Willkommen bei Hans Reime
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Fall Timoschenko: Das Märchen

Nach Ulrich Krökel – Hannoversche Allgemeine Zeitung 04.05.2012

Um Missverständnissen vorzubeugen, sei das Selbstverständliche vorweg gesagt: Ja, Julia Timoschenko ist derzeit Opfer einer Rachejustiz. Aber warum regt sich in der Ukraine fast niemand darüber auf, dass die frühere Regierungschefin im Gefängnis sitzt ?

   Das liegt vor allem in der Person Timoschenko. In Deutschland wird seit Monaten ein Märchen erzählt: Böser brutaler Mann kerkert unschuldige schöne Frau ein. Ja, der derzeitige Präsident Wiktor Janukowitsch ist ein Oligarch, der in Kiew ein autoritäres Regime errichten will und sein Land ausbeutet.

   Aber die deutsche Wutbürgerschaft ereifert sich im Fall Timoschenko in einer Art und Weise, die völlig ausblendet, dass diese alles andere als eine Heilige oder Prinzessin ist. Sie hat sich in der bitterarmen Ukraine selbst ein Vermögen ergaunert, das die Londoner "Times" auf 6 Mrd. Pfund schätzt und die Erfolge der demokratischen orangen Revolution aus persönlichem Ehrgeiz und persönlicher Eitelkeit zunichte gemacht.

   In keinem anderen europäischen Land schwappt die Empörungswelle so hoch wie bei uns, denn nur in Deutschland lauscht man dem Timoschenko-Märchen allzu gern...



Mythos Pendlerpauschale

05.04.2012

Wer profitiert davon ?

Schnellschusspolitiker fordern zu Entlastung der Autofahrer eine Erhöhung der „Pendlerpauschale“, die tatsächlich eine Entfernungspauschale ist und unabhängig vom benutzten Verkehrsmittel jedem für den Arbeitsweg zusteht - auch Fußgängern.

   Dabei sind nur 14 % aller Autofahrten Fahrten zur Arbeit. Spritkosten ließen sich damit eher durch die Einschränkung von Privatfahrten einsparen.

Wem nützt eigentlich die „Pendlerpauschale“?
    Bei einem Alleinverdiener, verheiratet, mit einen Arbeitsweg von 30 km beträgt die „Pendler-pauschale“ von 30 Cent /Entfernungskilometer bei 22 Arbeitstagen im Monat 198 Euro. Bei einer Erhöhung auf 40 Cent wären das 264 Euro.

 

Zu versteuern/Monat

Steuern ohne Pauschale

Mit 198,- Euro Pauschale

Ersparnis

Mit 264,- Euro Pauschale

Zusätzliche

Ersparnis

1700 Euro

    1,00 €

    0,00 €

  1,00 €

    0,00 €

  0,00 €

2000 Euro

  39,93 €

  13,50 €

26,33 €

    5,33 €

  7,27 €

2500 Euro

130,66 €

  91,00 €

39,66 €

  78,66 €

12,34 €

3500 Euro

348,16 €

304,16 €

44,00 €

289,66 €

14,50 €

4500 Euro

602,83 €

549,50 €

53,33 €

531,83 €

17,67 €

5500 Euro

887,66 €

829,16 €

58,50 €

810,00 €

19,36 €

 

   Wenn also Politiker eine Erhöhung der „Pendlerpauschale“ fordern, ist das reine Augenwischerei, denn sie bringt für Geringverdiener keine und für zu versteuernde Löhne zwischen 2000,- und 2500,- Euro eine minimale Zusatzentlastung zwischen 7,27 und 12,34 Euro. Das wären ca. 4 bis 7 Liter Super pro Monat. 

Die „Pendlerpauschale“ wird auch erst bei einem zu versteuerndem Bruttolohn von ca. 2000,- Euro voll steuerlich wirksam, weil geringere Verdienste steuerfrei sind. Dabei profitieren die am meisten, denen das Tanken aufgrund ihres Verdienstes leichter fällt.

   Und bei einem Arbeitsweg von 60 km von Goslar nach Braunschweig beträt die Pauschale zwar 396,- bzw. 528,- Euro, aber die derzeitige Pauschale wirkt sich erst bei einem höherem Lohn von 2100,- € voll steuervergünstigend aus. In diesem Fall würde die Ersparnis bei einer Erhöhung um 10 Cent nicht einmal für einen Liter Sprit ausreichen:

Zu

versteuern/Monat

Steuern ohne Pauschale

Mit 396,- Euro Pauschale

Ersparnis

Mit 528,- Euro Pauschale

Zusätzliche Ersparnis

2100 Euro

54,66 €

   1,50 €

53,16 €

   0,00 €

   1,50 €



Die Solarlüge

Die Regierung kürzt die Solarsubventionen um 30 %. Ein Skandal?

29.03.2012

Alle sind empört. Auch die notorisch Guten der Politik: Sigmar Gabriel, Jürgen Trittin und Gregor Gysi demonstrieren medienwirksam gegen Pläne der Bundesregierung mit, die Solarsubventionen um 30 % zu kürzen. Die haben doch Recht, ein Skandal, oder ? Nein, haben sie nicht. Die Solarförderung ist eine einzige Lüge, ein einziger großer Sonnenenergieschwindel.

   Und so funktioniert das Schwindelsystem:

Erneuerbare Energien werden pro Jahr mit 13,5 Mrd. Euro subventioniert. Davon die Sonnenenergie mit 7,5 Mrd. Euro. Die hat aber nur einen Anteil 3% an den erneuerbaren Energien. Das ist ein groteskes Missverhältnis.

   Die Erzeuger von Sonnenenergie, also Hausbesitzer mit Photovoltaikanlagen auf den Dächern und Besitzer großer Solarparks, kriegen für die Kilowattstunde 22 ct. Das soll gekürzt werden auf 13,5 ct./kwh. Die Kilowattstunde an der Strombörse in Leipzig kostet derzeit allerdings nur 4,2 ct/kwh. Ergo erhielten die Erzeuger von Solarstrom bisher ca. das Fünffache und sollen zukünftig das Dreifache an Subventionen erhalten. Und dass von Staat auf 20 Jahre garantiert!

   Dabei verbrauchten sie den selbst erzeugten Strom nicht etwa selbst und verkaufen den Rest - nein sie verkauften ihn zu 100 % und haben bisher den eigene Bedarf mit billigem Atomstrom gestillt. Nun, was für ein Skandal, sollen sie aber zukünftig mindestens 15% selbst verbrauchen.

Trotzdem ist das so lukrativ, dass inzwischen Solaranlagen in Deutschland mit einer Kapazität errichtet bzw. beantragt wurden, die der Leistung von 5 Atomkraftwerken entspricht.

   Damit wurden den Solaranlagenbetreibern für die nächsten 20 Jahre bereits jetzt Einnahmen von 100 Mrd. Euro garantieret, die von den Stromkunden in Deutschland aufgebracht werden müssen. Für die Anlagenbetreiber ergab das bisher eine fette Rendite von 14% und zukünftig immerhin noch von 8% pro Jahr, die die bezahlen müssen, die für ihr Geld lediglich 1,5 – 2% Rendite für Tagesgeld erhalten. Nämlich die Verbraucher.

   So sieht eine klassische Umverteilung von unten nach oben aus. Der normale Stromverbraucher subventioniert Hausbesitzer mit Solaranlagen auf dem Dach und große Landbesitzer, die große Solaranlagen errichten. Das ist ein Skandal, und der muss beendet werden.

   Hans Ulrich Jörges im eStern Nr. 14/2012

Und gegen die Minimierung dieses Wahnsinns demonstrieren Rote und Grüne... Da kann man nur abgewandelt fragen: „Wissen die nicht, was sie tun“.



Lügen mit Zahlen

26.02.2012

In der Ausgabe vom 20.01.2012 kündigte die GZ einen Vortrag im Rahmen der „Frankenberger Winterabende“ mit Gerd Bosbach an. Der würde am 23.01.2012 über das Thema „Lügen mit Zahlen“ referieren und  „fachkundig und unterhaltsam die tägliche Manipulation“ entlarven.

   Offensichtlich war aber die GZ-Redakteurin Tanja Plock bei dem Vortrag nicht anwesend, sonst hätte sie ihren Artikel „Sozialer Abstieg nach der Scheidung“ in der GZ-Ausgabe vom 24.02.2012 anders geschrieben.

   Hätte sie sich in dem von ihr geschilderten Fall an Fakten  gehalten und nicht auf Meinungen und Mutmaßungen  gestützt, wäre ihr Artikel allerdings derart politisch unkorrekt geworden, dass er nicht zur Veröffentlichung geeignet gewesen wäre, weil er nicht in die sozialpolitische Landschaft, in der permanent über  verarmte Hartz-IV-Empfänger berichtet wird, gepasst hätte (Einzelheiten siehe "Sozialer Abstieg" unter "Was mich bewegt").

   Und dass im Harz überproportional viele Hartz-IV-Empfänger leben, kann doch nicht wirklich verwundern, wenn man weiß, dass derjenige, der auf Grund seiner Ausbildung eine Chance für einen Beruf mit Perspektive sieht, wegzieht und seinen Arbeitsplatz dort sucht, wo er Ihn zu finden hofft. Wer diese Chance für sich nicht sieht, bleibt halt hier.



Einer für alle

05.02.2012

Ich hatte in meinem Post vom 13. Januar  die rhetorische Frage gestellt, ob sich Politiker der 1. Garde kaum zum Thema Wulff  äußern, weil sie wohl alle im Glashaus sitzen würden.

   Die Antwort liefert Hans-Ullrich Jörges, Stern-Chefkolumnist, im Stern Nr. 5 vom 26.01.2012:
Er stellt fest, dass in der Politik wohl jeder...“ in den vergangenen Wochen darüber nachgedacht (hat), ob und in welcher Weise er sich selbst  in der Grauzone von Privilegien und Politsponsoring angreifbar gemacht haben könnte. Wulff ist vielleicht ein besonders eklatantes Beispiel. Doch er steht auch als einer für alle.“
   Und er zitiert Joschka Fischer, der seiner Meinung nach auf die Frage nach einer Rückkehr in die Politik als einziger den Mut fand, sich der Skandalisierung entgegen zu stellen, indem er sagte: “Ich habe mein Leben so geführt, dass ich den hohen moralischen Standards, die neuerdings an öffentliche Ämter durch die Medien  angelegt werden, nicht mehr gerecht werde.“
   Weiter stellt Jörges fest, dass sich auch die Medien sponsern lassen, denn Bundes- und Landespressebälle wären ohne Zuwendungen großer Firmen undenkbar. Außerdem würden z.B. bei Parteitagen die Medienleute traditionell in den von  Sponsoren eingerichteten Presselounges kostenlos verköstigt.
   Seiner weiteren Vermutung, dass die Politiker auch stillhalten könnten, weil  ...“die Politik keinen Sieg der Medien (will), keine Medienrepublik, in der sie von den geschlossenen agierenden Presse entmachtet wird“ kann man nur zustimmen,

   Das will ich auch nicht. Es wird Zeit, klare Grenzen zu ziehen, um dem Versuch Einhalt zu bieten, dass „BILD“  u.a. bestimmen, wer in Deutschland regiert bzw. Bundespräsident wird oder wie lange dieser im Amt bleibt !



Transparenz

20.01.2012

Wenn nun Medien und Politiker totale Transparenz von Wulff fordern, dann muss diese Forderung dringend erweitert werden:

   Die Wähler haben auch Anspruch auf die totale fiskalische Transparenz aller Politiker.

Wir wollen von allen Politikern wissen: Wer hat in Euro und Cent wann, was, wofür, wieviel und von wem für Nebentätigkeiten und Lobbyismus bekommen.

   Darüber hinaus wäre es genauso wichtig, zu erfahren, von wem Journalisten Nebentätigkeiten bezahlt bekommen bzw. welche Vorzüge sie in in der täglichen Arbeit, in Hotels und auf Reisen genießen, um sie gegebenenfalls für eine "gütige" Berichterstattung zu gewinnen....



Klimawandel

Die wahre Diesel-Lüge

Falsch aufgestellte Messgeräte, frei erfundene Grenzwerte: Je mehr man über den Kampf gegen Dieselabgase liest, desto verrückter wird es. Und jetzt auch noch das: Ausgerechnet die Abkehr vom Diesel fördert die Erderwärmung.

...Unser Dilemma ist es, dass wir uns nicht entscheiden können, vor was wir uns mehr fürchten sollen: vor den schmelzenden Polen oder den tödlichen Diesel-Gasen. Dummerweise gibt es zwischen beidem einen Zusammenhang: Weniger Stickoxid im Autoverkehr geht mit mehr CO2 einher und umgekehrt. Man kann auch sagen: Die deutsche Diesel-Panik hat direkte Folgen fürs Weltklima.

von Jan Fleischhauer im SPIEGEL

Die Energiewende ist ein krasses Beispiel unnützer Politik

"Man weiß fast nicht mehr, wohin man sein Grausen über die Regierung wenden soll. Die Energiewende ist das nächste amtliche Versagen: Während sie Bürger und Unternehmen massiv belastet, verschafft sie dem Klima keine Entlastung". >>> Welt:

Bei der Energiewende droht Deutschland der endgültige Kontrollverlust

„Viel hilft nicht unbedingt viel“: Der Bundesrechnungshof wirft der Politik ein katastrophales Management vor. Eine Steuerung des Generationenprojekts findet praktisch nicht statt. Der Ressourcenverbrauch sei „beispiellos“.

>>> WELT

Zitate

Jörg Baberowski (Berliner Histo- riker)
Alle großen Weltverbesserungsprojekte haben nichts als Elend und Gewalt produziert. Sie sind gescheitert, weil sie auf menschliche Möglichkeiten keine Rücksicht genommen haben. Sie sind gescheitert, weil das Leben sie korrigiert hat.

Die Politik ist machtlos geworden, weil sie nicht mehr entscheidet, was getan werden soll, sondern sich von den Eliten in der Bürokratie, in Justiz, Bildung und Medien jagen lässt

>>> sehr lesenswert in der NZZ

 

Erdogan

„Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Kuppeln unsere Helme, die Minarette unsere Bajonette und Gläubige sind unsere Soldaten.“

 

Statista

"26,9 % aller befragten Politikjourna- listen stehen den GRÜNEN nahe"

Das erkennt man insbesondere am der Zusammensetzung der Polittalkshows, in denen GRÜNE als kleinste Oppositions- partei deutlich überepräsentiert sind

 

Tucholsky

"Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig".

 

Roland Tichy:
"In Deutschland geht es nicht mehr um die Sache, sondern um „Moral“, wo Kritiker einfach „krank“ sind.

Damit lässt sich  mit politisch korrekter, gendergerechter Sprache jede Meinung erschlagen. Ziel sind Denk- und Äußerungsverbote für „körperlich nicht beeinträchtigte heterosexuelle weiße Deutsche ohne Migrationshintergrund, die keiner religiösen Minderheit angehören“.

Steffen Meltzer, Polizeibeamter

„Das Leben findet auf der Straße statt und nicht iin den Elfenbeintürmen oder beim Artikelschreiben an den Schreib- tischen  und in den Echokammern der Politiker und Journalisten in Berlin“

"Black Box Archiv"

Unten veröffentliche ich die aktuelle „Black Box“ von Stephan Paetow, der medial aufbereitete  Ereignisse der vergangenen Woche auf´s Korn nimmt

Blick zurück nach vorn.

BLACKBOX KW 49 -

Yes We Kramp

Schade, immer wird gewählt, wenn‘s am Schönsten ist. Aber die nächsten Wahlen kommen bestimmt. Bei Macron brennt die Hütte, und unsere Autobosse haben mit Donald Tacheles geredet.

Glaubwürdigkeit der Medien

Haltung statt Fakten zählt. Doch die Leser reagieren anders als erwartet: Sie wenden sich von solchen Medien ab. Nur noch Lachen löst das Gerede von der „Fachkräfteeinwanderung“ aus oder die Zahlentricksereien, die steigende Gewaltkriminalität, Messer­attacken und Vergewaltigungen mit Fahrrad- diebstählen zu verrechnen, um nur ja eine sinkende Kriminalität auszuweisen.

Chiffren der Verschleierung bei Gewaltverbrechen wie „Einzelfall“, oder verschwiegene Täterbeschreibungen („Mann überfällt 56-Jährige“) lösen regelmäßig Hohn und Spott aus – und zerstören die Glaubwürdigkeit von Medien.

Roland Tichy

Diesel 

Das Ganze ist und bleibt der Unfug von politisch motivierten Umwelt- fanatikern. Die Art der Messungen ist umstritten. Es gibt eine Menge Fragen.

Wer hat die Grenzwerte festgelegt? Warum dürfen die Grenzwerte in Gebäuden z.T. um ein Vielfaches höher sein als draußen?  Stickoxide sollen bei Menschen mit Vorerkran- kungen zum vorzeitigem Tod führen. Welche Vorerkrankungen sind das und wodurch entstehen sie? Stimmt es, dass es überwiegend Herz- Kreis-laufprobleme sind? Woher kommen die? Im wesentichen durch zu wenig Bewegung, falsche Ernährung und ungesunde Lebensweisen? Wie wur- de der angeblich vorzeitige Tod von 6000 Menschen durch NO2 festgestellt?  Lebten die an belaste- ten Straßenzügen? Was heißt vorzeitig? Stunden, Tage, Monate, Jahre? (Es sind 8 Stunden!)

Wenn nach Aussage des Umwelt- bundesamtes der Grenzwert im Frei- en deswegen niedriger ist, weil   Menschen dort rund um die Uhr Stickstoffdioxiden  in der Außenluft ausgesetzt sein sollen, leben die Vorerkrankten dann auf der Straße?  Belastet die Außenluft die Innen- räume, in denen höhere Grenz- werte herrschen dürfen und durch eine brennende Kerze der Stick- stoffdioxidgehalt pro Kubikmeter Luft in einer Stunde 100 mg erreichen kann,  in gesundheitsgefährdender Weise?

Hier wird wieder blinder grün/linker Aktionismus betrieben ohne Sinn und Verstand. Im wahrsten Sinne des Wortes: Eine Luftnummer !

siehe auch>>> Grünes Feindbild Auto

Boris Palmer, Grüner OB:

Cola, nicht Diesel ist das Problem

"Fakt ist: Die Luft wird seit Jahren immer gesünder und es wird hysterisch ein Problem bekämpft, das so gut wie gelöst ist. Dabei lassen wir zu, dass immer mehr Menschen an Fettsucht sterben. Softdrinks und Burger sind gefährlicher als BMW, Daimler und VW"

Siehe auch >>> Handelsblatt: Wir haben kein Stickoxid, sondern ein Stickoxid-Grenwert Problem

Zwei politisch total unkorrekte Aussagen

Jan Fleischhauer in „SPIEGEL-Online: „Dass der Arme manchmal vielleicht auch deshalb arm ist, weil er faul ist oder vom Alkohol verblödet, ist ein Gedanke, der in unserer auf sozialen Ausgleich bedachten Gesellschaft als so anstößig gilt, dass er nicht zugelassen werden darf. Ich habe kein Verständnis für Eltern, die ihre Kinder vor die Glotze setzen und sich lieber mit dem Handy beschäftigen, anstatt ihnen bei den Hausaufgaben zu helfen. Man sagt so schnell entschuldigend: Ach, die armen Hascherl am sozialen Rand, die wissen es nicht besser. Doch sie wissen es besser. Sie sind nur zu bequem oder zu gleichgültig, um entsprechend zu handeln. Auch in Teilen Asiens sind sie bettelarm, und trotzdem nutzen sie dort jede Gelegenheit, die sich ihnen bietet, ihren Kindern etwas beizubringen.“

 

Bernd Raffelhüschen, „Rentenpro-fessor“ aus Freiburg:

Junge Deutsche unter 35 Jahren können sich nicht mehr darauf verlassen, dass die gesetzliche Rente ihren Lebensstandard im Alter sichert – und zwar zurecht.

„Wir haben eine generationen- gerechte Rente. Die Generation, die viele Kinder in die Welt gesetzt hat, ist in ihrem Lebensstandard ge- sichert – die, die das nicht getan hat, muss die Last nun selber schul-tern.“

Außerdem sei die Rente auch insgesamt ein faires System. „Wer viel zahlt, kriegt viel, wer wenig zahlt, kriegt wenig. Die gesetzliche Rente in Deutschland schützt vor Altersarmut besser als andere auf der Welt“.

Energiepolitik

Deutschland gibt Strom ans Ausland ab - und zahlt dabei drauf

Unerwünschte Nebenwirkung der Energiepolitik: Deutschland verkauft Strom an Nachbarländer - und zahlt bei dem Geschäft zusätzlich Geld. Die Politik ist beunruhigt.

(SPIEGEL-Online)

Negativer Strompreis

Irrsinn der Energiewende wird jetzt offiziell ignoriert

Wegen des Überangebotes an Ökostrom fallen die Strompreise immer häufiger ins Negative. Das liegt an einem Konstruktionsfehler der Energiewende. Doch die desig- nierte GroKo interessiert das nicht. Verlierer sind die Verbraucher.

(WELT)

        Europa in der Welt

Waren zu Beginn des 20. Jahr- hunderts noch 25 % der Welt- bevölkerung Europäer und zu Beginn des 21. nur noch 11 %, werden es nach Berechnung der UNO am Ende dieses Jahrhunderts noch 4 % sein.

Noch Fragen ?

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