das ist doch die Gefahr. Aber dass man dann zum Beispiel nächtliche Ausgangssperren verhängt, das ist in meinen Augen absurd. Denn damit signalisiert man den Leuten ja: Achtung, draußen ist es gefährlich. Genau umgekehrt: Drinnen ist es gefährlich.

Ansteckung im Außenbereich nahezu ausgeschlossen

Dr. Gerhard Scheuch, ist Aerosol-Physiker. Im Morning Briefing Podcast von „Steingarts Morning-Briefing“ widerspricht er gängigen Klischees und schärft unseren Blick für das eigentliche Infektionsgeschehen.

Der Virologe weiß fast alles über das Virus aber nichts darüber, wie das Virus von einem Menschen zum anderen gelangt. Das ist das Spezialgebiet des Physikers, genauer gesagt des Aerosol-Physikers.

Der große deutsche Experte für Aerosole, ist Dr. Gerhard Scheuch. Er ist Aerosol-Physiker, war von 2007 bis 2013 Präsident der Internationalen Gesellschaft für Aerosole in der Medizin und berät heute die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie viele pharmazeutische Unternehmen. (Aber nicht von der deutschen Politik).

  • Scheuch rät er angesichts von so mancher Zufallsbegegnung im Supermarkt, am Arbeitsplatz oder beim Joggen, die uns zu dicht erscheint, zur Gelassenheit.
  • Bei den Coronaviren, mit denen wir es jetzt zu tun haben, brauche man mindestens fünf bis 15 Minuten relativ dichten Zusammenstehens, um sich direkt zu infizieren.
  • Das würde bedeuten, dass unsere Angst vor der flüchtigen Nähe mit Unbekannten oft unbegründet ist:
    Bei einem Vorbeigehen könne man sich nicht anstecken. Das sei unmöglich. Da kriege man einfach viel, viel zu wenige Viren ab, als dass die Infektion starten könne.
  • Ohnehin komme es keineswegs bei jedem Kontakt, auch nicht bei jedem langanhaltenden Kontakt mit einem Corona-Infizierten, zur Erkrankung.
  • Es sei im Augenblick so, dass nur etwa zehn bis 15 Prozent der Infizierten überhaupt andere anstecken.
    Das wiederum liege daran, dass nicht jeder Infizierte in gleicher Weise Viren in die Atemluft emittiere.
  • Scheuch zitiert Studien, nach denen 73 Prozent der Patienten überhaupt keine Viren ausgeatmet haben. Aber sie hätten einen Patienten gefunden, der pro Minute 400.000 Viren ausgeatmet habe. Wenn sie mit so einem zusammensäßen, dann könne es schon mal knallen.
  • Das Maskentragen im Freien entbehre jeder Wissenschaftlichkeit und sei völliger Unsinn. Man brauche im Freien keine Maske

Man stirbt nicht so einfach an Corona

Sterben Patienten an oder mit Corona? Obduktionen an der Uniklinik Hamburg-Eppendorf zeigen: Die meisten der untersuchten Toten sind Covid-Sterbefälle.

Entgegen der Empfehlung des RKI hat das Institut für Rechtsmedizin am UKE 735 an covid-19 verstorbene Infizierte nach dem Motto: „Von den Toten lernen“ obduziert.

  • Nur bei einem Prozent der Obduzierten wurden keine relevanten Vorerkrankungen festgestellt. Die Todesursache war trotzdem Covid-19
  • Zugleich zeigt die Untersuchung, dass 99 Prozent von ihnen unter teils mehreren Vorerkrankungen litten.
  • 88 Prozent der Obduzierten gab es mindestens drei Vorerkrankungen, vor allem Bluthochdruck, chronische Niereninsuffizienz, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), bösartige Tumorerkrankungen oder Diabetes. 20 Prozent der Verstorbenen wiesen ein krankhaftes Übergewicht auf.
  • Trotzdem sind die an Covid-19 verstorben - die meisten in Folge von Lungenembolien, Multiorganversagen oder einer Sepsis.
  • In sieben Prozent der Fälle waren die Verstorbenen zwar mit dem Sars-CoV-2-Erreger infiziert, die Infektion war aber nicht todesursächlich. "Das waren Herzinfarkte, Lebererkrankungen oder Entzündungskonstellationen - vollkommen unabhängig vom Virus" so der Institutsleiter.
  • Die Hälfte der Verstorbenen war älter als 83 Jahre, 75 Prozent waren älter als 76. Zudem waren die verstorbenen Männer statistisch etwas jünger als die Frauen, und es starben mehr Männer als Frauen.
  • Lediglich sieben Obduzierte waren jünger als 50 Jahre, und von diesen wiederum gab es niemanden, der nicht auch eine erhebliche Vorerkrankung aufgewiesen hätte.
  • Zwei Drittel der Todesfälle ereigneten sich während der zweiten Pandemie-Welle ab Oktober, die meisten im Dezember.

Institutsleiter Ondruschka:

  • „Das höchste Risiko an einer Covid-19-Erkrankung zu versterben, ist somit eindeutig das hohe Lebensalter und damit einhergehend Risikofaktoren im Sinne gravierender Vorerkrankungen“,
  • Man habe bei den Obduzierten lediglich ein Prozent gefunden, bei denen es keine Vorerkrankung gegeben hätte.

Es gibt angesichts dieser Datenlager also kaum noch einen Zweifel: Sars-CoV-2 ist eine Gefahr für die Alten mit Vorerkrankungen, alle anderen haben zumindest keine tödlichen Verläufe zu befürchten.

Die Alten und Vorerkrankten noch effektiver zu schützen, muss daher das Ziel allen politischen Handelns sein. Wer diese Latte reißt, der will von den Toten nichts lernen.

zu den Artikeln: in >>> CICERO und >>> n-tv-Online

Archiviert

...findet  ihr hier das wieder, was ich im laufe der Zeit in loser Folge gesammelt habe unter "Kurz notiert" und "Meine Sicht" 

Castor

Das Internet ist voll von Berich-ten über meine "Castorzeit". Damit sie nicht verloren ge-hen, habe ich einige unter "Castor" archiviert

Wo sie Recht hat, hat sie Recht.

„Die Identitätspolitik läuft darauf hinaus, das Augenmerk auf immer kleinere und immer skurrilere Minderheiten zu richten, die ihre Identität jeweils in irgendeiner Marotte finden, durch die sie sich von der Mehrheits-gesellschaft unterscheiden und aus der sie Anspruch ableiten, ein Opfer zu sein“. Sahra Wagenknecht

Der Abstieg    

Europa in der Welt

Waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch 25 % der Weltbevölkerung Europäer und zu Beginn des 21. nur noch 11 %, so werden es nach Berechnung der UNO am Ende dieses Jahrhunderts noch 4 % sein.

Christian Sewing, Chef der Deutschen Bank:

"Im Jahr 2000 kamen noch 41 der 100 wertvollsten börsenorientierten Unter-nehmen der Welt aus Europa - heute sind es nur noch 15."

Deutschland

"Wir glauben, uns als viertgrößte Volkswirtschaft immer noch mit China und den USA messen zu können. Aber mit Kalifornien überholt uns bei den derzeitigen Wachstumsraten in einigen Jahren ein einzelner Bundesstaat".

Noch Fragen ?

Steingarts Morning-Briefing vom 

21.07.2021

Klimapolitik im Romantik-Tal

Guten Morgern Hans Reime,

ein nennenswerter Teil unserer Spitzen-politiker wohnt im deutschen Romantik-Tal.

Ein „klimaneutrales Deutschland“ ver-spricht die SPD. „Mit dem Klimaschutz-Sofortprogramm führen wir unser Land auf den 1,5-Grad-Pfad“, behaupten die Grünen. Die Union will da an Schwär-merei nicht hintenanstehen

:"Wir setzen verbindlich die Treibhaus-gasneutralität Deutschlands bis 2045 um"

Man kann diese Aussagen ehrgeizig nennen. Oder auch naiv. Oder, falls hier doch Vorsatz im Spiel sein sollte, auch als Fall von politischer Hochstapelei. Denn obwohl die Freunde einer nationalen Klimapolitik viel Wert auf ihre Nähe zur Wissenschaft legen – „Follow the Science“ – so ignorieren sie zugleich relevante Erkenntnisse der Wirtschaftswissenschaft....

>>> weiterlesen: Die fünf Irrtümer der deutschen Parteien

Fazit:

Die deutsche Klimapolitik muss aus dem Irrgarten der Illusionen und Sehn-süchte befreit und in die Welt der Realpolitik ünerführt werden.

Klimaschutz funktioniert nur global - oder gar nicht. Und das Bundeskanz-leramt liegt nicht im Romantik-Tal.

"Black Box Archiv"

Unten veröffentliche ich die aktuelle „Black Box“ von Stephan Paetow, der medial aufbereitete  Ereignisse der ver- gangenen Woche auf etwas andere Weise auf´s Korn nimmt:

Blick zurück nach vorn.

BLACKBOX KW 30

Möglicherweise schuldunfähig

Rücktritte der Verantwortlichen ausge-schlossen, dafür hat der Staatsfunk endlich seinen Zugang zum Thema Hochwasser gefunden: Klima und Nazis. Und RTL weiß, warum Merkel bei Blasmusik zitterte ...

Zitate

Politbüro Feeling?

„Es ist für mich nicht der geringste Triumph, feststellen zu müssen, dass ganz Deutschland ein Jahr lang mal einen Hauch davon verspürt, wie es ist, von einer Handvoll Regierungsmitglie-dern bestimmt, gelenkt und beeinflusst zu werden.“

Katharina Witt

Laschet:

"Populär ist immer noch die Haltung, alles verbieten, streng sein, die Bürger behandeln wie unmündige Kinder",.
"Man kann nicht immer neue Grenz-werte erfinden, um zu verhindern, dass Leben wieder stattfindet".

Grüne

"Die eine Hälfte der Grünen ist beim Staat angestellt, die andere Hälfte lebt vom Staat". Guido Westerwelle

Datenschutz

"Die Deutschen schützen lieber Daten statt Menschen". Jan Fleischhauer

Söder

Kein deutscher Politiker wirft sich den Zeitgeist so lustvoll an den Hals wie Markus Söder Neue Zürcher Zeitung

Schwere Straftaten

"Der Anteil der Asylbewerber an schwe-ren Straftaten ist etwa fünfmal größer als ihr Anteil an der Gesamtbevöl-kerung". Boris Palmer

Wurm

"Wer sich selbst zum Wurm macht, darf sich nicht wundern, mit Füßen getreten zu werden". Immanuell Kant

Berlin, Labor des Wahnsinns

"Wenn etwas den Berliner Senat auszeichnet, dann die Kombination aus Großsprecherei und Unfähigkeit. Wer sich fragt, wie eine rot-grün-rote Koalition auf Bundesebene aussehen würde, der bekommt in der Hauptstadt Anschauungsunterricht."

Jan Fleischhauer, Focus

Unglücke

„Mein Leben war voll von fürchterlichen Unglücken, die meistens gar nicht passiert sind.“
Michel de Montaigne, französischer Philosoph und Dichter

Freiwilligkeit

"Man kann am Ende nicht mit dem Wasserwerfer erzwingen, was notwendig ist. Auf Dauer geht es nur, wenn die Bürger mitmachen wollen".

Jens Spahn

Corona-Krise

"Der Krieg (die Corana-Krise) ist eine viel zu ernste Sache, als dass man ihn den Militärs (Viriologen) anvertrauen könnte". Kurt Tucholsky

"In der Finanzkriese wäre niemand auf die Idee gekommen, deren Bewältigung Investmentbankern oder Hedge.Fonds-Managern zu überlassen". Eric Gujer NZZ

Einschränkung von Grundrechten

"Nicht der Bürger muss sich rechtfertigen, warum er ein Grundrecht ausübt, sondern der Staat muss sich rechtfertigen, warum und für welche Dauer er in Grundrechte eingreift"; VerfGH Saarland im 28.April 2020

Sorge um das Wohl der Alten?

"Wir tun doch nun so, als würden wir uns immer schon um die alten, schwa-chen Leute kümmern. Dass ich nicht lache! Ich habe Zivildienst in einem Altersheim geleistet, und was ich da zu sehen bekommen habe, straft diese Corona-Märchen Lügen".

Einer alten Frau, die schwach und dement war und die keine Angehörigen mehr hatte, die sich für sie hätten einsetzen können, wurde ein menschen-würdiges Leben vorenthalten...

Ich habe Anzeige erstattet, gebärdete mich als Che Guevara des Altersheims. Erfolgsquote: gegen null. Heute sagt man, man müsse die Alten in den Pfle-geheimen schützen. Vielleicht muss man sie erst mal vor einigen Pflegeheimen schützen. Die sind nämlich unter-finanziert und häufig leider geradezu unmenschlich. Das ist ein beinhartes gesellschaftspolitisches Problem".

Markus Gabriel, Philosoph in NZZ

Journalisten beteiligen sich an der Panikmaschine

"Journalisten haben eine Menge dafür getan, Angst zu schüren, indem sie relativ unkritisch ein um das andere Mal reproduziert haben, was ihnen von Politik und Wissenschaft geliefert wurde".

Jajob Augstein

Experten

"Experten müssen recht behalten, weil sie nicht falsch liegen dürfen".

Julian Reichelt

Leben retten

„Ich sage es Ihnen mal ganz brutal: Wir retten in Deutschland möglicherweise Men-schen, die in einen halben Jahr sowieso tot wären - aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen.“
Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer

Maskenpflicht

"Da wird mir als Arzt schlecht"            Kommentar von Weltärztepräsident Frank-Ulrich Montgomery zur Maskenpflicht

Notfallplan

„Es ist gut, dass der Staat jetzt kraftvoll handelt – in einer Krise, für die es kein Drehbuch gab.“ Bundespräsident Stein-meier 11.04.2020

(Dass es kein Drehbuch (Notfallplan) gab, und das, obwohl die mögliche Krise 2013 exakt beschrieben wurde, genau das ist das Problem,)

Politiker

"Wir sollten uns täglich daran erinnern, dass Merkel und ihre Ministerkollegen in Bund und Länder unsere Angestellten und nicht unsere Erzieher sind".

H.-G. Maaßen

Und auch nicht deren Kinder, denen man eine Belohnung verspricht, wenn sie nur lange genug brav sind. Nach Christowph Schwennicke Cicero

Grüne Politik

"Gastronomen sollten die ruhige Zeit nun nutzen, um alte Heizungen für den Klimaschutz umzurüsten".

Robert Habeck

(Das Gute daran: Diese Krise zeigt, wie unnütz grüne Politik zur Krisenbewäl-tigung ist).

Selbstverantwortung

„Der Mensch reift, wenn er aufhört zu glauben, dass die Politiker seine Probleme lösen.“

"Deshalb muss jeder Einzelne für sich selbst entscheiden: Will er dem Virus Widersacher oderdessen  Wirt sein?"

Nicolás Gómez Dávila

Beatmungsgeräte werden hier nicht gebraucht

"Man hört, dass viele Beatmungsgeräte in Deutschland unbenutzt sind, während anderswo Menschen ohne Beatmungs- gerät sterben. Mit jedem unbenutzten Beatmungsgerät erstickt nicht nur nur ein Mensch, sondern auch die europä- ische Idee. Jetzt handeln!"

Erik Marquardt, Grüner, MdEuP

Altmaier

Die lächerlichsten Nachrichten, die man in diesen Wochen im Fernsehen hören kann, beginnen stets mit diesen Worten:

"Wirtschaftsminister Peter Altmaier ver-spricht..."

Rainer Zitelmann

Wort zum Sonntag

„Wir müssen die Parlamente stürmen, in denen Neofaschisten sitzen, die uns in Schreckstarre versetzen wie das Coronavirus“.
Pastorin Annette Behnken

Merkel

"Was macht Merkel eigentlich beruflich? Vom Regieren im engeren und selbst im weiteren Sinne kann ja wohl kaum die Rede sein".

Christoph Schwennicke (vor Merkels 1. Presseauftritt)

Partei-Autokratie (1)

"Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben". Walter Ulbricht, Staatsratsvorsitzender der DDR

Partei-Autokratie (2)

"Der Tag von Thüringen hat den finalen Beweis erbracht, dass das Modell der parlamentarischen Demokratie mit unabhängigen Bürgervertretern der Vergangenheit angehört. Es wurde ersetzt durch eine Parteienautokratie, deren Parlamentsvertreter nur noch willenlose Erfüllungsgehilfen ihrer links-gestrickten Eliten sein dürfen".

Thomas Spahn auf Tichys Einblick

Kommunisten

"Kommunisten unter freiheitlichen Bedingungen sind auch nicht mehr die Kommunisten, die sie einmal waren" Angela Merkel

Gorbatschow

"Nur wer was leistet, kann sich was leisten"

Michail Gorbatschow

Manfred Weber MdEU

"Wenn der Brexit gefühlt ein Erfolg werden sollte, ist das der Anfang vom Ende der EU"

Laschet ledert gegen ÖRR

„Es kann nicht sein, dass Sie in Deutschland alles kritisieren dürfen, vom Papst abwärts – nur nicht die Beiträge des Westdeutschen Rund-funks.“

„Alles ist staatlich garantiert, egal, ob es einer schaut oder nicht: Der Sender sendet.“

„Die einzigen, die da eine privilegierte Stellung haben, sind die Redakteure im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Jüngste Gutachten im Zuge der Beitragsdebatte bescheinigen ihnen überdurchschnitt-lche Gehälter.“

Dieter Nuhr zu China

Eine Reise nach China ist ein Blick in die Zukunft. Viele von uns denken, die Chinesen werden uns eines Tages überholen. Tatsache ist: Die können uns im Rückspiegel schon gar nicht mehr sehen. In China hat der Turbo-kapitalismus, den wir für unsozial halten, ein paar Hundert Millionen aus der Armut geholt. Das sollte auch bei aller kritischen Distanz auch Linke irritieren. In China ist man pragmatisch. Da wird die Ideologie der Realität angepasst, bei uns ist es umgekehrt.   

Franz Müntefering zu

Rechts- und Linksfaschisten

"Es wird Zeit, dass sich die Ver-nünftigen von links und rechts mit denen aus der Mitte zusam-mentun, damit die Bekloppten nicht länger das Sagen haben".
in 3nach9

Christian Lindner zum
Klima

"Wir werden den Planeten nicht retten, indem wir einen Morgen-thau-Plan für Deutschland um-setzen und die Deutschen zu veganen Radfahrern machen." Christian Lindner

"Die Welt"

Jeder fünfte Asylbewerber ist in Deutschland geboren

Damit erhält eine Aussage von Houari Boumedienne, Staatspräsident Alge-riens, vor der UN-Vollversammlung am 10.04.1974 einen "prophetischen"  Charakter:

"Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Halbkugel verlassen, um in die nördliche einzudringen aber sicherlich nicht als Freunde. Denn sie werden kommen, um sie zu erobern, indem sie die nördliche Halbkugel mit ihren Kindern bevölkern. Der Bauch unserer Frauen wird uns den Sieg bescheren."

Erdogan

„Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Kuppeln unsere Helme, die Minarette unsere Bajonette und Gläubige sind unsere Soldaten.“

Berufspolitiker

"Hier dominiert mit wenigen Aus- nahmen der Parteisoldat. Dieser Typus Berufspolitiker lebt nicht für die Politik, sondern von der Politik. Sein Ziel ist nicht die Beseitigung von Armut, Unbil-dung und Erderwärmung, sondern die Dienst-Limousine mit Chauffeur und der Sitz im Regierungsflugzeug" Gabor Steingart

Spaltung der Gesellschaft

"Diejenigen, die am lautesten die zunehmende "Spaltung" der Gesell- schaft beklagen und "Zusammenhalt" fordern, sind die Gleichen, die täglich Ressentiments gegen "Reiche", "Miethaie" usw. verbreiten. Wie das Verbreiten von Vorurteilen dazu beitra- gen soll, den "Zusammenhalt" zu för- dern, habe ich nie verstanden". Dr.Dr. Rainer Zittelman

Statista

"26,9 % aller befragten Politikjourna- listen stehen den GRÜNEN nahe"

Das erkennt man insbesondere an der Zusammensetzung der Polittalkshows, in denen GRÜNE als kleinste Oppositions-partei deutlich überepräsentiert sind

Tucholsky

"Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig".

Roland Tichy

"In Deutschland geht es nicht mehr um die Sache, sondern um „Moral“, wo Kritiker einfach „krank“ sind.

Damit lässt sich  mit politisch korrekter, gendergerechter Sprache jede Meinung erschlagen. Ziel sind Denk- und Äußerungsverbote für „körperlich nicht beeinträchtigte heterosexuelle weiße Deutsche ohne Migrationshintergrund, die keiner religiösen Minderheit ange-hören“.
Steffen Meltzer, Polizeibeamter

„Das Leben findet auf der Straße statt und nicht iin den Elfenbeintürmen oder beim Artikelschreiben an den Schreib- tischen  und in den Echokammern der Politiker und Journalisten in Berlin“

Glaubwürdigkeit der Medien

Haltung statt Fakten zählt. Doch die Leser reagieren anders als erwartet: Sie wenden sich von solchen Medien ab. Nur noch Lachen löst das Gerede von der „Fachkräfteeinwanderung“ aus oder die Zahlentricksereien, die steigende Gewaltkriminalität, Messer­attacken und Vergewaltigungen mit Fahrraddieb-stählen zu verrechnen, um nur ja eine sinkende Kriminalität auszuweisen.

Chiffren der Verschleierung bei Gewaltverbrechen wie „Einzelfall“, oder verschwiegene Täterbeschreibungen („Mann überfällt 56-Jährige“) lösen regelmäßig Hohn und Spott aus – und zerstören die Glaubwürdigkeit von Medien.

Roland Tichy

Zwei politisch total unkorrekte Aussagen

Jan Fleischhauer in „SPIEGEL-Online: „Dass der Arme manchmal vielleicht auch deshalb arm ist, weil er faul ist oder vom Alkohol verblödet, ist ein Gedanke, der in unserer auf sozialen Ausgleich bedachten Gesellschaft als so anstößig gilt, dass er nicht zugelassen werden darf. Ich habe kein Verständnis für Eltern, die ihre Kinder vor die Glotze setzen und sich lieber mit dem Handy beschäftigen, anstatt ihnen bei den Hausaufgaben zu helfen. Man sagt so schnell entschuldigend: Ach, die armen Hascherl am sozialen Rand, die wissen es nicht besser. Doch sie wissen es besser. Sie sind nur zu bequem oder zu gleichgültig, um entsprechend zu handeln. Auch in Teilen Asiens sind sie bettelarm, und trotzdem nutzen sie dort jede Gelegenheit, die sich ihnen bietet, ihren Kindern etwas beizubringen.“

 

Bernd Raffelhüschen, „Rentenpro-fessor“ aus Freiburg:

Junge Deutsche unter 35 Jahren können sich nicht mehr darauf verlassen, dass die gesetzliche Rente ihren Lebensstandard im Alter sichert – und zwar zurecht.

„Wir haben eine generationen- gerechte Rente. Die Generation, die viele Kinder in die Welt gesetzt hat, ist in ihrem Lebensstandard ge- sichert – die, die das nicht getan hat, muss die Last nun selber schul-tern.“

Außerdem sei die Rente auch insgesamt ein faires System. „Wer viel zahlt, kriegt viel, wer wenig zahlt, kriegt wenig. Die gesetzliche Rente in Deutschland schützt vor Altersarmut besser als andere auf der Welt“.

Energiepolitik

Deutschland gibt Strom ans Ausland ab - und zahlt dabei drauf

Unerwünschte Nebenwirkung der Energiepolitik: Deutschland verkauft Strom an Nachbarländer - und zahlt bei dem Geschäft zusätzlich Geld. Die Politik ist beunruhigt.

(SPIEGEL-Online)

Negativer Strompreis

Irrsinn der Energiewende wird jetzt offiziell ignoriert

Wegen des Überangebotes an Ökostrom fallen die Strompreise immer häufiger ins Negative. Das liegt an einem Konstruktionsfehler der Energiewende. Doch die desig- nierte GroKo interessiert das nicht. Verlierer sind die Verbraucher.

(WELT)

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